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Taliban-Angriff auf die Bundeswehr: Blutiger Karfreitag im Camp Kunduz
Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html
- #1 02.04.2010 17:56 von
Trauer...
Trauer und Wut spüre ich gerade. Trauer, weil Kameraden ums Leben gekommen sind in einem Konflikt, der ohne Ausweg und ohne Konzept begeonnen wurde. Und das Versagen der Politiker müssen deutsche Solaten jetzt mit dem Leben bezahlen.
Wut, weil die Politik immer noch noch ncht eingestehen will, dass der Einsatz vergebens ist, und dass eine Niederlage folgen wird. Wut auch, weil sie immer noch verneinen, dass es ein Krieg ist. Was ist ein Krieg dann?
Holt die Jungs da raus, sofort. - #2 02.04.2010 18:17 von urlaubsabgeltung
Asymmetrie
Bei diesen Nachrichten muß ich unwillkürlich an die Tanklasteraffäre denken. Wenn ein Kommandeur eine komplex vorbereitete Bedrohung seiner Truppen erkennt und beseitigt, soll ihm der Prozess gemacht werden und Bundestagsausschüsse debattieren darüber. Wenn der Gegener seine Aktion erfolgreich durchführen kann, ist die Welt der Gutmenschen in Ordnung und man muss höchstens seine Betroffenheit bekunden.
Asymmetrie bedeutet also auch, dass den Verantwortlichen die Hände gebunden sind und eigene Verluste wegen der eingeschränkten Wahl der vorhandenen Möglichkeiten billigend in Kauf genommen werden müssen. - #3 02.04.2010 18:17 von
Camp Kunduz
Das mag jetzt zwar unvernünftig klingen, oder auch so rüber gekommen als wäre es unüberlegt. Aber ich bin dafür unsere Truppen abzuziehen. Wir sind zwar ein "zivilisiertes" Land, aber unter einem anderen Glauben. Sollen sie sich doch ihre Köpfe selber einschlagen.
Der Bruder des Präsidenten ist einer der größten Drogenbosse im Land. Das sagt doch schon alles.
Gruß Sole - #4 02.04.2010 18:37 von raka
- #5 02.04.2010 18:41 von
Erschütternd!
Es ist einfach nur traurig, erschütternd vom Tod und den schweren Verletzungen unserer Soldaten zu erfahren. Für die Diskussion um Sinn und Zweck des deutschen Afghanistan- Einsatzes ist es ein weiterer Grund, verstärkt über einen baldigen Abzug unserer Truppen nachzudenken.
Dieses mittelalterliche Land ist, wie die Vergangenheit und die jetzige dramatische Lage beweist, nicht mit militärischen Mitteln zu stabilisieren. Deshalb plädiert eine deutliche Mehrheit unseres Landes berechtigterweise für einen sofortigen Rückzug der BW.
Da es sich aber um einen UN- und Nato-Einsatz handelt, ist das aus Gründen der Solidarität mit unseren Verbündeten nicht möglich, leider, so dass wir uns weiterhin auf einen unnötigen Blutzoll unserer Soldaten einstellen müssen.
Ich bin froh, dass ich als ehemaliger Berufssoldat an diesem sinnlosen Einsatz nicht teilnehmen muss. - #6 02.04.2010 18:42 von
- #7 02.04.2010 18:45 von
Raus aus Afghanistan
Es sind schon immer die "kleinen" Leute, die den Kopf hinhalten müssen in den Kriegen, während ein Herr Minister Urlaub macht. Es sind die einfachen Soldaten, die aufgehetzt und verblendet werden von den Politikern, die ihnen einreden, es sei ihre Sache, oder die Sache unseres Volkes. Deutsche haben dort nichts zu suchen, wir kämpfen dort nicht für uns und auch nicht für die Afghanen. Es ist einfach ein sinnloser Krieg den wir beenden müssen. Ganau dies will die Mehrheit unseres Volkes und die Politiker haben sich gefälligst danach zu richten.
- #8 02.04.2010 18:46 von klaus1201
- #9 02.04.2010 18:53 von
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