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Superschnellzug: Bahn testet neuen TGV in Deutschlands Osten

SNCF / Guillaume RamonMehr Passagiere, kürzere Fahrzeiten: Mit dem neuen TGV 2N2 soll die Reise von Frankfurt nach Marseille um 90 Minuten schneller werden. Um die Zulassung für das deutsche Streckennetz zu erlangen, rast der Superschnellzug derzeit durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...815666,00.html
  1. #30

    Velaro

    Zitat von Joachim Baum Beitrag anzeigen
    Wie schön! Nur, der deutsche Valero rollt noch nicht (im Dienst) :-)
    Stimmt! Der heisst nämlich Velaro und nicht Valero. Und der VElAro fährt immerhin schon sehr respektabel in Spanien, China und Rußland. Dort sind's übrigens grad -47° und die fahren immer noch...
  2. #31

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    ...So schade ich es finde, dass das VDE-Projekt Nr. 1 wohl nicht vollendet werden wird, es scheint wirklich so zu sein, dass die geplanten Ausbaumaßnahmen nicht erforderlich sind. Die Strecke Hamburg-Stralsund existiert ja, sie wird jetzt nur nicht durchgehend zweigleisig ausgebaut werden.
    Erforderlich ist es schon.
    Wie Ihr Empfinden es vermuten lässt, sind Sie die Strecke auch schon entlang geruckelt. Nur das Geld steckt scheinbar in kaum genutzten Teststrecken.
  3. #32

    Zitat von iceguy Beitrag anzeigen
    ... In Zeiten älter werdender Gesellschaften ist es m.E. unzumutbar Passagiere mit Gepäck über steile Treppen ins Oberdeck zu zwingen. Insoweit ist die SNCF so ziemlich der einzige Betreiber der Doppeldecker für den Fernverkehr einsetzt. ...
    Nicht ganz. Die Japaner haben auch Hochgeschwindigkeitszüge mit 2 Etagen.
    Und im "langsamen" Fernverkehr setzen etliche Bahnen Doppelstockzüge ein, mit großem Erfolg. Zum Beispiel die Schweizer, die Finnen, die Niederländer, seit kurzem auch die Österreicher, bald auch wieder die Deutsche Bahn. Wobei ja eigentlich einige RE-Linien, auf denen Doppelstockzüge fahren, auch jetzt schon Fernverkehr sind.
  4. #33

    Zitat von mr.zoui Beitrag anzeigen
    Erforderlich ist es schon.
    Wie Ihr Empfinden es vermuten lässt, sind Sie die Strecke auch schon entlang geruckelt. Nur das Geld steckt scheinbar in kaum genutzten Teststrecken.
    Noch einmal: Die Strecke, wo der TGV getestet wird, ist keine "kaum genutzte Teststrecke". Das ist die ICE-Strecke Hamburg-Berlin. Da fährt jede Stunde (mindestens) ein ICE pro Richtung, ein RE pro Richtung, dazu noch einige IC und Güterzüge.
    Von Rostock nach Stralsund (das ist der noch nicht fertige Teil des VDE1) fährt alle zwei Stunden ein IC und alle 2 Stunden ein RE. Dazu reicht ein Gleis.
  5. #34

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Noch einmal: Die Strecke, wo der TGV getestet wird, ist keine "kaum genutzte Teststrecke". Das ist die ICE-Strecke Hamburg-Berlin. Da fährt jede Stunde (mindestens) ein ICE pro Richtung, ein RE pro Richtung, dazu noch einige IC und Güterzüge.
    Für die Erprobung fährt der Hochgeschwindigkeitszug noch bis Freitag zwischen Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern und dem brandenburgischen Breddin hin und her, weil diese Strecke laut Bahn nur wenig ausgelastet und baustellenfrei ist.

    Von Rostock nach Stralsund (das ist der noch nicht fertige Teil des VDE1) fährt alle zwei Stunden ein IC und alle 2 Stunden ein RE. Dazu reicht ein Gleis.
    Von durchgehend 160 km/h ist auch zwischen Rostock und Lübeck nichts zu merken. Sie sollten auch nicht den Fehler machen, den Bedarf an der Taktung der Züge zu messen.
  6. #35

    Schön und gut, aber...

