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Tévez, Diego und Co.: Lustlos-Fußballer außer Kontrolle

Sie düpieren Fans und Vereinsbosse, verweigern die Arbeit oder flirten offen mit der Konkurrenz. Fußballer wie Carlos Tévez von Manchester City provozieren ihre Wechsel mit absurden Methoden. Die Clubs halten mit drakonischen Strafen dagegen - und bleiben doch meist die Verlierer.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...789144,00.html
  1. #60

    sorry,

    Zitat von flexscan Beitrag anzeigen
    Ähm, er hat sich aber für einen bestimmten Zeitraum verPFLICHTet!

    Aber sonst gebe ich Ihnen Recht: Bin ich unglücklich/-zufrieden bei meinem Arbeitgeber und ich kann nicht sofort wechseln, dann reduziere ich meinen Einsatz auf ein Minimum und wenn ich mit meinem Arbeitgeber überhaupt nicht klar kommen (und/oder umgekehrt), dann sogar noch weniger. Nur weil hier jemand viel Geld verdient bzw. hat, werden wieder andere "Moralmaßstäbe" angelegt. Pure Heuchelei sowas.
    sehe ich aber anders: denn nach dieser Logik müsste dann auch die Bezahlung reduziert werden. Solange ich mein Gehalt in voller Höhe erhalte, habe ich die dafür vereinbarte Leistung zu bringen - es sei denn ich bin freigestellt. Und bei einer Mannschaftssportart wie Fußball muss ich mich - ins Besondere bei diesen Bezügen und Vorteilen - aber 100 Prozent der Mannschaft unterordnen.
  2. #61

    lustloser vdV

    Beim im Artikel erwähnten Rafael van der Vaarterinnere ich mich in der Tat daran, dass er das eine oder andere versucht hat, um seinen vorzeitigen Abgang nach Spanieern zu forcieren.

    Als der HSV dann aber mal was richtig machte und ihn nicht ziehen ließ, hat er nach meiner Wahrnehmung nochmal ordentlich Gas gegeben. Insofern war er vllt. nicht mehr mit dem herzen bei der sache, aber erhat sich zumindest professionell verhalten.

    Insofern paßt das Beispiel nicht so ganz im vergleich zu den erwähnten Betrholds und Streits dieser Welt....
  3. #62

    ...

    http://www.abseits.at/index.php/page...estimmung-r353

    Erst informieren, dann urteilen. Und vielleicht öfter mal SPON meiden. Zu schnell lässt man sich von reißerisch-polemischer-kostenlos-je-mehr-klicks-desto-besser-Information zu dümmlichen Schlussfolgerungen verleiten.

    Im Fall Tevez ist es natürlich einfach zu verlangen, er solle kein solches Theater machen. Schließlich hat er seine Menschenrechte zu einem ordentlichen Preis an Investoren verscherbelt. Den freien Willen und die Entscheidnungsfreiheit über das eigene Leben aus monetären Gründen zu veräußern entspricht allzu gut dem momentanen Zeitgeist. Das lässt sich sowohl auf Individuen wie auch Staaten oder Organisationen übertragen. UEFA und EU sind sich da sehr ähnlich. Daher kommt das sog. Financial Fair-Play genauso schnell und konsequent wie die Finanztransaktionssteuer.
  4. #63

    lustlos sprachler

    Zitat von paulein Beitrag anzeigen
    Mit dem Begriff "Lustlos-Fußballer" setzen Sie nahtlos die Entwicklung Ihrer Panorama-Redaktion fort, sich mit "Determinativkomposita" der Bildzeitungsspache zu bedienen. Wäre sehr schön, wenn Sie wieder auf ursprüngliches Spiegel-Niveau klettern würden, das uns alle mit dem vorbildlichen und variantenreichen Umgang der deutschen Sprache erfreut und erheitert hat.
    Wenn Sie sich jedoch lieber der Sprache des Legastheniker-Blattes mit den ganz großen Buchstaben bedienen wollen, ist das auch in Ordnung. Dann müssen wir uns beim Lesen von SPON eben auf Einfach-Sprachler einstellen.
    @ paulein :
    Ich musste nachschauen unter http://de.wiktionary.org/wiki/Determinativkompositum
    aber recht haben Sie.
    Erfreut und erheitert von sponschen sprachvirtuosen fuehle ich mich gerade auf den sportseiten schon laenger nicht mehr


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