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Syrien sucht Hilfe in China

AFPDer Druck auf Syriens Diktator Baschar al-Assad steigt, er ist weitegehend international isoliert. Jetzt schickt der Präsident einen Berater nach China, um sich der Unterstützung eines seiner letzten Verbündeten zu versichern.

Bürgerkrieg in Syrien: China empfängt Assad-Gesandte - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    China und Russland...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf Syriens Diktator Baschar al-Assad steigt, er ist weitegehend international isoliert. Jetzt schickt der Präsident einen Berater nach China, um sich der Unterstützung eines seiner letzten Verbündeten zu versichern.

    Bürgerkrieg in Syrien: China empfängt Assad-Gesandte - SPIEGEL ONLINE
    ...haben sich nie gegen eine Lösung gestemmt! Dich chinesisch-russischen Entwürfe im UN-Sicherheitrat haben NICHT NUR die syrische Regierung zur Beendigung der Gewalt aufgefordert, sondern auch die Gegner. Aber das hat "der Westen" abgelehnt! Lies sich bei SPON aber immer so, als ob es China und Russland darum geht den Konflikt zu schüren - umgekehrt wird ein Schuh daraus!
  2. #2

    Berichterstattung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf Syriens Diktator Baschar al-Assad steigt, er ist weitegehend international isoliert. Jetzt schickt der Präsident einen Berater nach China, um sich der Unterstützung eines seiner letzten Verbündeten zu versichern.

    Bürgerkrieg in Syrien: China empfängt Assad-Gesandte - SPIEGEL ONLINE
    Vorweg: Ich habe weder Sympathie noch Antipathie mit einem der Konfliktbeteiligten, noch irgendeinen Bezug zur Region. Es geht mir einzig um generelle Fragestellungen zur Presseberichterstattung, die sich mir so oder ähnlich auch bei anderen Themen stellen.

    An diesem Artikel fällt mir aber folgendes auf, wie auch an der gesamten deutschen Berichterstattung: Die Position der syrischen Regierung wurde nie aus deren Perspektive erklärt. Sie ist mir bis heute weitgehend unbekannt. Assad wurde vom "Präsidenten" zum "Machthaber", die "Regierung" zum "Regime". Im Interview des ÖR-Fernsehens (Gespräch mit Syriens Präsident Assad | tagesschau.de zeigte sich Assad offen für Besuche zB von Frau Clinton und bot auf Nachfrage auch Besuche in kritischen Bereichen des Landes an. Das Interview wurde nachher von sog. Experten analysiert und Assad entweder als Lügner oder naiv-entrückt hingestellt. Die Position bzw. Ziele der "Gegenseite", außer dem Sturz der Regierung, habe ich bisher auch nicht erfahren, jedoch sehr wohl, daß in deren Gunst berichtet wird.
    Weitere Frage: Warum wird von China als "Verbündetem" von Syrien gesprochen ? Nur weil sich das Land erlaubt, in der UNO eine andere Meinung als der Westen zu haben ? Wenn man sich ähnliche Situationen anschaut, vertritt Beijing in der Regel eine Position der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder (wie alle größeren Staaten, die im eigenen Land Separatismusprobleme haben).
    Ist eine offene Unterstützung der Opposition mit Waffen usw. tatsächlich die bessere Variante ? Welche Interessen werden hier verfolgt ?

    SPON, bitte erinnere Dich an die SPIEGEL-Tradition des investigativen Qualitätsjournalismus und hilf mir, diese Angelegenheit wirklich zu verstehen.
  3. #3

    China und Russland stehen also wegen des Blutvergießens in Syrien in der Kritik. Unglaublich. Ohne deren konsequente Haltung wäre Syrien schon längst mit Bombenteppichen umgepflügt worden.
    Wenn schon Maßnahmen der UNO, dann genauso gegen die Freischärler und ihre ausländischen Kombattanten und nicht nur einseitige Sanktionen gegen die Regierung Syriens.
    Außerdem: Wo bleibt der große Volksaufstand? Die "Freiheitskämpfer" werden wohl eher beschimpft und mit Steinen beworfen. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen Sprüche wie die des "Rebellenkommandanten" nur noch zynisch: "Wir könnten mehr Gebiete unter unsere Kontrolle bringen, aber die Kampfjets des Regimes hindern uns mit ihren Bombardierungen daran".
  4. #4