    ....technisch betrachtet ist auch dieser aktuelle TGV nichts weiter als eine Straßenbahn, die über 300 fährt. Und das merkt man leider auch am Komfort, der weit hinter einem Velaro zurückbleibt.
  7. #36

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Passagiere, kürzere Fahrzeiten: Mit dem neuen TGV 2N2 soll die Reise von Frankfurt nach Marseille um 90 Minuten schneller werden. Um die Zulassung für das deutsche Streckennetz zu erlangen, rast der Superschnellzug derzeit durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

    Superschnellzug: Bahn testet neuen TGV in Ostdeutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Laut Bahnauskunft gibt es eine Verbindung von Frankfurt nach Marseille über Köln - Brüssel -Paris-Nord - Paris-Gare de Lyon die von der reinen Fahrzeit (ohne Umsteigezeiten) schneller ist als die Direktverbindung. Außerdem ist diese und viele andere Verbindungen nicht 90, sondern nur 30 Minuten länger (diesmal mit Umsteigezeiten).
    Um Ryan Air nach Montpellier Paroli zu bieten muss da dann von der DB und der SNCF noch mehr kommen ...
  8. #37

    Hier in Spanien

    Zitat von iceguy Beitrag anzeigen
    Stimmt! Der heisst nämlich Velaro und nicht Valero. Und der VElAro fährt immerhin schon sehr respektabel in Spanien, China und Rußland. Dort sind's übrigens grad -47° und die fahren immer noch...
    ...kann man das aber mit DE nicht vergleichen. Das Land ist zwar wirtschaftlich ziemlich kaputt aber die Züge fahren top. Die hier angesprochenen "AVE" (Alta VElocidad = hohe Geschwindigkeit) fahren allesamt auf Neubaustrecken, die zum grössten Teil noch nicht einmal vom Nahverkehr, genutzt werden. Vom Güterverkehr mal ganz abgesehen.

    Schnell Bahn fahren in ES ist deshalb sehr einfach möglich, wenn auch nicht günstig - dafür gibt es aber den Nahverkehr wo man für ca. 100km nur 6 € (einfach) zahlt.

    Grüsse aus der Sonne!
  9. #38

    ...

    Ich bin jetzt mit Sicherheit kein regelmässiger Nutzer der Bahn aber wenn ich mal eine längere Strecke zurücklegen muss dann meide ich den ICE so gut es nur geht.

    Was interessieren mich ein paar Minuten Ersparnis wenn ich mit meinem 1,90m kaum in die Sitze passe und diese noch dazu nichts weiter als harte Plastikschalen mit Stoffüberzug sind. Am Ende habe ich vielleicht 20 Minuten Fahrtzeit gewonnen, von Entspannung kann aber keine Rede sein.

    Dann doch lieber einen EuroCity nehmen oder sogar auf einen RE zurückgreifen. Ich freu mich immer wenn ich einen erwisch bei dem noch die dicken roten Federpolsterbänke (keine Ahnung wie man sie richtig nennt) verbaut sind.
  10. #39

    Zitat von mr.zoui Beitrag anzeigen
    Für die Erprobung fährt der Hochgeschwindigkeitszug noch bis Freitag zwischen Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern und dem brandenburgischen Breddin hin und her, weil diese Strecke laut Bahn nur wenig ausgelastet und baustellenfrei ist.
    Das habe ich auch gelesen. Wo ist da der Widerspruch zu meinem Beitrag? Liegen Ludwigslust und Breddin jetzt nicht an der ICE-Strecke Hamburg-Berlin? Und das mit der Auslastung ist doch relativ: Die Strecke ist im Vergleich zu anderen ICE-Schnellfahrstrecken (Köln-Frankfurt, Hannover-Würzburg) relativ wenig ausgelastet. Aber im Vergleich zu Rostock-Stralsund immer noch ziemlich stark.

    Zitat von mr.zoui Beitrag anzeigen
    Von durchgehend 160 km/h ist auch zwischen Rostock und Lübeck nichts zu merken. Sie sollten auch nicht den Fehler machen, den Bedarf an der Taktung der Züge zu messen.
    Soweit ich das jetzt nachprüfen konnte, war ein Ausbau auf durchgehend 160 km/h nie vorgesehen. Abgesehen davon soll der Ausbau zwischen Rostock und Lübeck ja noch weitergehen. Lediglich der zweigleisige Ausbau Rostock-Stralsund ist gestoppt.
    http://www.bmvbs.de/cae/servlet/cont...d-mai-2011.pdf

    Ich verstehe es sowieso nicht: Überall, ob nun in Stuttgart, Berlin, Leipzig wird gegen den Bau von "Prestigeprojekten" der Bahn protestiert. Und jetzt fordern Sie, dass ein von Ihnen selbst so bezeichnetes "Prestigeprojekt" vollendet wird. Anstatt darüber froh zu sein, dass Bundesregierung und Bahn inzwischen erkannt haben, dass man damals in der Euphorie der Wiedervereinigung etwas zu großzügig, zu optimistisch geplant hat?


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