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Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter

Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...812495,00.html
  1. #50

    Das Rätsel, das keines ist

    Um John Emerich Edward Dalberg Acton, first Baron Acton (1834–1902)
    zu zitieren:

    "Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely. Great men are almost always bad men." (Macht neigt dazu zu korrumpieren,
    und absolute Macht korrumpiert absolut. Große Männer sind fast immer
    schlechte Männer)

    Das trifft auf alle Systeme zu, wo kein regelmäßige Wechsel der Regierung stattfindet. Daher Leute ... wählt und zwar alle paar Jahre jemand anderen an die Regierung, damit aus einer Demokratie nie wieder eine Diktatur wird.
  2. #51

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Spannend zu sehen wie so ein paar nette Markenkleider, eine gutausssehende Frau soe viele Syrer und Westler blenden können. Bis jetzt hört man ja noch diese Geschichten wo sie sich aufopfernd um Gefangene kümmern soll, sie soll ein paar freibekommen haben. Das sind in meinen Augen alles Gutsherrinnengeschichten. Sie wie auch ihr Mann hätten etwas für Syrien erreichen können, er hätte der Präsident sein können der die Demokratie wieder eingeführt hat, aber nun wird er und sein Clan wohl auf dem Müllplatz der Geschichte landen, und das zu Recht.
  3. #52

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Hier mal der Link zu dem Artikel der Vogue:


    Asma al-Assad: A Rose in the Desert « italkyoubored

    Ich denke so einen Artikel bekommt man nicht ohne weiteres, ich denke damals hat Assad wohl noch gute Berater. Der Plot war wohl sie als neue Diana des Nahen Osten darzustellen, und mit Mario Testino der Starfotograf wurde sogar ein echter Dianafotograf extra nach Damaskus eingeflogen.
  4. #53

    Schwachsinn,

    Zitat von Safiye Beitrag anzeigen
    Um John Emerich Edward Dalberg Acton, first Baron Acton (1834–1902)
    zu zitieren:

    "Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely. Great men are almost always bad men." (Macht neigt dazu zu korrumpieren,
    und absolute Macht korrumpiert absolut. Große Männer sind fast immer
    schlechte Männer)

    Das trifft auf alle Systeme zu, wo kein regelmäßige Wechsel der Regierung stattfindet. Daher Leute ... wählt und zwar alle paar Jahre jemand anderen an die Regierung, damit aus einer Demokratie nie wieder eine Diktatur wird.
    der beste Gegenbeweis ist das alte Rom, in der Blütezeit der Demokratie hat sich Rom durch seine Gier und den Verfall der Sitten selbst den Grabstein gelegt. Die Folge war ein Rückgang der Bevölkerung. Was ja auch heute in fast allen Demokratischen Staaten auch heute nachweisbar ist. Am Ende wird es uns an Soldaten fehlen die die Grenzen halten.

    Denken Sie doch mal über dieses Zitat nach:
    Aristoteles: "Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" der Mann kannte sich damit aus.
  5. #54

    Zitat von amana Beitrag anzeigen
    Spannend zu sehen wie so ein paar nette Markenkleider, eine gutausssehende Frau soe viele Syrer und Westler blenden können. Bis jetzt hört man ja noch diese Geschichten wo sie sich aufopfernd um Gefangene kümmern soll, sie soll ein paar freibekommen haben. Das sind in meinen Augen alles Gutsherrinnengeschichten. Sie wie auch ihr Mann hätten etwas für Syrien erreichen können, er hätte der Präsident sein können der die Demokratie wieder eingeführt hat, aber nun wird er und sein Clan wohl auf dem Müllplatz der Geschichte landen, und das zu Recht.
    Tut mir leid, amana, aber das ist unter Ihrem bisherigen Niveau. Zu leugnen, dass Asma gerade in den ländlichen Gegenden einen enormen Fortschritt auf sozialem Level gebracht hat, muss selbst Ihnen als Syrienkenner und Regimekritiker seltsam vorkommen.
    Es wurden Lokalparlamente errichtet, wirtschaftliche Förderungen an erfolgreiche soziale Projekte in den verschiedenen Dorfgemeinschaften gekoppelt, zehntausende Kleinstgewerbe wurden, insbesondere von Frauen, gegründet, Mikrokredite vergeben, es gab rund ein Dutzend "fahrende" Bibliotheken, in Lattakya hat es mehrere Spendenmarathone gegeben, und durch die Projekte Massar & Shabab wurde tausenden Kindern und Jugendlichen der Zugang zum Lernen eines Musikintruments u.ä. gegeben, sowie der Einstieg ins Berufsleben erleichtert, gerade auch bei Ergreifung eines nicht familiär angestammten Jobs.
    Ihrem Engagement ist es ebenfalls zu verdanken, dass NGOs in Syrien überhaupt erlaubt wurden, und gleichzeitig wurde mit dem Research Program des Trust's eine frei zugängliche digitale Bibliothek mit Dutzenden Untersuchungen und Erhebungen über die Situation der Land- und verarmten Stadtbevölkerung in verschiedensten Winkeln zu beleuchten, um dadurch diversen anderen NGOs den Weg nach Syrien zu erleichtern und zu ebnen.

    Dieses herausragende Engagement spricht sie natürlich nicht frei von ihrer Rolle im Bezug auf den Mangel an bürgerlichen Rechten sowie den Umgang mit der Demokratisierungs- bzw. Liberalisierungsbewegung, aber Asma al Assad als ausschließlich repräsentatives Aushängeschild darzustellen, wird ihr absolut nicht gerecht.

