Syriens zerstrittene Opposition: Machtlos gegen den Machthaber

AFPSyrische Regierungstruppen haben fast alle Hochburgen der Aufständischen zurückerobert. Ohne militärische Hilfe von außen können die Rebellen das Assad-Regime nicht stürzen. Kontraproduktiv ist auch der interne Streit - die Spaltung der Opposition lähmt den Widerstand.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...821294,00.html
  1. #10

    Solange...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Syrische Regierungstruppen haben fast alle Hochburgen der Aufständischen zurückerobert. Ohne militärische Hilfe von außen können die Rebellen das Assad-Regime nicht stürzen. Kontraproduktiv ist auch der interne Streit - die Spaltung der Opposition lähmt den Widerstand.

    Syriens*zerstrittene Opposition: Machtlos gegen den Machthaber - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Russland und China in der UNO gegen ein militaerisches Eingreifen in Syrien sind, wird es auch kein Eingreifen geben! Und das ist auch gut so!! Das hat sich der Westen selbst zu zu schreiben! Wenn der Westen/Nato sich in Lybien an die UN-Resolution gehalten haette, dann waere es jetzt anders. Dann koennte man sicher mit Russland/China darueber sprechen!
    Und den Rebellen wird nichts andres uebrigbleiben sich zu ergeben.
    Oder aber zu versuchen sich ueber die rettende Grenze in die Tuerkei
    abzusetzen. Ansonsten denke ich, das die Rebellen alle getoetet werden. Im Falle der in Syrien eingeschleusten islamistischen Terroristen ist
    das auch weiter nicht schlimm. Denn wer als Soeldner in einen fremdenLand kaempft, muss sich das schon vorher ueberlegen.
  2. #11

    ...

    Die Araber müssen ihre Konflikte selber lösen lernen.
    Wir Europäer haben ja auch einen langen, blutigen Weg bis zum heutigen Eurodisneyland zurückgelegt.
  3. #12

    Zitat von hatem1 Beitrag anzeigen
    Soll hier eine weitere sinnlose Militärintervention herbeigeredet und -geschrieben werden?

    Haben wir denn aus den Katastrophen Irak, Afghanistan, Libyen nichts gelernt?
    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Irak und Afghanistan wurden aus ganz anderen Gründen, unter ganz anderen Umständen mit ganz anderen Mitteln angegriffen. und Libyen ist keine Katastrophe. Der Umsturz ist noch gar nicht lange genug her, um da wirklich urteilen zu können und die Zukunftsaussichten sind für das Land eigentlich ganz gut. Und was hätten sie denn gemacht? Gaddafi gewinnen lassen und was wäre dann aus den menschen in Bengasi geworden und aus Libyens Zukunft?
  4. #13

    Zitat von benutzer10 Beitrag anzeigen
    ... dass diese Milizen demokratische Ziele haben, ist im besten Fall naiv, im schlechtesten absichtliche Falschdarstellung. Gegen ein diktatorisches Regime zu sein, macht noch keinen Demokraten, und das, was nach einem Sturz Assads kommen würde, besser ist für die Menschen in Syrien, ist höchst fraglich.
    Die Zukunft Syriens steht tatsächlich in den Sternen. Aber nach diesen Maßstäben, sollte man vielleicht lieber gar nichts mehr ändern und die Diktatoren einfach machen lassen. Assad kann jedenfalls nicht an der Macht bleiben, dafür hat er viel zu viel Chaos angerichtet. Und wie viele von den Rebellen Demokraten sind, weiß keiner genau, aber es sind sicher echte Demokraten dabei.
  5. #14

    Zitat von slowakkarl Beitrag anzeigen
    Russland und China in der UNO gegen ein militaerisches Eingreifen in Syrien sind, wird es auch kein Eingreifen geben! Und das ist auch gut so!! Das hat sich der Westen selbst zu zu schreiben! Wenn der Westen/Nato sich in Lybien an die UN-Resolution gehalten haette, dann waere es jetzt anders. Dann koennte man sicher mit Russland/China darueber sprechen!
    Und den Rebellen wird nichts andres uebrigbleiben sich zu ergeben.
    Oder aber zu versuchen sich ueber die rettende Grenze in die Tuerkei
    abzusetzen. Ansonsten denke ich, das die Rebellen alle getoetet werden. Im Falle der in Syrien eingeschleusten islamistischen Terroristen ist
    das auch weiter nicht schlimm. Denn wer als Soeldner in einen fremdenLand kaempft, muss sich das schon vorher ueberlegen.
    Gut das wir so fachkundige Menschen wie sie haben, die die syrischen Rebellen alle kennen und schon so oft dort waren. Und schön, dass es ihnen egal ist, dass viele der bisher Gefallenen Frauen, Kinder und Unschuldige aber auch Freiheitskämpfer waren. Und wenn wir uns in Libyen an die Regeln gehalten hätten, wäre Gaddafi jetzt an der macht, Bengasi ein bisschen leerer, wie vorher, viele tausend Menschen tot, Libyen wäre nicht befreit- Kurz gesagt hätte man es dann auch lassen können. Und Russland hat sich noch nie um den Sicherheitsrat geschert. Man sollte jetzt erstmal noch versuchen Russland und China zu überzeugen und sonst einfach ohne Zustimmung eingreifen.
  6. #15

