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Tag der Entscheidung: Ver.di bittet Schlecker-Gläubiger um mehr Zeit
dapdGewerkschafter stemmen sich gegen die drohende Zerschlagung von Schlecker. Kurz vor der entscheidenden Sitzung der Gläubiger bittet Ver.di-Verhandlungsführer Franke um mehr Zeit für die Investorensuche. Doch die Chancen dafür sind gering.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836381,00.html
- #1 01.06.2012 09:17 von
Ver.di kauft Schlecker!
Das wär doch mal was! Da könnte die Gewerkschaft den anderen Unternehmen mal zeigen, was ne karke ist, wie mein eine Firma führt, Mitarbeiter anständig bezahlt, den Lohn regelmässig erhöht und die Arbeitszeit reduziert. Warum nicht? Das hätten die Schlecker Mitarbeiter wieder eine "Neue Heimat"...
- #2 01.06.2012 09:28 von
Vorbildfunktion
Keine schlechte Idee, insbesondere wo Ver.di doch dafür bekannt ist, das von anderen geforderte im eigenen Haus auch umzusetzen :)
Ironie beiseite - dann würden auch die Gewerkschaften mal wieder auf den Teppich kommen und einsehen, dass nicht jede Tarifverhandlung ein neuer Klassenkampf um das Ansehen des kleinen Mannes ist, täte unserer Wirtschaft vielleicht mal ganz gut. - #3 01.06.2012 09:38 von
- #4 01.06.2012 09:52 von
- #5 01.06.2012 09:54 von
Jetzt ...
... mal ganz im Ernst: Wer braucht eigentlich Schlecker?
- #6 01.06.2012 09:59 von
Verdi hat sich verzockt und Investorenstreik
Hier hat Verdi sich verzockt, die Stimmung in der Bevölkerung aufgegriffen und die Kündigungsklagen unterstützt, nur einen Punkt nicht bedacht oder unterschätzt. Investorenstreik! Es tut mir für die Menschen leid, denn manchmal habe ich einige Euros weniger Einkommen, dafür aber einen Arbeitsplatz.
- #7 01.06.2012 10:24 von
- #8 01.06.2012 10:33 von
bei Verdi bedanken
Das ist schon kein Verzocken mehr, das ist pure Dummheit, Arroganz und Selbstüberschätzung von Verdi. Wie kann man in solch einer Situation des Betriebs massenhaft Kündigungsklagen unterstützen und gleichzeitig nach Investoren rufen. Welcher Investor tut sich das an?
Mit diesem Verhalten hat Verdi Schlecker des Todesstoß gesetzt. Die 15.000 Mitarbeiter können sich bei Verdi bedanken. - #9 01.06.2012 11:16 von
Verdi
ist doch der Totengräber etlicher Unternehmen. Wer braucht diese Klappspaten überhaupt noch. Die "Erfolge" im ÖD werden doch seit Jahren durch Stellenabbau gegenfinanziert. Die Jüngeren machen die Mehrarbeit und die Besitzstandswahrer furzen die Stühle voll.
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