Forum


 

Symmetrie-Spielereien: Im verrückten Spiegelkabinett des Professors

Wundertapeten, gekrümmte Räume und ein Blick in die Unendlichkeit: In einer Ausstellung an der FU Berlin können Besucher mit Symmetrien spielen. Drehbare Spiegel öffnen den Blick in abstrakte Welten - und*das ganz ohne komplizierte Formeln. So wird Mathematik spielend leicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...747083,00.html
  1. #1

    .

    Nicht schlecht, diese Ausstellung würde ich mir gerne mal ansehen. Leider ist Berlin so weit weg.
    Sowas haben wir uns früher versucht selbst zu bauen, Kaleidoskope und so Zeug, das war immer äußerst spannend was es zu sehen gab, wie andere Welten das Farb- und Formenspiel.
  2. #2

    .

    Spiegel sind schon irre. Da kann man sich im Raum total verlieren. Wenn man einen Spiegel vor den anderen hält entsteht ein Schlauch aus Spiegeln. Da fragt man sich wie lang das ist. Oder, wo führt es hin? Aber genau genommen hat es gar keine Länge oder Tiefe. Schon verrückt.
  3. #3

    pfui titel

    Zitat von atomkraftwerk Beitrag anzeigen
    Nicht schlecht, diese Ausstellung würde ich mir gerne mal ansehen. Leider ist Berlin so weit weg.
    Sowas haben wir uns früher versucht selbst zu bauen, Kaleidoskope und so Zeug, das war immer äußerst spannend was es zu sehen gab, wie andere Welten das Farb- und Formenspiel.
    Da kann ich Dir nur zustimmen! Wirklich sehr interessant :)
    Schade, dass Berlin so weit weg ist..
  4. #4

    Das stimmt nicht...

    ...so ganz, wie hier dargestellt; mit einem gleichseitigen D1 Pentagon 3.3.4.3.4 (1) läßt es sich lückenlos kacheln; nicht kacheln läßt es sich mit dem als regelmäßigen bekannten.

    Wie aber sieht es mit einem gleichseitigen Fünfeck aus? Polthier legt Fünfecke aus Papier aneinander, aber das Parkettieren will einfach nicht gelingen. Wenn drei Fünfecke mit ihren Ecken an einem Punkt zusammenstoßen, dann bleibt immer eine kleine Lücke frei.
  5. #5

    .

    Zitat von Jesper2304 Beitrag anzeigen
    Zitat von atomkraftwerk Beitrag anzeigen
    Nicht schlecht, diese Ausstellung würde ich mir gerne mal ansehen. Leider ist Berlin so weit weg.
    Sowas haben wir uns früher versucht selbst zu bauen, Kaleidoskope und so Zeug, das war immer äußerst spannend was es zu sehen gab, wie andere Welten das Farb- und Formenspiel.
    Da kann ich Dir nur zustimmen! Wirklich sehr interessant :)
    Schade, dass Berlin so weit weg ist..
    Ist München für euch näher? Die TU München hat mit dem ix-quadrat nämlich eine ähnlich konzipierte Ausstellung: http://www-m10.ma.tum.de/ix-quadrat/
  6. #6

    .

    Zitat von tubaner Beitrag anzeigen
    Ist München für euch näher? Die TU München hat mit dem ix-quadrat nämlich eine ähnlich konzipierte Ausstellung: http://www-m10.ma.tum.de/ix-quadrat/
    Danke für den Tip. München liegt für mich quasi auf halber Strecke. Aber die Öffnungszeizen (Do. 15-18) sind nicht gerade freundlich. Na mal sehen.
  7. #7

    RTL2-Niveau ?

    Gewackel, Geruckel, Schnittstakkato, Kameraschwenks und Zooms, daß einem fast schwindelig wird,... das habe ich bisher für eine Eigenart von Sendern wie RTL2 gehalten. Zugeschnitten auf ein Publikum, bei dem jeder Beitrag sich wie ein Musikclip anfühlen muß, damit er die Reizschwelle überschreitet.

    Täusche ich mich, oder gehen auch die SPON-Videos mehr und mehr in diese Richtung?
  8. #8

    Berlin, München... und Gießen

    Zitat von tubaner Beitrag anzeigen
    Ist München für euch näher? Die TU München hat mit dem ix-quadrat nämlich eine ähnlich konzipierte Ausstellung: http://www-m10.ma.tum.de/ix-quadrat/
    Danke für den Tipp.

    Für wen sowohl München als auch Berlin zu weit weg ist, ist vielleicht Gießen näher: http://www.mathematikum.de.
  9. #9

    Blub

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wundertapeten, gekrümmte Räume und ein Blick in die Unendlichkeit: In einer Ausstellung an der FU Berlin können Besucher mit Symmetrien spielen. Drehbare Spiegel öffnen den Blick in abstrakte Welten - und*das ganz ohne komplizierte Formeln. So wird Mathematik spielend leicht.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...747083,00.html
    Was bei dem Spiegelspass weitgehend untergeht: Das 20te Jahrhundert wird vermutlich nicht wegen Quantentheorie oder Relativität in die Wissenschaftsgeschichte eingehen, sondern Aufgrund der Erkenntnis von Yang und Mills in den 1960ern, dass Symmetrien offenbar der Ursprung aller Wechselwirkungen in den modernen Feldtheorien sind. Darauf basiert das heute gültige Standardmodell der Elementarteilchen und des Universums.

    Und noch ein Rätsel am Rande: Warum vertauscht der Spiegel zwar links und rechts, aber nicht oben und unten? Die Antwort, wie immer: 42


TOP



TOP