DDPSven Regener hat eine klare Meinung zum Urheberrecht im Netz - und brachte sie in einer Radiosendung deutlich zum Ausdruck. Youtube? Piratenpartei? Beides nicht so toll. Hören Sie hier die Brandrede des Schriftstellers und Element-of-Crime-Frontmanns in voller Länge.
Sven Regener zum Urheberrecht: "Man pinkelt uns ins Gesicht!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
Tja, eigentlich hat der Mann recht. Wollen wir, dass die Künstler pleite gehen, nur weil wir Ihre Musik kostenfrei hören. Hier habe ich noch einen Artikel zum Datenschutz gefunden: Datenschutz im Internet – was Anbieter mit Ihren Daten machen - online zeitung
Sven Regener!!!! Endlich sagt das mal jemand klar und deutlich!
Unter vielen, die sich derzeit von den meist kargen Früchten künstlerischer/kreativer Arbeit ernähren müssen, geht die Existenzangst um - und sie wird nicht gerade dadurch gemildert, dass jetzt auch noch eine Partei in die Parlamente drängt, die den Umsonstkonsum kultureller Güter als Menschrecht preist. Zwar käme niemand auf die Idee, dass der Bäcker die Frühstücksbrötchen umsonst zu backen und zu liefern habe - aber der Krimi, den man auf dem E-Book lesen will, soll gefälligst für umme sein, wg. Freiheit des Internets oder so ähnlich ... was ist das eigentlich für ein Freiheitsbegriff, den diese Piratenparteideppen im Munde führen? Die Erwähnung von Kim Schmitz fand ich in dem Zusammenhang klasse: Im Grunde ist der doch die fleischgewordene Verkörperung dieses merkwürdigen "Freiheitskampfes".
Wer spricht denn davon dass Musik kostenfrei zu haben sein muss?
In der heutigen Zeit sehe ich allerdings keine Notwendigkeit mehr für eineVerwertungs-/Plattenindustrie die sich kostenloser Vetriebskanäle bedient (dafür ist Youtube dann übrigens gerne gesehen), für minimale Kosten Tonträger herstellt und dann einen Grossteil der Einnahmen abgreift.
Er hat ja nucht ganz Unrecht, aber ixh sehe das nicht so, dass ich alles umsonst haben will-
überall werde ich mit Werbung vollgemüllt, die ich nicht brauche, TV, Radio und auch bei den Musikportalen.
Damit ist das alles nicht mehr umsonst und die Künstler müssen eben sehen, wie sie ihr Stück vom Kuchen abbekommen. Google ist eben ein Macht im Internet, ich würde auch gerne gegen Esso oder Aral anstinken, klappt bloß nicht.
Hörerbeschimpfung bringt uns echt nicht weiter.
Gruß
Er hat einfach nur Recht mit dem, was er sagt.