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Syrien: Assad-Soldaten töten mindestens 20 Bewohner von Hama
AFP/ YouTubeIn Syrien hält die Gewalt trotz der geplanten Entsendung weiterer Uno-Beobachter an: In der Stadt Hama haben Soldaten des Assad-Regimes nach Angaben von Oppositionellen mindestens 20 Menschen erschossen - es soll Dutzende Verletzte gegeben haben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...829267,00.html
- #1 23.04.2012 16:18 von
... Sondergesandten Kofi Annan, den Bürgerkrieg, der schon längst ausgebrochen ist, aufzuhalten, schätze ich sehr, nur ist es dafür schon seit 11.000 Toten zu spät. Wenn in Deutschland schon ein totes Kind den völlig falsch Ruf nach Lynchjustiz im Internet nach sich zieht, wie müssen erst die Verwandten und Eltern der vielen tausend Toten in Syrien empfinden ?! Die Mörder ihrer Verwandten und Kinder werden vermutlich nie zur Rechenschaft gezogen werden. Und Bashar Al-Assad ?! Er und sein Clan leben schon seit Jahrzehnten in ihrer eigenen erstarrten Welt ... in der sie nur wahrnehmen, was sie wahrnehmen wollen.
Wie bemerkte Lord Acton schon im 19. Jahrhundert: "Power corrupts. Absolute power corrupts absolutely." - #2 23.04.2012 16:35 von
Telefonanruf genügt
[QUOTE=Safiye;10068944Dem Bericht zufolge kamen bei dem Angriff mindestens 20 Menschen ums Leben, 60 seien verletzt worden. Die Zahl der Opfer könnte aber noch höher ausfallen, sagte ein Aktivist - durch den Artilleriebeschuss seien viele Häuser zerstört worden, möglicherweise würden Opfer unter den Trümmern liegen. "Das Militär kam und feuerte auf die Leute in den Straßen."QUOTE]
Wie zuverlässig sind die Meldungen?
Audioboo
Wo sind die Namenslisten und sonstigen Belege, z.B. Videos? - #3 23.04.2012 16:35 von
- #4 23.04.2012 16:47 von
Doch das werden sie, und zwar genau durch Lynchjustiz und Bürgerwehren. Es gibt übrigens auch eine ganze Menge Bürgerwehren, welche sich als regimefreundlich verstehen, und gegründet wurden zur Selbstverteidigung gegen marodierende "Oppositionelle", wie in Syrien heutzutage jeder Kriminelle mit einer Wafffe in der Hand bezeichnet wird.
Es ist schrecklich, dass so getan wird, als hätte die Al Farouk - Brigade und Konsorten irgendetwas mit den Demonstranten des letzten Jahres zu tun.
Das ist einfach falsch. Informieren Sie sich ein bisschen bspw. über das Engagement Asma al Assad's, und Sie werden Ihre Sichtweise hier wesentlich revidieren müssen.
Möglicherweise hat Bashar al Assad nicht schnell genug Reformen eingeleitet, möglicherweise waren seine Reformen nicht durchgreifend genug, ganz sicher hätte er niemals mit Gewalt auf die Proteste reagieren dürfen, aber ich muss Sie auch bitten, anzuerkennen, dass er ein sozialistisches Land, völlig erstarrt in seiner Entwicklung, ausgedörrt im akademischen Bereich und desinteressiert an seiner Geschichte, politisch durch jahrzehntelangen Personenkult korrumpiert, gesteuert durch ein gutes Dutzend unglaublich grausamer, faschistischer Generäle bei seinem Amtseintritt übernommen hat, und er hat dieses Land umgekrempelt, vielleicht nicht von Grund auf, aber es dauert auch seine Zeit, derart alte Strukturen aufzubrechen.
Und viele der von ihm angestoßenen Reformen und Gesetze, wie z.B. das Verschleierungsverbot für Lehrerinnen, die schrittweise Entmachtung der Geheimdienste, sowie die staatlichen Wohlfahrtsprogramme, losgelöst von der von seinem Vater verordneten Planwirtschaft, die Alphabetisierungskampagnen und die Verpflichtung der religiösen Führer auf den Staat und auf die Anerkennung des Staates als höchstem Richter, waren absolut vorbildhaft für den gesamten arabischen Raum. - #5 23.04.2012 17:09 von
Ach ja.....
irgendwie hört und liest man nur: "nach Angaben von Oppositionellen".
Überall im Westen nur Einseitige Berichterstattung.
Und alles nur, weil die Amis einen Regierungswechsel in Syrien wollen. Denn wenn Syrien fällt, ist auf die Intervention in Iran auch nicht mehr lange zu warten. Und wenn sie dann passiert ist und die Amis Iran besetzt haben, haben sie einen sehr starken Druckmittel auf Russland und China, nämlich Öl.
Wenn sie die Preise für das Erdöl fallen lassen, kann es in Russland zu einem starken Haushaltsdefizit beitragen. Und wenn die Preise sehr stark steigen, dann wird die Produktion in China erschwert.
Uns im Westen wird gesagt, Assad vernichtet sein Volk. Aber tut nichts anderes, als eine schlimme Revolution in seinem Land zu verhindern. Was haben die Revolte in Libyen, Tunis und Ägypten gutes für die Menschen gebracht???
Fakt ist, die Mehrheit in Syrien will keine Revolution. Die einzelnen terroristischen Gruppen töten Menschen (meist Zivilisten) mit feigen Bomben (seht Al jazeera). Was würden Amerikaner tun, wenn plötzlich Texas (unterstützt vom ausländischen Geheimdienst) seine Unabhängigkeit erklären würde??? hm???
