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Syrien: Großbritannien schließt Militärintervention nicht mehr aus
REUTERSSyrien hat ein weiteres Wochenende heftiger Gewalt hinter sich. Der britische Außenminister William Hague schließt ein militärisches Eingreifens des Westens nicht mehr völlig aus, die Situation ähnele Bosnien in den 1990er Jahren. Israel spricht von einem Völkermord durch das Assad-Regime.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...838046,00.html
- #1 10.06.2012 21:50 von wurzelei
Syrien
Wenn man Libyen, Ägypten und nun Syrien betrachtet, vom Irak und Afghanistan abgesehen, und die Einkreisung vom Iran beäugt, dies mit den Geschäften der Finanzmafia in Verbindung mit dem € setzt, kann man sich nur die Augen reiben, daß die Welt sich von wenigen Figuren terrorisieren läßt. Verbrecher regieren die Welt, Regierungen sind deren Büttel, Demokratie ein Witz, eine Nummer, um die Völker einzuschläfern, was diese auch gern mit sich machen lassen! So war es, so ist es und so wird es bleiben. Ein gewisser Unterschied besteht nur darin, wie schnell Köpfe im wahrsten Sinne rollen oder nicht.Meinungsfreiheit in China oder Russland einzufordern ist doch nur eine scheinheilige Äußerung, wenn in diesem unseren Lande Gesinnungsterror von links besteht und Heimatliebe, Achtung vor Familie, Christentum verächtlich gemacht wird, aber Multikulti in den Himmel gehoben wird. In meinem Bekanntenkreis hat Multikulti nie geklappt, wäre auch verwunderlich, da im eigenen Kulturkreis das Miteinander schon mühsam ist.
- #2 10.06.2012 21:56 von
Fehlbesetzung Westerwelle
Westerwelle kann einen wirklich ankotzen. Voellig unabhaengig von der je spezifischen Lage in Syrien (oder damals in Lybien) warnt der Mann oder gibt zu bedenken.
Er sollte seinen Kopf zum ideologiefreien Denken gebrauchen und er wuerde sehr schnell zu der Erkenntnis kommen, dass eine militaerische Intervention in Syrien zur Wiederherstellung der Menschenrechte natuerlich laengst durch internationales Recht gedeckt waere. Eine solche Intervention ist auch aus strategischer Sicht mittlerweile die einzig bleibende Option.
Assad ist ein Kriegsverbrecher wie es auf dem Balkan Milosevic war. Geht das vielleicht endlich in Westerwelles Kopf? Das Szenario in Bosnien bis hin zu Dayton muesste auch der Bundesregierung noch gegenwaertig sein. - #3 10.06.2012 21:58 von
Die Maske fällt -
Herr Perez sieht offensichtlich keine Notwendigkeit mehr, dass sich die israelische Regierung weiterhin bedeckt hält.
Sollte nämlich der Kreis der Untersucher erweitert werden und evtl. sogar der Iran dazukommen, wird noch deutlicher, als es schon die jetzige Kommision unter Kofi Annan feststellen konnte, dass an den Morden beide Parteien - Rebellen und Assad - beteiligt sind.
Diesem will Israel zuvorkommen und findet dabei natürlich in der britischen Regierung Willige, die - aus durchsichtigen Gründen - lieber heute als morgen losschlagen würden. - #4 10.06.2012 22:07 von
Vielvölker- und Religionenstaat
Aber dann sollte auch die Freiheit des Einzelnen durch die internationale Staatengemeinschaft garantiert und mit Waffengewalt durchgesetzt werden!
Ansonsten wird eine Diktatur durch eine andere ersetzt.
"Militante Islamisten haben erneut Anschläge auf Kirchen in Nigeria verübt. In der Stadt Jos sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, mehrere Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt. Die islamistische Sekte Boko Haram bekannte sich zu den Angriffen."
Wäre das dann die bessere Alternative? - #5 10.06.2012 22:23 von
Bevor...
Bevor man militärisch interveniert, solte man wissen, was danach geschehen soll. Die Beispiele Irak, Afghanistan und Libyen sollten zum Nachdenken anregen. Erfolge kann man diese Missionen jedenfalls nicht nennen...
- #6 10.06.2012 23:04 von
Lawrow: die zukünftige Weltordnung entscheidet sich in Syrien
Was, die Businessmen (бизнесмен) im Kreml verzichten womöglich auf Geschäfte, um letzlich politisch noch im Spiel zu bleiben? Eine Hinwendung zu langfristig planender Geschäftspolitik, für die Zeit nach Assad? Eine Hinwendung gar zu mehr Verantwortung? Wunder geschehen.
"Die Situation wird besorgniserregender", sagt Russlands Außenminister Sergej Lawrow . Gestern tönte er so: „Davon, wie die anhaltende Syrien-Krise ausgeht, hängen das zukünftige Kräfteverhältnis in der Welt und die Weltordnung ab.“ Ja was jetzt?
Lawrow: Künftige Weltordnung hängt vom Ausgang der Syrien-Krise ab | Politik | RIA Novosti - #7 11.06.2012 07:50 von
Mit diesem Vergleich hat er sich selbst schon disqualifiziert. Bosnien, nee ist klar. Ich dachte in Bosnien ging's um Ethnien und Nationalismus und in Syrien wollen unsere lieben, kuscheligen Rebellenfreunde nur eine Musterdemokratie im Nahen Osten errichten, von der das gesamte syrische Volk profitiert...
- #8 11.06.2012 08:02 von
Das wahr Nie...
das Ziel man sollte mal schauen wer die Rebellen sind und was sie wollen...
einartysken: Von den USA schon 2007 geschaffen: Die Extremisten, die Syrien verwüsten
www.german-foreign-policy.com
Slaughter Slant: Houla massacre sparks media blame-game - YouTube
Libanons meistgesuchter sunnitischer Terrorist sprengt sich in Syrien in die Luft « Angst vor Folter ist keine Phobie
Syriens Rebellen lassen gefangene Soldaten in Bab Amr hinrichten - SPIEGEL ONLINE - #9 11.06.2012 08:13 von
Wissen, was wirklich los ist
Wer wissen will, was wirklich los ist, der schaue hier:
chartophylakeion tou polemou: Schockstarre nach Al-Hula
und hier:
Syrien: Wer trägt die Verantwortung für das Massaker von Hula? | Welt
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