    Zitat von gabriel76 Beitrag anzeigen
    Die Araber müssen ihre Konflikte selber lösen lernen.
    Wir Europäer haben ja auch einen langen, blutigen Weg bis zum heutigen Eurodisneyland zurückgelegt.
    Bei besagten Konflikten, war aber die ganze restliche Welt mit dran beteiligt und Arabien weitgehend unter europäischer Kontrolle. Daran darf ich sie erinnern? Und das Argument zieht nicht, weil die Welt mittlerweile viel globalisierter ist und die Menschen mittlerweile erkannt haben, dass sie einer Verantwortung haben, auch über Ländergrenzen hinweg.
  7. #16

    Im...

    Zitat von doofundick Beitrag anzeigen
    Gut das wir so fachkundige Menschen wie sie haben, die die syrischen Rebellen alle kennen und schon so oft dort waren. Und schön, dass es ihnen egal ist, dass viele der bisher Gefallenen Frauen, Kinder und Unschuldige aber auch Freiheitskämpfer waren. Und wenn wir uns in Libyen an die Regeln gehalten hätten, wäre Gaddafi jetzt an der macht, Bengasi ein bisschen leerer, wie vorher, viele tausend Menschen tot, Libyen wäre nicht befreit- Kurz gesagt hätte man es dann auch lassen können. Und Russland hat sich noch nie um den Sicherheitsrat geschert. Man sollte jetzt erstmal noch versuchen Russland und China zu überzeugen und sonst einfach ohne Zustimmung eingreifen.
    Fall von Russland/China muessen sie sich keine Hoffnung machen, das diebeiden einen miltaerischen Eingreifen zustimmen! Und solange der Westen von der UN keine Resolution fuer ein Eingreifen bekommt, wird er auch nicht eingreifen. Denn so langsam aber sicher sieht man auch im
    Westen, das die jetzigen Herren in Lybien nicht einen Deut besser sind
    als die alten! Da wird weiter gefoltert und gemordet, die "Sieger" kaempfen ein Clan gegen den anderen und Al-Khaida hat ein neues Aufmarschgebiet! Das ist das unsaegliche Ergebniss der Natobomben!
    Hoffentlich bleiben Russland und China bei ihrer Haltung und ersparen
    damit dem syrischen Volk das Schicksal wie in Lybien!
  8. #17

    hmmm

    Zitat von doofundick Beitrag anzeigen
    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Irak und Afghanistan wurden aus ganz anderen Gründen, unter ganz anderen Umständen mit ganz anderen Mitteln angegriffen. und Libyen ist keine Katastrophe. Der Umsturz ist noch gar nicht lange genug her, um da wirklich urteilen zu können und die Zukunftsaussichten sind für das Land eigentlich ganz gut. Und was hätten sie denn gemacht? Gaddafi gewinnen lassen und was wäre dann aus den menschen in Bengasi geworden und aus Libyens Zukunft?

    Achso nur wegen Bengasi wird das ganze Land in die Steinzeit gebombt 50000 Menschen getötet. Das Land in Chaos gestürzt. Netter tausch.
    Und ein Massakar in Bengasi hat nie gedroht...
  9. #18
  10. #19

    Zitat von slowakkarl Beitrag anzeigen
    Russland und China in der UNO gegen ein militaerisches Eingreifen in Syrien sind, wird es auch kein Eingreifen geben! Und das ist auch gut so!! Das hat sich der Westen selbst zu zu schreiben! Wenn der Westen/Nato sich in Lybien an die UN-Resolution gehalten haette, dann waere es jetzt anders. Dann koennte man sicher mit Russland/China darueber sprechen!
    Und den Rebellen wird nichts andres uebrigbleiben sich zu ergeben.
    Oder aber zu versuchen sich ueber die rettende Grenze in die Tuerkei
    abzusetzen. Ansonsten denke ich, das die Rebellen alle getoetet werden. Im Falle der in Syrien eingeschleusten islamistischen Terroristen ist
    das auch weiter nicht schlimm. Denn wer als Soeldner in einen fremdenLand kaempft, muss sich das schon vorher ueberlegen.
    Sie scheinen aber besonders gut informiert zu sein: Wer sollen den die "eingeschleusten islamistischen Terroristen" sein? Es ist eher so, dass sich die Regierung iranischer Soldaten und Hizbollah-Milizen bedient, um die ursprünglich friedliche Rebellion gewaltsam niederzuschlagen. Die "Terroristen" sind eindeutig der Staat mit seinem Militär, Geheimdiensten und Shabiha-Milizen - und den genannten iranischen und libanesischen Söldner. Die Freie Syrische Armee setzt sich weitgehend aus desertierten Soldaten zusammen, die das brutale Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung nicht mehr mitmachen wollten.