"Je mehr das Assad-Regime unter Druck gerät".
Entschuldigung, das kann man nicht mehr ernst nehmen.
Der vorgestern aus Aleppo geflüchtete Kurt Pelda wird das Gegenteil erzählen können.
Francesca TosarelliDen oberen Teil ihrer Wohnung betritt Waffa Schebel nicht mehr, Scharfschützen können die Zimmer erreichen. Die 52-Jährige lebt im libanesischen Tripoli, doch der syrische Bürgerkrieg greift auf die Stadt über: Auf der einen Seite des Hauses kämpfen Assads Anhänger, auf der anderen seine Gegner.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855356,00.html
"Je mehr das Assad-Regime unter Druck gerät".
Entschuldigung, das kann man nicht mehr ernst nehmen.
Der vorgestern aus Aleppo geflüchtete Kurt Pelda wird das Gegenteil erzählen können.
sind die FSA Aktivisten schon auf der Flucht in die Türkei, von dort aus konnte man schon die Panzer der syrischen Armee hören.
Die ist diesen Verbrechern offenbar dicht auf den Fersen.
Und die in Tripoli glaubt man noch an den Sieg der FSA ??????
Wie alt ist der Artikel eigentlich ?
assad steht nicht im geringsten unter druck. inzwischen wird sogar schon gefeiert wenn die rebellen einen fast verlassenen grenzuebergang einnehmen.
haben es die "rebellen" also tatsaechlich geschafft ein zoellnerhaeuschen zu erobern....na dann, muss assad ja kurz vor dem fall stehen. ich empfehle einen blick auf die seite des internationalen flughafens damaskus. Damascus International Airport, Webport - best travel deal finder
der arbeitet normal. sogar fluege nach alleppo gehen regelmaessig raus. die regierung sitzt fest im sattel. egal was man versucht herbeizuschreiben.
Wo kann man den genau Erfahren was Kurt Pelda berichtet hat und in wie weit es tatsächlich der SAA gelungen ist die FSA aus Aleppo zurückzudrängen. Leider wird im Spiegel nicht berichtet wie die Lage aussieht.
In all den Foren, welche zum Syrien-Krieg berichten, kann ich nicht viele Freunde für die Gegenbewegung zu Assad ausmachen.
Könnte es sein, dass sich hier die Einstellung der deutschen Be-
völkerung zu diesem Konflikt wiederspiegelt ?
Ich, jedenfalls hoffe es und ich würde es der Söldnertruppe des
Westens gönnen, wenn sie das Nachsehen hätten.
Allerdings meine ich auch, dass die Tage von Assad, wie auch immer
der Konflikt ausgeht, gezählt sind.
Assad wird nie mehr ein vereintes Syrien regieren können.
Der Telegraph (UK) hat am 12.09. einen Artikel über die christliche Bevölkerung in Aleppo veröffentlicht. Sinngemäß heißt es da, die christliche Gemeinde habe versucht zu vermeiden, für eine der beiden Seiten im Krieg Partei zu ergreifen. Aus Pfadfindern hatte man eine Bürgerwehr gebildet, um die Kirchen vor Übergriffen zu schützen. Aber als der Krieg von der FSA nach Aleppo getragen wurde, hat die christliche Gemeinde schließlich die Ausrüstung mit Waffen durch die Regierung akzeptiert. Viele Christen sind Armenier und haben Angst vor der FSA, da diese massiv von der Türkei unterstützt wird. Dabei spielt die Erinnerung an den Genozid, den die Türken während des Ersten Weltkriegs an Armeniern begingen, auch eine Rolle. In den vergangenen sechs Wochen haben bis zu 150 christliche Kämpfer versucht, die FSA aus dem Kerngebiet Aleppos fern zu halten. In Jdeidah (ein historisches christliches Viertel Aleppos) hatte es die FSA geschafft, sich im Farhat Platz zu verschanzen. Die Kirchenkomitees stürmten daraufhin den Platz und vertrieben die FSA. Später rückte die SAA nach. Die staatlichen Medien verkündeten anschließend, dass es die SAA gewesen wäre, die den Platz erobert hätte.
Die FSA hatte Jdeiah zuvor nach und nach mit Scharfschützen und Checkpoints infiltriert. Von Hausdächern hatten die Scharfschützen die armenischen Bewohner und die maronitische Kirche beschossen.
Die Angehörigen von Minderheiten in Aleppo sagten dem Telegraph, dass sie Angst hätten, das gleiche Schicksal zu erleiten, wie die irakischen Christen nach Saddams Sturz 2003. Immer wieder wäre die Parole zu hören "Alawiten ins Grab, Christen nach Beirut!". Sie betonten, dass sowohl die Christen als auch die Wohlhabenden Aleppos keineswegs alles Anhänger der Regierung seinen. Aber sie sähen keine Alternative, um sich zu verteidigen. Wörtlich sagte einer:"Ich bin kein Unterstützer der Regierung. Aber die FSA ist ein Haufen von Schlägern und Dieben. Ich habe gesehen, wie sie aus einer Textilfabrik alles mitnahmen, was nicht niet- und nagelfest war. Benzin, Werkstoffe, sogar die Sickenmaschinen."
Kurt Pelda wurde gestern im Schweizer Fernsehen so zitiert:
"Die Situation in Aleppo hat sich deutlich verschlechtert. Die Moral der Rebellen leidet unter dem Schmäh-Video"
Die syrische Armee geht weiter sehr kompakt in den Kampf. Hatte nicht der BND-Chef vor Wochen verlautbart, die SAA sei müde und würde sich zersetzen ?
Das Gegenteil ist der Fall: Die Moral der siegreichen SAA steigt.
Der jordanische Djihadist Hamza Aba Oweis soll bei Zusammenstößen mit der SAA in Daraa getötet worden sein. Gestern soll Dr. Jack Koureh von einem Scharfschützen der FSA in al-Zebdia getötet worden sein.
Sowohl Oppositionelle als auch staatliche Medien berichten, dass syrischen Regierungstruppen die Aufständischen aus einigen Vierteln von Damaskus vertrieben haben. Diese hätten sich nach heftigen Kämpfen und Artilleriebeschuss aus dem Viertel Al-Hadschr Al Aswad zurückgezogen.
Die Städte Nubul and al-Zahraa - welche überwiegend von Schiiten bewohnt sind - werden seit nunmehr drei Monaten von der FSA belagert. Bürgerrechtsorganisationen haben an die FSA appelliert, die Belagerung zu beenden, da Lebensmittel inzwischen knapp sind und medizinische Versorgung nicht mehr möglich ist. Die FSA lehnt das ab, da sie den Einwohnern vorwirft, die Regierung zu unterstützen.
Diese Meldungen können von mir nicht unabhängig überprüft werden.