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Syrien: Uno-Chefbeobachter fordert mehr Taten statt netter Treffen

AFPSeit Monaten ringt die internationale Gemeinschaft um eine Lösung im syrischen Bürgerkrieg. Dabei gebe es zu viele angenehme Runden in schönen Hotels und zu wenig Taten, prangert der Leiter der unterbrochenen Uno-Beobachtermission an. Regierungsgegner veröffentlichten offenbar grausame Videos.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842653,00.html
  1. #1

    Zu den Taten gehört Druck auf die Rebellen

    Nach dem internationalen Beschluss in Genf muss nun vom Westen massiver Druck auf die Rebellen ausgeübt werden, dass sie Assad als Verhandlungspartner für den anvisierten Friedenskompromis akzeptieren. Diese Kröte müssen sie schlucken, sonst geht das Blutrgemetzel auf allen Seiten weiter. Dieser Druck muss ausgeübt werden, weil die USA diesen internationalen Kompromiss mitgetragen haben. Lassen die USA dem Friedensplan keine Taten in diesem Sinne folgen, werden sie vollends unglaubwürdig.
  2. #2

    Immerhin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Emirate verpflichteten sich damals, die Granaten nicht weiter zu verkaufen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft setzte laut seiner Sprecherin Antje Baertschi vorsorglich sämtliche Genehmigungen für die Lieferung von Kriegsmaterial an die Emirate aus.

    Syrien: Uno-Chefbeobachter kritisiert angenehme Treffen statt Taten - SPIEGEL ONLINE
    Wenigstens die Schweiz hält sich an den Annan-Plan. Keine Waffen für Terroristen!
  3. #3

    Hat die Opposition gezeigt

    Sie hat ein Ziel - Assad muss weg.
    Ansonsten sind sie lächerlich, zumal, wenn man ihr Verhalten auf dem Treffen in Ägypten gesehen hat.
    Es ist ein Chaotenhaufen ohne Ziel.
    ARMES SYRIEN.
  4. #4

    Wieder einseitige Gräuelberichte???

    "Staatliche Milizen sollen Kinderleichen in den Müll geworfen haben"

    ""Hier lagen gestern noch mehr", sagte ein Mann mit Plastikhandschuhen. "Doch die Hunde habe es sich geholt."

    Fragt man sich nicht folgendes:
    Wer sind die leute, die gestern etwas gesehen haben, sie den Hunden überlassen und heute wieder in den Müllbehältern stochern?

    Klingt irgendwie seltsam.

    Ein Fakt kommt leider zu kurz: die neutrale Berichterstattung.

    Denn es liegen auch neutralere berichte vor, z.B. von Frau Pillay, UNHCR

    Sie spricht von Vergehen auf beiden Seiten.

    UN Live United Nations Webcast - Search Results for "pillay" - Navi Pillay, UN High Commissioner for Human Rights on Syria (2 July 2012) - Security Council Media Stakeout

    Auf die Frage bezüglich der Kinder, die als Schutzschilde benutzt seien gibt sie klare Antwort:

    Ja, es hat solche Fälle gegeben, aber bei den Regierungsgegnern.
  5. #5

    geht sowieso unter in den weiten des internets

    Schön gesagt von Robert Mood, wenn auch zu höfflich, denn was anderes passiert ja nicht, außer schöne Galas. Die Unfähigkeit der Uno wird damit immer deutlicher und die Frage drängt sich auf, welchen Sinn diese überhaupt noch hat.

    Zu einigen Kommentaren hier im Forum...

    Natürlich gibt es Gewalttaten auf beiden Seiten, was auch verständlich ist, wenn man mitansehen muss, wie die Regierung foltert...wenn die Menschen erschossen werden, ganze Familien abgeschlachtet werden...wenn man auf den Strassen zerstückelte Kinderleichen findet, ob durch Millitärangriffe oder die Überreste von Folteropfern. Für mich ist das mehr als verständlich das sich bei solchen täglichen Bilder - die NIEMAND hier im Forum nachvollziehen kann, da niemand von Ihnen dort dieser Tage lebt - ein unvorstellbarer Hass im Inneren entwickelt. Wenn man dann z.B. einmal einen Scharfschützen, der Tage vorher noch den Bewohner in die Köpfe geschossen hat, dann nicht mehr mit Würde und Respekt behandelt, sondern ihn jetzt das erleiden lässt was er selbt anderen angetan hat, dann ist das für mich nachvollziehbar. Was die "chaotische" Opposition angeht, es sind nunmal mehrere Glaubensgruppen dort, das scheinen viele hier im Forum immer wieder zuvergessen, da kann man nunmal keine demokratischen Maßstäbe ansetzen.

    Fakt ist, umsolänger die Uno Handlungsunfähig ist, umso stärker werden nur die radikalen Einflüsse, ob nun religiöser oder politischer Herkunft.


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