Überlegt immer mit eurem eigenen Kopf Leute. Und nicht was die im Fernsehen sagen oder in der Zeitung schreiben. - #6 23.04.2012 17:25 von
Haben Sie das Video gehört?
[QUOTE=pikeaway;10069101]
Wenn man das Video hört, könnte man skeptisch werden.Zitat von Safiye;10068944Dem Bericht zufolge kamen bei dem Angriff mindestens 20 Menschen ums Leben, 60 seien verletzt worden. Die Zahl der Opfer könnte aber noch höher ausfallen, sagte ein Aktivist - durch den Artilleriebeschuss seien viele Häuser zerstört worden, möglicherweise würden Opfer unter den Trümmern liegen. "Das Militär kam und feuerte auf die Leute in den Straßen."QUOTE
1. Die Kämpfe begannen am Morgen
2. Kinder wurden in der Nacht ermordet (geschlachtet)
3. Die Zahl der aufgelisteten Toten 26, gesamt etwa 40
usw.
Wieder nicht abgestimmte Falschmeldungen an Reuters und den Guardian? - #7 23.04.2012 17:55 von
Die Opposition vor Ort. Falschmeldung
[QUOTE=pikeaway;10069540] Erstaunlich ist, dass die Oppositionellen in Syrien nichts davon gemerkt haben, obwohl sie sonst mehr als umfassend über Assads Gräueltaten berichten.
"Since the cease-fire went into affect on April 12, regime forces have continued to shell rebellious areas and rebels have attacked regime checkpoints and military convoys.
"Violence appeared to be have dropped Monday, however, even in the opposition stronghold of Homs, which has been the hardest-hit target of the regime’s assaults. Two U.N. observers have remained in the city, and activists have reported relatively little violence there in recent days — after daily shelling for months before the observers’ arrival."
Syria observers go to Damascus suburbs during United Nations mission |
Also doch eine Falschmeldung.
Weltweit verbreitet in ca 80 Medien. - #8 23.04.2012 18:17 von
Mein Appell
[QUOTE=pikeaway;10069775] Das Problem: Die Mission von Kofi Annan wird begleitet von Zweifeln seitens westlicher Politik und westlicher Medien. Unterstützt werden die Maßnahmen
- durch verdeckte Aktionen, z. B. seitens Frankreich
Bürgerkrieg in Syrien: Assads Truppen sollen französische Offiziere festhalten - Politik | STERN.DE
5. März 2012, 18:33 Uhr
- Durch einseitige Berichterstattung
Ceasefire in Syria - Another Friday for the Syrian people - SyriaNews
Die westlichen Massenmedien beziehen sich schwerpunktmäßig auf Quellen der im Ausland „Syrian Observatory for Human Rights“ oder nicht identifizierbare Personen wie Omar Homsi, Omar Iblesi oder andere Aktivisten, siehe obige Beiträge..
Es ist leicht, Falschmeldungen zu plazieren, wie auch folgendes Beispiel zeigt:
Has misinformation on Syria made us lazy? | Gold & Glitz's Blog
Zusammengefasst: Meinungsmache mit einer „hidden agenda“?
Wünschenswert wäre es, wenn die Medien eine positive Haltung gegenüber den Bemühungen von Kofi Annan einnehmen und kritisch analysieren, welche Chancen und Risiken für einen demokratischen Wandel bestehen..
Der UN- Sicherheitsratsbeschluss beginnt mit der klaren Feststellung:
„“The Security Council recalls its Presidential Statements of 3 August 2011 and 21 March 2012 and its Press Statement of 1 March 2012.
“The Security Council reaffirms its strong commitment to the sovereignty, independence, unity, and territorial integrity of Syria, and to the purposes and principles of the Charter.”
Warum nimmt man Assad nicht beim Wort, das fortzuführen, was er eingeleitet hat
4. Aufhebung der Notstandsgesetze (2011 erfolgt)
5. Freilassung von Oppositionellen (zumindest teilweise erfolgt)
6. Freie Wahlen ( September 2011 Einberufung eines Gremiums zur Erarbeitung einer Verfassung, Referendum über den Verfassungsentwurf erfolgt, Wahlen mit Beteiligung auch oppositioneller Parteien für den 5. Mai geplant)
Hierbei sollte man auf die politische Kultur in Syrien setzen, die weiter entwickelt ist, als es die westlichen Medien vermuten lassen. Im Ranking des Demokratieindex des Economist liegt Syrien weit hinten auf Platz 157, aber noch vor Saudi Arabien. Das wesentliche Manko: Syrien hatte bisher keine Verfassung nach demokratischen Grundsätzen. Aber bezüglich des Teilaspekts „ politische Kultur“ rangiert Syrien vor den EU- Beitrittsländern wie Polen, Bulgarien, Rumänien etc, und auch vor der Türkei. - #9 23.04.2012 19:01 von
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Die werden einen Teufel tun. Jeder, der so was behauptet, scheint keine Ahnung von den Gegebenheiten zu haben. Halten Sie die US-Regierung nicht für so blöde.
Naja, in Tunesien sieht es im Moment ganz gut. Und ja, Revolutionen sind sehr oft schlimm. Aber nur dann, wenn es nicht anders geht. 1989 war da eine sehr friedliche Ausnahme. Ansonsten denken Sie nur mal an 1789 oder 1848, wo es in vielen Orten Deutschlands zu blutigen Kämpfen kam.
Ach was. Da wissen Sie mehr als der Rest von uns. Aber Ihr Nick lässt ja auf eine bestimmte Geisteshaltung schließen.
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