Taliban-Angriff auf die Bundeswehr: Blutiger Karfreitag im Camp Kunduz

Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html
  1. #1

    Trauer...

    Trauer und Wut spüre ich gerade. Trauer, weil Kameraden ums Leben gekommen sind in einem Konflikt, der ohne Ausweg und ohne Konzept begeonnen wurde. Und das Versagen der Politiker müssen deutsche Solaten jetzt mit dem Leben bezahlen.

    Wut, weil die Politik immer noch noch ncht eingestehen will, dass der Einsatz vergebens ist, und dass eine Niederlage folgen wird. Wut auch, weil sie immer noch verneinen, dass es ein Krieg ist. Was ist ein Krieg dann?

    Holt die Jungs da raus, sofort.
  2. #2

    Asymmetrie

    Bei diesen Nachrichten muß ich unwillkürlich an die Tanklasteraffäre denken. Wenn ein Kommandeur eine komplex vorbereitete Bedrohung seiner Truppen erkennt und beseitigt, soll ihm der Prozess gemacht werden und Bundestagsausschüsse debattieren darüber. Wenn der Gegener seine Aktion erfolgreich durchführen kann, ist die Welt der Gutmenschen in Ordnung und man muss höchstens seine Betroffenheit bekunden.
    Asymmetrie bedeutet also auch, dass den Verantwortlichen die Hände gebunden sind und eigene Verluste wegen der eingeschränkten Wahl der vorhandenen Möglichkeiten billigend in Kauf genommen werden müssen.
  3. #3

    Camp Kunduz

    Das mag jetzt zwar unvernünftig klingen, oder auch so rüber gekommen als wäre es unüberlegt. Aber ich bin dafür unsere Truppen abzuziehen. Wir sind zwar ein "zivilisiertes" Land, aber unter einem anderen Glauben. Sollen sie sich doch ihre Köpfe selber einschlagen.
    Der Bruder des Präsidenten ist einer der größten Drogenbosse im Land. Das sagt doch schon alles.

    Gruß Sole
  4. #4

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote, fünf Verletzte, ...
    Es tut mir sehr, sehr leid, dass die Soldaten und deren Familien so einen hohen Preis bezahlen müssen für einen völlig sinnlosen Krieg, den unsere ratlosen Politiker nicht beenden können (wollen).
    Raus da, sofort. Holt unsere Soldaten nach Hause!
  5. #5

    Erschütternd!

    Es ist einfach nur traurig, erschütternd vom Tod und den schweren Verletzungen unserer Soldaten zu erfahren. Für die Diskussion um Sinn und Zweck des deutschen Afghanistan- Einsatzes ist es ein weiterer Grund, verstärkt über einen baldigen Abzug unserer Truppen nachzudenken.
    Dieses mittelalterliche Land ist, wie die Vergangenheit und die jetzige dramatische Lage beweist, nicht mit militärischen Mitteln zu stabilisieren. Deshalb plädiert eine deutliche Mehrheit unseres Landes berechtigterweise für einen sofortigen Rückzug der BW.
    Da es sich aber um einen UN- und Nato-Einsatz handelt, ist das aus Gründen der Solidarität mit unseren Verbündeten nicht möglich, leider, so dass wir uns weiterhin auf einen unnötigen Blutzoll unserer Soldaten einstellen müssen.
    Ich bin froh, dass ich als ehemaliger Berufssoldat an diesem sinnlosen Einsatz nicht teilnehmen muss.
  6. #6

    In stiller Trauer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html

    Ein schwarzer und trauriger Tag für Deutschland und die Bundeswehr. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl gelten meinen gefallenen und verwundeten Kameraden und deren Angehörigen.
  7. #7

    Raus aus Afghanistan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html
    Es sind schon immer die "kleinen" Leute, die den Kopf hinhalten müssen in den Kriegen, während ein Herr Minister Urlaub macht. Es sind die einfachen Soldaten, die aufgehetzt und verblendet werden von den Politikern, die ihnen einreden, es sei ihre Sache, oder die Sache unseres Volkes. Deutsche haben dort nichts zu suchen, wir kämpfen dort nicht für uns und auch nicht für die Afghanen. Es ist einfach ein sinnloser Krieg den wir beenden müssen. Ganau dies will die Mehrheit unseres Volkes und die Politiker haben sich gefälligst danach zu richten.
  8. #8

    Wieder...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html
    ...drei Tote zu viel.
    8 Jahre der gleichen Dummheit, die schon Engländer und Russen teuer bezahlt haben. Wenn man weiss, daß man nicht gewinnen kann, sollte man sich zurückziehen.
  9. #9

    Den Soldaten der Bundeswehr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drei Tote, fünf Verletzte, die Truppe in Aufruhr: Eine konzertierte Aktion der Taliban hat die deutschen Einsatzkräfte in Afghanistan schwer getroffen. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim erlebte einen der schwersten Tage der Bundeswehr im Camp Kunduz und schildert die dramatischen Stunden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...687137,00.html
    Mein Aufrichtiges Beileid den Angehörigen. Weitere Komentare erübrigen sich.