Forum


 

Syrischer Beschuss im Nordlibanon: Nachbar Krieg

SPIEGEL ONLINEFrüher fuhren die Menschen aus dem Nordlibanon zum Shoppen nach Syrien - heute ist das undenkbar. Die direkte Nachbarschaft zum Krieg prägt das Leben, nur wenige Kilometer entfernt sterben Freunde, Bekannte, Verwandte. Die Angst vor den Bomben von jenseits der Grenze ist allgegenwärtig.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...854935,00.html
  1. #1

    Der fröhliche Alte

    So kenne ich den Libanon.Vergangenheit. Die gelassenen Alten werden von den verzweifelten und hypernervösen Jungen abgelöst.Selbst die Bürgerkriegskämpfer der 70-er Jahre waren wenigstens nicht im Sandkasten unter elterlicher ( i.e. geheimdienstlicher) Leitung unterwegs.
  2. #2

    FSA mehrheitlich hartgesottene Islamisten

    "Rebellen, die sich FSA" nennen, das ist ja eine ganz neue Sprachregelung. Ist der Korrespondentin aus Beirut aufgrund der islamistischen Barbarei in Kairo und Benghazi jetzt ein "heilsamer Schock" in die Glieder gefahren ?
    Wie der französiche Mitbegründer von "Ärzte ohne Grenzen" aus eigener Efahrung vor Ort in Aleppo berichtet, sind mittlerweile ca. 60% der sogenannten FSA hartgesottene Islamisten.
    Prost Mahlzeit.
  3. #3

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Wie der französiche Mitbegründer von "Ärzte ohne Grenzen" aus eigener Efahrung vor Ort in Aleppo berichtet, sind mittlerweile ca. 60% der sogenannten FSA hartgesottene Islamisten.
    Prost Mahlzeit.
    Seine Sie doch mal ehrlich, 60% sind für Sie doch eine Enttäuschung. Das würde doch bedeuten, es gibt auch Nichtterroristen unter den Kämpfern. Das ist ewas anderes , als was Sie uns seit Monaten erzählen, bzw. als Lautsprecher der Assad-Propaganda verbreiten.
  4. #4

    Nicht nur in Kairo

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    "Rebellen, die sich FSA" nennen, das ist ja eine ganz neue Sprachregelung. Ist der Korrespondentin aus Beirut aufgrund der islamistischen Barbarei in Kairo und Benghazi jetzt ein "heilsamer Schock" in die Glieder gefahren ?
    Wie der französiche Mitbegründer von "Ärzte ohne Grenzen" aus eigener Efahrung vor Ort in Aleppo berichtet, sind mittlerweile ca. 60% der sogenannten FSA hartgesottene Islamisten.
    Prost Mahlzeit.
    Da muss man doch gar nicht bis Kairo und Benghazi gehen, die Barbarei findet auch jeden Tag in Syrien statt. Nur bekommt man davon bei SPON kaum noch was mit. Vorgestern haben in Aleppo vermutlich islamistische Rebellen 20 syrische Soldaten hingerichtet. Die Menschenrechtsorganisation aus London, die hier sonst immer als Quelle herangezogen wird, hat das bestätigt. Jemand hat das Ganze sogar gefilmt und ins Internet gesetzt - aber hier kein Sterbenswörtchen. Überhaupt scheint die Berichterstattung nur noch auf den Libanon zu beschränken. Das ist der Nachteil, wenn man in Beirut sitzt und nicht in Damaskus.
  5. #5

    Nicht nur Verbrecher

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Seine Sie doch mal ehrlich, 60% sind für Sie doch eine Enttäuschung. Das würde doch bedeuten, es gibt auch Nichtterroristen unter den Kämpfern. Das ist ewas anderes , als was Sie uns seit Monaten erzählen, bzw. als Lautsprecher der Assad-Propaganda verbreiten.
    Ja und? Sie meinen 60 Prozent sind nicht so schlimm? Hier hat außerdem kaum jemand behauptet, dass die FSA nur aus Verbrechern besteht. Aber weil Sie Ihr schönes Bild von den hehren Zielen der Freiheitskämpfer nicht aufgeben wollen, verschließen Sie die Augen vor einer Entwicklung des Aufstands in Syrien, die nicht mehr viel mit Freiheit zu tun hat. Das ist übrigens nicht nur im Islam so, sondern die Unterdrückung Andersdenkender ist fester Bestandteil jeder radikal verstandenen Religion.
  6. #6

