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Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter

Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...812495,00.html
  1. #1

    Vorverurteilung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der Bericht ist sehr tendenziös und berücksichtigt nicht, dass es in Syrien (wie in auch in Libyen) keinen echten Bürgerkrieg gibt, sondern dass Syrien zum Spielball eines Stellvertreterkriegs westlicher Interessen, Interessen der mit dem Westen verbündeten (ebenso despotischen) Golfstaaten und von Islamisten geworden ist.
    Vom "Schlächter Assad" zu schreiben ist genauso töricht und entspricht nicht den Tatsachen wie von einem Volksaufstand in Syrien zu schreiben. Merke: b e i d e Seiten in diesem von der Mehrheit der Syrer nicht gewünschten und unterstützten Krieg der Interessen von Aussen, geben sich nichts und sind Schlächter und Folterer.

    Darum geht es in Syrien :
    Asia Times Online :: The shadow war in Syria
  2. #2

    einfach nur dumm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der Westen wird es noch bereuen, welchen Strömungen er hier Rückenhalt gibt. Die nördlichen Afrikastaaten zeigen es schon.
    Man kann einfach nicht begreifen , wie man strategisch so dumm handeln kann. Lieber ein einschätzbarer Assad als ein Staat geführt von Fundamentalisten. So einen Fehler hat man schon im Irak gemacht. Lernt ihr Depen denn nie ?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das alles klingt nach billige Propaganda des Krieges, jeder überdurchschnittdenkender Mensch kann vorstellen worum es im nahen Osten geht. Wir brauchen nur in Irak und Lybien anschauen was für eine "Demokratie" da zurzeit herrscht.
  4. #4

    ohne

    Zitat von uspae2006 Beitrag anzeigen
    Der Westen wird es noch bereuen, welchen Strömungen er hier Rückenhalt gibt. Die nördlichen Afrikastaaten zeigen es schon.
    Man kann einfach nicht begreifen , wie man strategisch so dumm handeln kann. Lieber ein einschätzbarer Assad als ein Staat geführt von Fundamentalisten. So einen Fehler hat man schon im Irak gemacht. Lernt ihr Depen denn nie ?
    Ein aufgeklärter Mensch fragt nicht danach, ob Assad für uns gut ist, sondern ob er für sein Volk gut ist. Eine Revolution birgt immer Risiken, dass es in die falsche Richtung geht. Aber Stillstand ist ebenso von Übel.
  5. #5

    Danke Hafez!

    "...ihr eigener Schwiegervater gewesen, der 1982 in der Stadt Hama ein Massaker an bis zu 20.000 Sunniten befohlen habe..."

    Ich spreche offen, da Ihr diesen Eintrag sowieso nicht veröffentlichen werdet (wie schon alle vorangegangenen nicht).

    Es ist einfach zum kotzen, wie IHR (der Spiegel) Euch habt korrumpieren lassen.
    Hafez al-Assad hat damals einen militanten, bewaffneten Aufstand der Moslembrüder niedergeschlagen, die eine islamistisch-theokratische Herrschaft anstrebten - die möglicherweise schlimmer gewesen wäre, als alles, was in Persien passiert ist.

    Die allererste Bombe in Damaskus ist direkt neben unsererm Büro explodiert, und auch den danach folgenden bin ich nur wie durch ein Wunder entkommen. Erst durch das harte Durchgreifen in Hama endete dieser Albtraum.
    Habt endlich die journalistische Courage, die Wahrheit zu sagen. Oder wenigstens, sie durch andere sagen zu lassen.
  6. #6

    Pfui, dass sich der Spiegel nicht schämt, so etwas abzudrucken.

    Ihr Gründervater hat sich für aufrichtigen Journalismus und echte Demokratie festnehmen lassen. Und Sie? Ihr Bericht ist unterste Schublade. Pure Propaganda. Josef Göbbels würde Ihnen applaudieren!
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es ist schon irgendwie pervers, dass der Westen immer die schlimmsten Islamisten und Menschenschinder unterstützt. Erst hat man Anfang des 20. Jahrhunderts massiv den Dschihad unterstützt, dann hat man in Iran die Mullahs an die Macht gebracht, dann haben die USA Al-Qaida mit Waffen aufgebaut, in Libyen, Tunesien, Ägypten hat man Islamisten an die Macht gebracht.

    Die größten Freunde des Westens im arabischen Raum sind die Verbrecherregime aus Saudi-Arabien und Katar...
  8. #8

    Sie liegen 100% richtig...

    Zitat von uspae2006 Beitrag anzeigen
    Der Westen wird es noch bereuen, welchen Strömungen er hier Rückenhalt gibt. Die nördlichen Afrikastaaten zeigen es schon.
    Man kann einfach nicht begreifen , wie man strategisch so dumm handeln kann. Lieber ein einschätzbarer Assad als ein Staat geführt von Fundamentalisten. So einen Fehler hat man schon im Irak gemacht. Lernt ihr Depen denn nie ?
    ... nur kann ich nicht an Dummheit glauben. Das dilettantische strategische Vorgehen der "Westmächte" scheint in einem mir leider unbegreiflichen Kalkül begründet.
    Die Frage ist, was bezweckt man damit, einigermaßen moderate Herrscher durch absolut durchgeknallte religiöse, uns feindlich gesinnte, Fanatiker zu ersetzen?
    Sind unsere Politiker alle gekauft?
  9. #9

    Zitat von uspae2006 Beitrag anzeigen
    Der Westen wird es noch bereuen, welchen Strömungen er hier Rückenhalt gibt. Die nördlichen Afrikastaaten zeigen es schon.
    Man kann einfach nicht begreifen , wie man strategisch so dumm handeln kann. Lieber ein einschätzbarer Assad als ein Staat geführt von Fundamentalisten. So einen Fehler hat man schon im Irak gemacht. Lernt ihr Depen denn nie ?
    Der Westen gibt eigentlich keiner "Strömung" Rückhalt, aber sich mit so einem schäbigen Regime gemein machen geht auch nicht.

    Im Übrigen, wären die Fundamentalisten in all diesen Ländern nicht so stark, ohne korrupte Langzeitregime wie die der Assads. Glauben Sie je länger diese Regime regieren, desto schwächer werden die Islamisten? Alle Fundamentalisten umzulegen wird nämlich auch Assad nicht gelingen.


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