    Auch kann es zu denken geben, dass sie regelmäßig Vorträge in Harvard gehalten hat, schließlich war bzw ist die Regierung ihres Gatten in den Staaten nicht unbedingt beliebt.
  6. #55

    Moralinsaure Kommentare

    Zitat von Nina Sa. Beitrag anzeigen
    Eine Investmentbankerin hat es wohl nicht nötig einen viel älteren Mann zu heiraten, um in Saus und Braus zu leben. Daher ist es mir umso mehr ein Rätsel warum sie es tat....
    Was geht es Sie an, ob eine Investmentbankerin einen älteren Mann heiratet? Haben Sie ähnliche Postings verfasst, als junge Frauen in Deutschland einen ehemaligen Kanzler, einen ehemaligen Außenminister oder einen ehemaligen Parteivorsitzenden geheiratet haben? Moralinsaure Kommentare sind angesichts des Syrien-Problems nicht angebracht.
  7. #56

    Werter Alnehmsi,

    es ehrt sie ja dass Sie für die Dame hier die Ehrenrettung vornehmen wollen. Ich bin auch nicht sonderlich erbaut über den Ton den hier die Radaktion anschlägt, aber das Mitleid für Sie und ihn hält sich dann aber auch in Grenzen. Das Sie keinen Posten in der Regierung hat mag ihr vor einer Strafverfolgung im nachrevolutionären Syrien helfen. Solche Posten der "First Lady" bauen auf Integrität und Vertrauen, und ich gebe zu, das hat sie scheinbar in sich vereint, und deshalb ist auch Kritik jetzt angebracht denn wer in sozialen Dingen so hoch geschätzt wird, der fällt halt eben tiefer. Was mich aufregt ist bis dato dass sie noch immer auch innerhalb der Opposition zumindest teilweise Hochachtung geniesst, und solche Geschichten die Runde machen dass die Arme nachts nicht mehr schlafen kann. Wenn man an das Elend das viele Syrer tagtäglich erleben müssen denkt, dann hbe ich keine Hochachtung vor einer Asma Al Assad mehr. Wo ist sie die letzten Monate gewesen? Sie die immer nette Reden zu den Rechten der Frauen und der Kinder hielt, in Zeiten wo Tausende verhaftet und Opfer brutalster Gewalt werden.

    Und noch was, wo sie Anisa aufführen. Meine Quellen in Syrien sagen mir dass sie kaum der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, die meisten haben wohl nur das hochoffizielle Photo aus den 80ern gesehen. Diese caritative Rolle wie bei Asma hatte sie nie inne, und nach dem Tode vom Vater kann man nicht wirklich mehr von einer First Lady Anisa sprechen. Ohne Einfluss ist sie aber bestimmt nicht.
  8. #57

    Die Überschrift ist...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist sie das skrupellose Luxusweibchen eines Herrschers im Blutrausch? Oder eine weltoffene, reformorientierte First Lady, die hilflos mit ansehen muss, wie ihr Land im Bürgerkrieg versinkt? Selbst Syrien-Kenner rätseln, welche Rolle Baschar al-Assads Ehefrau Asma in Damaskus spielt.

    Syriens First Lady Asma al-Assad: Die Schöne und der Schlächter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...ja eher Bild gemäß. Schade, dass Spiegel auf diese Niveau herab gekommen ist und das ohne Not (Konkurrenz).

    Davon abgesehen, Frau Assas hat am Montag versucht mit ihren Kindern das Land zu verlassen, was misslang, weil der Weg zum Flughafen von Kämpfern der Opposition blockiert wurde. Seit heute Abend sind nun die Flughäfen von Damaskus und Aleppo umkämpft, wird also schwierig für sie, was mir für sie leid tut, aber man muß halt scheuen, zu wem man hält und wie die Dinge ausgehen. Sieht nicht gut aus für sie.
  9. #58

    Statt Information nur krude Propaganda.

    Dieser Artikel ist mal wieder ein Tiefpunkt in der SPON-"Berichterstattung".

    Allein die Wortwahl im Titel: "Die Schöne und der Schächter" zeugt von einer Dämagogie, von der man glaubte, sie sei im deutschen Nachkriegs-Journalismus überwunden worden.
    Über die Situation und die Hintergründe in Syrien erfährt man so gut wie nichts.

    Sind wir in Deutschland wieder so weit, dass man sich aus der Auslandspresse informieren muss?
    z.B. der Asia Times, die hier von einem anderer Foristen bereits zitiert wurde?
    Asia Times Online :: The shadow war in Syria
  10. #59

    kein Titel

    Zitat von dmendo Beitrag anzeigen
    Ganz offensichtlich scheint es eine gewisse Struktur hinter den meisten Einträgen in diesem Forum zu geben; so wie damals bei Gaddafi... Darauf zu antworten lohnt sich in der Regel nicht, da diese Leute die Kapazität besitzen, jeweils sofort mit weiterem Non-Sense darauf zu reagieren... Daraus schliesse ich, dass sich einige Propagandisten in diesem Forum bewegen, die anscheinend sonst keiner Arbeit nachgehen... Wurde darüber schon mal recherchiert?
    Zumindest ein Abgleich der IP-Adressen wäre sinnvoll. Dieses Unisono-Verteidigung von Assad kommt mir jedenfalls auch merkwürdig vor. Da fragt man sich, was die Leute in den Dreißigern für Leserbriefe gegen einen Hitler-kritischen Artikel in der Times geschrieben hätten.


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