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Syriens Spionagetechnik: Bürger-Bespitzelung mit Beihilfe aus Europa
APUnterdrückung mit allen Mitteln: Syriens Machthaber setzen zum Ausspähen ihrer Gegner unter anderem Computerviren ein, die auf Rechner von Oppositionellen gespielt werden. Europa macht sich mitschuldig: Überwachungstechnik bezieht das Regime auch aus EU-Ländern.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...816121,00.html
- #1 18.02.2012 12:20 von
Ist doch toll,
wenn europäische Produkte so beliebt sind. Überall wo man diese elektr. Waffen einsetz, muss man damit rechnen, dass es auch Mißbrauch gibt. Warum sollte Syrien nicht erlaubt sein, was DE vorantreibt. Die Bespitzelung durch den Bundestrojaner ist doch schon längst auch schon gegen die Linken eingesetzt worden. Ich finde Assad tut da nichts Unrechtes. Wir tun ja das gleiche. Warum sich deswegen aufregen?
- #2 18.02.2012 12:28 von
BuggedPlanet
Wer sich mal mit den ganzen (meist westlichen) Firmen beschäftigen will, die ihren ganzen Überwachungsscheiss in alle Welt exportieren, ist ein Blick in das Wiki von BuggedPlanet angeboten:
Main Page - Buggedplanet.info - #3 18.02.2012 12:33 von
Globalisierung baby!
Was wollt ihr eigentlich?! Wir beugen uns nur den Märkten und handeln nach den Maximen der Marktwirtschaft.Wenn nicht von uns dann eben von den Chinesen und das wollen sie doch nicht wirklich oder?! Na bitte, diese sozialitischen Gutmenschen beim Spiegel wieder. Nach ihrer Logik würde fast jedes Land Beihilfe zu etwas bösen leisten.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Spiegel wieder mal richtigen investigativen Journalismus betreiben sollte. Also schickts die Leute los und lasst sie nicht im Großraumbüro versauern. - #4 18.02.2012 12:34 von
Und warum gibt es da hier zu kaufen
Und warum gibt es da hier zu kaufen, weil die EU (Enteignungs- und Entrechtungs Union) ganz konkret den Überwachungsstaat hier aufbaut:
Indect – der Traum der EU vom Polizeistaat
Indect: Der Rechner als Polizist - #5 18.02.2012 13:50 von
Ach das ist doch Alles nur Gezeter
vor ein paar Jahren wurde Syrien noch hochgelobt als ein Land das fuer den Friedenprozess in Mittelost quasi unersetzlich schien. Und bei den Israelhassern ueber Alles beliebt. Syrien konnte garnichts falsch machen. Da war es ueberhaupt kein Thema, dass man nach Syrien fast Alles liefern durfte was man wollte. Nun faellt die Familie Assad bei den Menschenrechtsverteidigern des Westens in Ungnade und reflexartig wird fuer die Auswuechse und Grausamkeiten die in Syrien stattfinden wie selbstverstaendlich die "Schuld" fuer einige der Vergehen bei uns selbst gesucht. Oder bei den boesen Kapitalisten und Fabrikanten deren Produkte sich als "dual use" Technologie entpuppen. Besonders schoen im Artikel ist der Verweis auf das "falsche" Land. Bloederweise aendert sich mit schoenster Regelmaessigkeit wen man unter diesem Begriff meint. Wer eigentlich untersucht einmal welche Kreise es vor einem Jahrzehnt waren, die an Lieferungen in den Iran, nach Somalia (da sind sogar Fischerbootmotore "dual use"), nach Kuba, nach Nordkorea Nichts fanden. Will man die, um ein Gleichgewicht im Meinungswirrwar zu halten bitte auch mal untersuchen ? Dieser Artikel und auch die Wortmeldungen aus der EU sind hoechst entbehrlich weil voellig praxisfern. Loesbar ist die Problematik eh nicht denn der sog. Westen oder die sog. "internationale Gemeinschaft (auch als "kritisierender Westen" bekannt) haben nicht mehr laenger ein Monopol auf brauchbare Technologie. Und Kopien des Schweizermessers und nicht mal schlechte gibt es auch aus der Tuerkei, China oder Vietnam.
- #6 18.02.2012 16:18 von
xxx
Nein, niemand sucht die alleinige Schuld bei den bösen Kapitalisten. Die leisten aber derartigen Verbrechen wie den vom Regime in Syrien begangenen Vorschub. Wenn ich einem als gewalttätig bekannten Nachbarn eine Wumme verkaufe und der bringt damit seine Frau um, bin ich mit schuldig. Wenn ich einem als solchen bekannten Diktator und Folterer Spitzeltechnik und Waffen verkaufe, und der setzt die gegen sein eigenes Volk ein, dann bin ich mit schuldig. Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, wie das Verticken von Waffen und Spitzeltechnik an Mörder und Folterknechte als Teil unternehmerischer Freiheit gewertet wird. Offensichlich gibt es Leute, die haben eine derartige Krämerseele, daß es keinerlei Grenzen gibt, Hauptsache der Rubel rollt.
Genau das wird auch von exakt den Leuten, die diese Waffenexporte kritisieren, ebenfalls kritisiert. Daß je nach wirtschaftlichem und sonstigem strategischen Kalkül der Freund von damals auf einmal in Ungnade fällt. Sie werden keinen Linken finden, keinen Pazifisten, keinen Kritiker deutscher Waffenexporte,keinen Menschenrechtler, der die jahrelange Zusammenarbeit mit und lIeferungen von Waffen und Überwachungstechnik an Diktatoren wie Gaddafi, Mubarak, Ben Ali, Assad oder sonstwem gutgeheißen hätte, bevor diese auch bei den jeweiligen Regierungen in Ungnade gefallen sind. - #7 18.02.2012 17:02 von
genau
oh man, ich sehe das genauso wie Sie... Immer sich schön über "andere" aufregen und den Finger erheben....Wir hier in Europa und den "tollen USA" erleben doch das Gleiche. Es glaubt doch keiner mehr das wir nicht bespitzelt werden....Warum will man denn dieses Abkommen , das der Staat schön im Netz ungestraft rümschnüffeln darf ??? Ich bin sogar sicher , das die es schon längst tun, halt inoffiziell,, danach "offiziell" und jeder kleine "Pubs" wird dann kriminalisiert....Ach hier werden wir als mehr eingeschränkt und kontrolliert, schön langsam, damit sich der "Michl" dran gewöhnt und es nicht so schnell merkt......
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