Na, wenn "es" aus dem Reagenzglas hüpft und auf dem Labortisch tanzt!
Scherz beiseite: Es ist leicht festzustellen, ob eine Zelle lebt oder tot ist.
Die Grenze mit Worten definitorisch festzulegen, mag schwierig sein, in der Praxis ist es eindeutig feststellbar, ob ich ein lebendes Wesen oder eine Leiche vor mir habe.
Klappt nicht, obwohl es einfach ist?
Tote Materie zum Leben "erwecken" ist einfach? Sie lesen zu viel Frankensteinromane und zuwenig biologische Fachliteratur.
Wenn es nicht klappt, kann es ja wohl nicht so einfach sein.
Die Synthetische Biologie will auch keine Lebewesen aus Ursuppe "kochen", sondern bestehende Gene zu einem neuen, künstlichen Genom zusammenfügen, daß dann in eine Membranhülle verpackt wird. Am Ende soll etwas entstehen, was einem Mycoplasma (siehe dort) ähnlich sein würde. Da braucht man keinen Blitz und keinen Donner.
Schüler und Hausfrauen trifft man in wissenschaftlichen Laboratorien und Seminaren nur selten.

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