    Wäre lieber ein Chinese

    Ich verstehe nicht warum die Medien in Deutschland ein so einseitiges Bild des Syrienkonfliktes zeichnen. Ich lebe in den Niederlanden und hier sind täglich Bilder der Grausamkeiten der Rebellen gegen Regierungstreue zu sehen. Eine unmenschlichen Barberei: Leichen werden von Dächern geworfen, Menschen wird vor laufender Kamera die Kehle durchgeschnitten und Hinrichtungen auf offener Strasse. Ich frage mich warum der Westen, aber vor allem unsere Medien solche Leute derart unterstützen. Momentan wäre es mir lieber Russe oder Chinese zu sein.
  5. #5

    Letzter Strohhalm

    Unwahrscheinlich das China Geld u.a. gibt, da dass Ende von Assad unausweichlich kurz bevorsteht. Wäre so als würde man einen "Süchtigen" Geld geben. Auch unwahrscheinlich das nachfolgende syrische Regierung/Regime frühere Verträge einhält ohne Neuverhandlung. Kommt darauf an in welche Richtung sich Syrien entwickelt, neue Richtung in die Zukunft oder wie Egypten u.a. Dann bleibt ja alles wie bisher.
  6. #6

    Kein Druck auf die Rebellen?

    Es irritiert, dass die NATO-Staaten in der UN zur Gewalt der Rebellen schweigen. Kein Aufruf zur Mäßigung, wenn Rebellen Teile der Regierung mit Bomben töteten. Kein Aufruf Druck auf die Rebellen auszuüben, die Waffen niederzulegen.

    China geht den einzig richtigen Weg, sich in einen Bürgerkrieg nicht als Kriegspartei einzumischen. Die UN würde ihre letzte Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie nun weiter einseitig Maßnahmen gegen nur eine Kriegspartei forderte. Die Waffenlieferungen der USA und die Obama-Anweisung an die CIA, die "Rebellen" zu unterstützen, sollten endlich im UN-Sicherheitsrat zur Sprache gebracht werden. Dieses militärische Eingreifen untergräbt den Anan-Friedensplan. Die UN darf sich nicht von den NATO-Staaten als Kriegspartei instrumentalisieren lassen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf Syriens Diktator Baschar al-Assad steigt, er ist weitegehend international isoliert. Jetzt schickt der Präsident einen Berater nach China, um sich der Unterstützung eines seiner letzten Verbündeten zu versichern.

    Bürgerkrieg in Syrien: China empfängt Assad-Gesandte - SPIEGEL ONLINE
    der freie westen will die flugverbotszone um in ganz syrien bombardieren zu können; er will es genauso wie in libyen
    machen. die eigentlichen kriegstreiber sind also neben katar
    und saudie arabien nato-staaten und nicht russen, chinesen,
    iraner, kubaner....
  8. #8

    Völliger Blödsinn...

    Zitat von benbombadil Beitrag anzeigen
    ...haben sich nie gegen eine Lösung gestemmt! Dich chinesisch-russischen Entwürfe im UN-Sicherheitrat haben NICHT NUR die syrische Regierung zur Beendigung der Gewalt aufgefordert, sondern auch die Gegner. Aber das hat "der Westen" abgelehnt! Lies sich bei SPON aber immer so, als ob es China und Russland darum geht den Konflikt zu schüren - umgekehrt wird ein Schuh daraus!
    ...der Beitrag. Von wem ging denn zunächst die Gewalt aus - doch wohl vom Assad-Regime, das glaubte durch hartes Vorgehen die Demonstrationen beenden zu können - schon vergessen? Und wer hat denn wohl die meisten der mittlerweile zigtausend Toten zu verantworten, inkl. Massakern an der Zivilbevölkerung? Wer bombadiert ganze Stadtviertel? Da auch noch die Rebellen aufzufordern, sich mit Assad an den Verhandlungstisch zu setzen ist doch wohl völlig abwegig. Und das ausgerechnet von den die Menschenrechte besonders achtenden Chinesen und dem lupenreinen Demokaten Putin. Absurder gehts kaum.
  9. #9

    Das alles

    ist doch nur lächerlich.
    China und Russland vertreten doch ihre Interessen, der Westen seine, und es geht kaum um das Wohle des Volkes.
    Die UNO ist für nichts zu gebrauchen. Wozu 193 Länder-Stimmen, wenn 5 mit ihren Vetos sowieso alles zunichte machen können.
    Und die Berichterstattungen sind auch mit Vorsicht zu geniessen, denn diese werden auch von Schattenfiguren geleitet, um das Volk zu vergiften.


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