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Syrische Grenzkonflikte: Angst vor dem Flächenbrand

AFPTote in der Türkei, Granateneinschläge im Libanon, Gefechte an der Grenze zu Jordanien - der Krieg in Syrien greift auf die Nachbarstaaten über. Je länger die Krise dauert, um so größer wird die Gefahr der regionalen Eskalation.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859607.html
  1. #1

    eine frage der zeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tote in der Türkei, Granateneinschläge im Libanon, Gefechte an der Grenze zu Jordanien - der Krieg in Syrien greift auf die Nachbarstaaten über. Je länger die Krise dauert, um so größer wird die Gefahr der regionalen Eskalation.

    Krieg in Syrien: Grenzkonflikte heizen Sorge vor Flächenbrand an - SPIEGEL ONLINE
    je schneller die privatherrschaft von assads clan beendet werden kann, desto besser. Je länger assads barbarei in syrien andauert, desto mehr menschen werden getötet und desto größer sind die chancen, dass tatsächliche terroristen den kampf der menschen gegen den diktator für sich vereinnahmen. das alles dauert schon viel zu lange. ein volk, das seinen diktator los werden will, kann man nicht aufhalten. eine diktatur und sein clan, der mit panzern, artillerie und flugzeugen gegen seinen sturz durch das volk vorgeht, ist im grunde leicht zu beenden.
  2. #2

    Und das schlimmste ist, daß die Medien grundsätzlich sämtliche Aggression Assad unterstellen, obwohl völlig unklar ist, wer da eigentlich auf wen schießt. Aber nur weiter so, auch dort werdet ihr früher oder später kapieren, daß die Probleme nicht an einer einzigen Person hängen und mit deren Verschwinden auf einen Schlag beseitigt sind.
  3. #3

    Na so was...

    Zitat-Das wechselseitige Säbelrasseln und die zunehmende Gewalt in den Grenzregionen um Syrien herum sind jedoch ein klares Warnsignal: Die Gefahr eines regionalen Flächenbrands ist nicht zu unterschätzen. Zitatende.
    So ist das eben, wenn man kokelt. Dann muss man sich nicht wundern, wenn es lodert. Und die Kokeler sitzen nicht in der Region, die kommen von außen, sind sozusagen Fremdkokeler. Meine Meinung.
  4. #4

    Die Konfliktgebiete kommen...

    ...immer näher an Europa ran. Die Türkei, als NATO-Mitglied, könnte Europa und die USA, mit hineinreissen ins Kriegsgeschehen. Und wie wird die BRD-Regierung dann agieren? Wieder einmal sich herraushalten? Nach dem Motto, lass die anderen mal machen. Wir gehen Zeiten entgegen, da wird die EURO-Krise, ein Miniproblem sein, gegenüber eines Krieges.
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tote in der Türkei, Granateneinschläge im Libanon, Gefechte an der Grenze zu Jordanien - der Krieg in Syrien greift auf die Nachbarstaaten über. Je länger die Krise dauert, um so größer wird die Gefahr der regionalen Eskalation.

    Krieg in Syrien: Grenzkonflikte heizen Sorge vor Flächenbrand an - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollten Jordanien und die Türkei keine Waffen und keine Söldner über ihre Grenzen nach Syrien einsickern lassen. Und den Rebellen keinen Rückzugsraum zur verfügung stellen. Es ist doch klar das die syrische Armee dieses Einsickern unterbinden will was die Kamphandlungen immer näher an die Grenzen bringt.
    Nebenbei sollte man sich wieder in Erinnerung rufen wie Israel gegen Nachbarn vorgegangen ist, die Söldnern und Dschihadisten über ihre Grenzen in den israelischen Einflussraum liessen.

    Und Entführungen im Libanon werden von Assadgegnern und Assadunterstützer gleichermassen gemacht. Und die Hisbollah im Libanon zeichnet sich im Moment noch dafür aus, dass sie sich für eine Deeskalation einsetzt. Ohne sie wäre der Libanon wahrscheinlich schon am brennnen.
  6. #6

    Die Türkei will keinen Krieg!??

    Erinnert irgendwie an: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Hat Syrien wirklich Interesse daran, mit allen Nachbarn Krieg zu führen?
  7. #7

    Das wird kein Flächenbrand

    Die Syrische Armee hat die Rebellen zurück getrieben.
    Da die Kämpfe jetzt direkt an den Grenzen stattfinden sieht es so aus als wenn die Kämpfe in die Nachbarländer drängen.
    Ist aber nicht so.

    Und wenn die Rebellen jetzt meinen sie könnten kurz nach Syrien rein und ein bisschen Unsinn machen und dann wieder zurück, dann gibt es dafür auch eine Lösung. Die kurze Fassung ist "BUMM...Oh Entschuldigung. Wir waren es...Schieße zurück-Hier sind die Koordinaten."

    Aber unsere gekauften Medien werden schon ein großes Fass aufmachen, wenn mal wieder was ist.

    Syrien fällt nicht so schnell wie Ägypten oder Libyen. Da müssen die westlichen Aggressoren schon schwerere Geschütze auffahren. Die Iraner und die Russen halten den Syriern die Hand vor dem Allerwertesten. Und solange das passiert, solange gibt es keinen Krieg gegen den Iran.
    Also muss man nur die Russen ausschalten, dann.....;-)
  8. #8

    Zitat von Schroekel Beitrag anzeigen
    je schneller die privatherrschaft von assads clan beendet werden kann, desto besser. Je länger assads barbarei in syrien andauert, desto mehr menschen werden getötet und desto größer sind die chancen, dass tatsächliche terroristen den kampf der menschen gegen den diktator für sich vereinnahmen. das alles dauert schon viel zu lange. ein volk, das seinen diktator los werden will, kann man nicht aufhalten. eine diktatur und sein clan, der mit panzern, artillerie und flugzeugen gegen seinen sturz durch das volk vorgeht, ist im grunde leicht zu beenden.
    Wo waren Sie in den letzten Monaten? Was meinen Sie, um was es in Syrien geht?
    Dort tobt ein Stellvertreterkrieg u.a. mit der Zielsetzung, den sunnitischen Einflussbereich in der Region auszuweiten. Das "Volk das seinen Diktator los werden will", ist das letzte was die verschiedenen Interessengruppen dort kümmert.
    Ich hätte nicht gedacht, dass noch jemand so naiv ist, diese vorgeschobenen Alibi-Aussagen für bare Münze zu nehmen.
    Selbst wenn der Assad-Clan sich von jetzt auf gleich in Luft auflösen würde, wäre dort keine Ruhe. Dafür mischen inzwischen viel zu viele Parteien mit.
  9. #9

    optional

    "Premierminister Erdogan steht unter dem Druck seiner zunehmend wütenden Bevölkerung, gegen die von Syrien ausgehende Gewalt vorzugehen."

    Falsch, selbst die Leute des Dorfes wo die Granaten einschlugen setzen auf Deeskalation!


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