Syrien: Menschenrechtler beklagen zehntausende Verschleppte

dapdIn Syrien sind seit Beginn des Bürgerkriegs zehntausende Menschen verschwunden. Menschenrechtlern zufolge sind viele von ihnen vom Regime in Folterzellen gesteckt worden. Die Opfer würden einfach von der Straße weg entführt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861996.html
  1. #1

    Wäre eine Teilung des Landes mit Hilfe der Nato eine Lösung?

    Ein Teil für die Anhänger Assads,
    ein Teil für die Gegner Assads und die Flüchtlinge.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Syrien sind seit Beginn des Bürgerkriegs zehntausende Menschen verschwunden. Menschenrechtlern zufolge sind viele von ihnen vom Regime in Folterzellen gesteckt worden. Die Opfer würden einfach von der Straße weg entführt.

    Menschenrechtsaktivisten: Zehntausende Syrer verschleppt - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    wie,

    die jordanische nachrichtenagentur petra soeben meldet, wurden an der jordanisch-syrischen grenze bei al-shaoum erneut salafistische mudjahiddin aus marokko und algerien festgenommen. es soll sich um 43 personen handeln. weiter wird berichtet, dass sie rpg-7, schwere maschienengewehre und eine schultergestuetze boden luft rakete bei sich hatten. offenbar sind sie vom irak ueber die unkontrollierbare gruene grenze eingesickert. wer in syrien wen wohin verschleppt, ist vor dem hintergrund solcher informationen mehr als fraglich.
  3. #3

    Flüchtlinge

    Zitat von pragmat. Beitrag anzeigen
    Ein Teil für die Anhänger Assads,
    ein Teil für die Gegner Assads und die Flüchtlinge.
    Woher wissen Sie daß die Flüchtlinge vor Assad und nicht eher vor den Rebellen fliehen? Wenn sie vor Assad flüchten wollten hätten sie das schon die vergangenen 10 Jahre tun können.
  4. #4

    Zitat von braunschweiger77 Beitrag anzeigen
    Woher wissen Sie daß die Flüchtlinge vor Assad und nicht eher vor den Rebellen fliehen? Wenn sie vor Assad flüchten wollten hätten sie das schon die vergangenen 10 Jahre tun können.
    Das sind die Syrer auch zu tausenden!
    Wenn Assad sich seiner Beliebtheit bei seinen Untertanen so sicher wäre, müsste er die Opposition nicht verfolgen, foltern und ermorden lassen.
    Auch freie und faire Wahlen sollten dann für den Despoten kein Problem sein, hat er sich doch über die Jahre den Ruf eines liebenden Landesvaters erworben, der sich auch ganz rührend um die Kinder seiner Landsleute kümmert.
    Nein, vor Assad fliehen die Menschen bei solchen Aussichten sicher nicht.
  5. #5

    Habe ich auch schon gedacht....

    Zitat von pragmat. Beitrag anzeigen
    Ein Teil für die Anhänger Assads,
    ein Teil für die Gegner Assads und die Flüchtlinge.
    Vor dem Hintergrund dass Syrien ja "to big to fail" scheint, wäre eine Zerschlagung vielleicht eine Alternative....
  6. #6

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    die jordanische nachrichtenagentur petra soeben meldet, wurden an der jordanisch-syrischen grenze bei al-shaoum erneut salafistische mudjahiddin aus marokko und algerien festgenommen. es soll sich um 43 personen handeln. weiter wird berichtet, dass sie rpg-7, schwere maschienengewehre und eine schultergestuetze boden luft rakete bei sich hatten. offenbar sind sie vom irak ueber die unkontrollierbare gruene grenze eingesickert.
    Vor denen muss Assad sich doch nicht fürchten.
    Das sind doch seine Freunde, die er damals selber bewaffnet und in den Irak geschickt hat.
    Syrien: Assad und seine Dschihadisten - Arabische Welt - FAZ
  7. #7

    Zitat von pragmat. Beitrag anzeigen
    Ein Teil für die Anhänger Assads,
    ein Teil für die Gegner Assads und die Flüchtlinge.
    Und die Syrer verlassen wie die Schafe ihre Häuser und Wohnungen und trotteln in den andern Teil? Sie geben damit öffentlich ein Statement für oder gegen ihre Peiniger - wer immer die gerader sind - ab, um dann noch besser aussortiert zu werden.
    Was aber ist mit den Familien, wo das pro und contra Kinder und Eltern trennt, was ist mit denen, die beides nicht wollen?
    Geändert von ( um Uhr)
    Lea S.
  8. #8

    Zitat von c.werner Beitrag anzeigen
    Vor denen muss Assad sich doch nicht fürchten.
    Über die irakische Grenze kommen vor allem schiitische Kämpfer, die für Assad kämpfen, nicht gegen ihn. Die irakische, schiitische Regierung spielt hier eine sehr zwielichtige Rolle.
  9. #9

    Zitat von braunschweiger77 Beitrag anzeigen
    Wenn sie vor Assad flüchten wollten hätten sie das schon die vergangenen 10 Jahre tun können.
    Das haben die Syrer zu zigtausenden getan, schon lange vor dem Bürgerkrieg. Deshalb leben viele der Oppositionellen im Ausland.