    Seltsam, seltsam

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Seine Sie doch mal ehrlich, 60% sind für Sie doch eine Enttäuschung. Das würde doch bedeuten, es gibt auch Nichtterroristen unter den Kämpfern. Das ist ewas anderes , als was Sie uns seit Monaten erzählen, bzw. als Lautsprecher der Assad-Propaganda verbreiten.
    Ich habe keine Ahnung wer der Forist robert.haube ist, ob und gegebenenfalls für welchen Auftraggeber er schreibt. Er gibt sich offen für einen Anhänger des Regimes in Syrien aus. Nur, und das ist wichtig, die Informationen die er im Forum gibt sind in vielen Fällen genauer als der Artikel, und sind für mich als Foristen, der kein arabisch spricht, doch in deutschen, englischen und französischen Zeitschriften oft verifizierbar.
    Zu den Informationen kann ich eine hinzufügen die nicht im Spon steht. Vor zwei Tagen hat sich der ex-General Tlass der jetzt in Paris lebt in einem TV-Interview (bfm) gegen einen Einsatz von auslaendischen Truppen in jedweger Form in Syrien ausgesprochen. Er wollte nur noch dass Waffen an die Rebellen geliefert werden SYRIE. Le général Tlass a été exfiltré par les services français - Le Nouvel Observateur und hat sich eher für einen 'dritten' Weg in Syrien ausgesprochen. Ich für mich persönlich ziehe daraus den Schluss dass eine militärische Intervention in irgendeiner Form in Syrien nicht mehr zur Debatte steht. Man hat wohl eingesehen dass man sich verrannt hat (Unterschaetzung der Position Assads und der Haltung der syrischen Bevölkerung, falsche Einschätzung der Position Russlands und Chinas, die massiven Probleme in der Türkei und die Wendung zu islamistischen Hardlinern), und Tlass dürfte eher das inoffizielle Sprachrohr der Gemeinschaft der 'Freunde Syriens' sein, die natürlich nicht zugeben können dass sie da Mist gebaut haben. Wie gesagt meine ganz persönliche Interpretation.
  7. #7

    Interessante aber feige Taktik der Rebellen. Tagsüber kämpfen und nachts in einen anderen Staat flüchten, in der Hoffnung, dass sie da nicht angegriffen werden können. Was mich wiedermal stört, ist die einseitige Berichterstattung.
    Dieses Video spricht für sich: http://www.20min.ch/ausland/dossier/tunesien/story/Schock-Video-von-Hinrichtung-aufgetaucht-18648630. Leider ist es den deutschen Medien keine Schlagzeile wert.

    Und bevor ich hier als "Assad-Fan" bezeichnet werde, möchte ich sagen, dass ich weder den einen noch den anderen unterstütze. Mittlerweile komme ich mir wie in einem riesigen "Risiko"-Spiel vor. Da sitzen vier bis fünf Mächtige Männer und würfeln um die Weltherrschaft. Einfach nur noch abartig, was in der Welt vor sich geht.

    Am besten man schaut den ganzen Tag RTL und hofft, dass man verblödet und nicht über das alles nachdenken muss. Ändern kann man ja sowieso nichts, weil die Politik und die Medien und eh' für dumm verkaufen. Was ändert's also?
  8. #8

    Nur keine Panik

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Seine Sie doch mal ehrlich, 60% sind für Sie doch eine Enttäuschung. Das würde doch bedeuten, es gibt auch Nichtterroristen unter den Kämpfern. Das ist ewas anderes , als was Sie uns seit Monaten erzählen, bzw. als Lautsprecher der Assad-Propaganda verbreiten.
    In einigen Wochen werden aus den anfänglichen 60% dann
    die ehrlichen und realen 95%..........
    vertrauen Sie darauf.
  9. #9

    Zitat von anima_templi Beitrag anzeigen
    Was mich wiedermal stört, ist die einseitige Berichterstattung.
    Dieses Video spricht für sich: 20 Minuten Online - Schock-Video von Hinrichtung aufgetaucht - News. Leider.....
    Das stört nicht nur Sie. Das ganze passt wohl nicht in die s/w Denke der meisten dt. Journalisten also verschweigt man es.

    Blutiges Massaker in Syrien: Rebellen richten 20 Soldaten hin - n-tv.de


TOP



TOP