Tag der Entscheidung: Ver.di bittet Schlecker-Gläubiger um mehr Zeit

dapdGewerkschafter stemmen sich gegen die drohende Zerschlagung von Schlecker. Kurz vor der entscheidenden Sitzung der Gläubiger bittet Ver.di-Verhandlungsführer Franke um mehr Zeit für die Investorensuche. Doch die Chancen dafür sind gering.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836381,00.html
  1. #1

    Ver.di kauft Schlecker!

    Das wär doch mal was! Da könnte die Gewerkschaft den anderen Unternehmen mal zeigen, was ne karke ist, wie mein eine Firma führt, Mitarbeiter anständig bezahlt, den Lohn regelmässig erhöht und die Arbeitszeit reduziert. Warum nicht? Das hätten die Schlecker Mitarbeiter wieder eine "Neue Heimat"...
  2. #2

    Vorbildfunktion

    Zitat von berniu Beitrag anzeigen
    Das wär doch mal was! Da könnte die Gewerkschaft den anderen Unternehmen mal zeigen, was ne karke ist, wie mein eine Firma führt, Mitarbeiter anständig bezahlt, den Lohn regelmässig erhöht und die Arbeitszeit reduziert. Warum nicht? Das hätten die Schlecker Mitarbeiter wieder eine "Neue Heimat"...
    Keine schlechte Idee, insbesondere wo Ver.di doch dafür bekannt ist, das von anderen geforderte im eigenen Haus auch umzusetzen :)

    Ironie beiseite - dann würden auch die Gewerkschaften mal wieder auf den Teppich kommen und einsehen, dass nicht jede Tarifverhandlung ein neuer Klassenkampf um das Ansehen des kleinen Mannes ist, täte unserer Wirtschaft vielleicht mal ganz gut.
  3. #3

    Sehr gut

    Zitat von berniu Beitrag anzeigen
    Das wär doch mal was! Da könnte die Gewerkschaft den anderen Unternehmen mal zeigen, was ne karke ist, wie mein eine Firma führt, Mitarbeiter anständig bezahlt, den Lohn regelmässig erhöht und die Arbeitszeit reduziert. Warum nicht? Das hätten die Schlecker Mitarbeiter wieder eine "Neue Heimat"...
    Insbesondere die von Verdi bei Schlecker immer proklamierten und mittlwerweile weitgehend widerlegten,Zustände würden dann endlich Einzug bei Schlecker halten.
    Nirgends haben AN weniger Rechte als bei denen.
  4. #4

    Zitat von berniu Beitrag anzeigen
    Das wär doch mal was! Da könnte die Gewerkschaft den anderen Unternehmen mal zeigen, was ne karke ist, wie mein eine Firma führt, Mitarbeiter anständig bezahlt, den Lohn regelmässig erhöht und die Arbeitszeit reduziert. Warum nicht? Das hätten die Schlecker Mitarbeiter wieder eine "Neue Heimat"...
    Super Idee. Würde mich interessieren mit welcher Gewerkschaft Ver.di dann den Tarifvertrag aushandelt. Sie könnten ja wohl schlecht auf beiden Seiten des Tisches sitzen. Und ohne Gewerkschaft sind die Arbeitnehmer den blutsaugenden Managern ausgeliefert. Das geht ja nun gar nicht.
  5. #5

    Jetzt ...

    ... mal ganz im Ernst: Wer braucht eigentlich Schlecker?
  6. #6

    Verdi hat sich verzockt und Investorenstreik

    Hier hat Verdi sich verzockt, die Stimmung in der Bevölkerung aufgegriffen und die Kündigungsklagen unterstützt, nur einen Punkt nicht bedacht oder unterschätzt. Investorenstreik! Es tut mir für die Menschen leid, denn manchmal habe ich einige Euros weniger Einkommen, dafür aber einen Arbeitsplatz.
  7. #7

    Niemand,

    Zitat von steso Beitrag anzeigen
    ... mal ganz im Ernst: Wer braucht eigentlich Schlecker?
    denn man kann das alles auch woanders günstig einkaufen. Kein Drogerieartikel wird dadurch in BRD weniger verkauft.
    Die Linken wollen ausgerechnet jene retten, die schlecht wirtschaften - und meistens auf Kosten des Steuerzahlers.
  8. #8

    bei Verdi bedanken

    Zitat von siegfriedderdrachentöter Beitrag anzeigen
    Hier hat Verdi sich verzockt, die Stimmung in der Bevölkerung aufgegriffen und die Kündigungsklagen unterstützt, nur einen Punkt nicht bedacht oder unterschätzt. Investorenstreik! Es tut mir für die Menschen leid, denn manchmal habe ich einige Euros weniger Einkommen, dafür aber einen Arbeitsplatz.
    Das ist schon kein Verzocken mehr, das ist pure Dummheit, Arroganz und Selbstüberschätzung von Verdi. Wie kann man in solch einer Situation des Betriebs massenhaft Kündigungsklagen unterstützen und gleichzeitig nach Investoren rufen. Welcher Investor tut sich das an?
    Mit diesem Verhalten hat Verdi Schlecker des Todesstoß gesetzt. Die 15.000 Mitarbeiter können sich bei Verdi bedanken.
  9. #9

    Verdi

    ist doch der Totengräber etlicher Unternehmen. Wer braucht diese Klappspaten überhaupt noch. Die "Erfolge" im ÖD werden doch seit Jahren durch Stellenabbau gegenfinanziert. Die Jüngeren machen die Mehrarbeit und die Besitzstandswahrer furzen die Stühle voll.