AFPAnfangs richtete sich der Widerstand nur gegen Diktator Assad, jetzt droht Syrien zum Schlachtfeld religiöser Konfessionen zu werden. Ein Bericht von US-Konfliktforschern zeigt: Salafistische Kämpfer dehnen ihren Einfluss aus - dafür gibt es fünf Gründe.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860879.html
es noch so oft wiederholt.
Der wiederstand war nie gegen Assad, es waren von anfang an andere beweggruende, darum besteht die Armee der Torroristen auch nur aus Soeldnern und Al Quaida kaempfern.
Syrische Buerger waren kaum darin verwickelt ausser als schutzschild benutzt zu wereden.
Der Bürgerkrieg trug natürlich auch von Anfang an Züge eines Religionskrieges, eines Krieges zwischen Islamismus und Säkularismus. Es wurde nur nicht zur Kenntnis genommen, lieber schwadronierte man über "arabischen Frühling".
In den "befreiten Gebieten", so hörte ich jetzt bei Phoenix, wurde bereits die Scharia eingeführt.
So ganz langsam dämmert es wohl den Politikern im Westen, was da passiert, während der ziemlich weltfremde Romney als Präsidentschaftskandidat schwere Waffen für die Aufständischen fordert:
"Ich werde daran arbeiten, diejenigen Mitglieder der Oppositionstruppen zu identifizieren und zu organisieren, die unsere Werte teilen".
Mitt Romney fordert schwere Waffen für syrische Rebellen - SPIEGEL ONLINE
Inzwischen ist den USA wohl klar, dass diese Waffen in die Hände der Dschihadisten fallen.
Syria crisis: US concerned weapons reaching jihadis - Tuesday 16 October 2012 | World news | guardian.co.uk
Ich hatte es schon am 22.06.2012 geschrieben: "Assad handelt richtig nach syrischem Recht" Syrischer Dikator: Amerikaner und Briten erwägen Deal mit Assad
Assad darf und muss sich im Land gegen Banditen wehren, da seine Partei das Mandat der Mehrheit des Volkes hat. Die letzten Wahlen haben das wieder bestätigt. Unter den Banditen befinden sich religiöse Fanatiker, bezahlte Gewaltverbrecher und sicher auch demokratisch gesinnte Oppositionelle, wobei deren Spektrum von "gebt dem Kapital die absolute Freiheit" bis "enteignet das Kapital zu 100%" reicht. Sobald aber ein Demokrat die Waffe zu Angriffszwecken und nicht zur Verteidigung in die Hand nimmt, muss er nach bürgerlichem Recht ebenfalls zu den Banditen gezählt werden.
Bei den Kämpfen gibt es auf beiden Seiten Tote und Verletzte. Alle Kriegsverbrechen müssen möglichst objektiv untersucht werden. Die Regierungstruppen können kein Interesse an Kriegsverbrechen gegen die eigene Bevölkerung haben. Wer an Banditen Waffen liefert, macht sich strafbar und sorgt für noch mehr Tote.
Weil Merkel und Co. sie mit Waffen beliefern. Aber Hauptsache, wir haben den Friedens-Nobelpreis.
Nachdem in einer Abschaltung der Medien übers Wochenende über Syrien nicht mehr berichtet werden durfte, wird jetzt 180° gedreht. Nun sind es nicht mehr die vom Ausland (Arabische Liga, also USA und Türkei) bezahlten Terroristen, sondern Salafisten, die Assad zum Scheitan schicken wollen. Und die altbekannte al Quida, die eigentlich nicht mehr existieren kann.
Ursprünglich waren das "Demonstranten", dann kamen die "Deserteure" und "Menschenrechtsaktivisten". Wie steuert die CIA eigentlich die Berichterstattung? Obama/Romney sind in ihrer gestrigen Diskussion mit keinen Wort auf die Syrien-Sache eingegangen, sind also nicht mehr weiter interessiert. Und schon vorher wurde die Berichterstattung entsprechend gedreht.
... dass sich bei innerarabischen Konflikten immer die religiösen Fanatiker durchzusetzen scheinen. Tunesien und Ägypten sind wesentlich konservativ-religiöser geworden als sie es unter den Diktatoren waren.
Könnte es sein, dass der Islam selbst eine autoritäre Komponente hat, die dazu führt, dass eben autoritäte Regierungen in islamisch geprägten Regionen entstehen?
Da ist nix mit "arabischem Frühling", da werden internationale Terroristen gegen Assad in Stellung gebracht und hinterher ist niemand an irgend etwas schuld.
Sind Bilder von Mohammed bei denen nicht strengstens verboten? Woher wollen sie also wissen, wie er ausgesehen hat, und wie er rumgelaufen ist? Vielleicht hatte er gar keinen Bart, und kleidete sich ganz anders?Äußere Symbole sind ihnen wichtig. So eifern sie den frühen Gefährten des Propheten Mohammed nach, indem sie deren Kleidung und Bartlänge als Vorbild für ihr eigenes Aussehen nehmen