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Supercomputer-Top-500: Linux schlägt Windows

China ist schnell, Japan grün: In China steht zwar der schnellste Supercomputer der Welt. Japan macht allerdings vor, wie man mit ganz ähnlicher Technik noch sparsamer rechnen kann - mit einem Linux-Betriebssystem. Die Windows-Alternative arbeitete langsamer.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...729131,00.html
  1. #1

    Schnapsidee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    China ist schnell, Japan grün: In China steht zwar der schnellste Supercomputer der Welt. Japan macht allerdings vor, wie man mit ganz ähnlicher Technik noch sparsamer rechnen kann - mit einem Linux-Betriebssystem. Die Windows-Alternative arbeitete langsamer.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...729131,00.html
    MS vergewaltigt ein Desktop System fuer den Grossrechner. Aehnlich albern, wie Linux auf dem Desktop fuer den unbedarften Nutzer.

    Aber Spass beiseite: die heutige Grossrechner-Architektur geht in meisten Faellen (bis auf z.B. NEC Rechner) auf Frickel-Loesungen aus den 90'ern, s.g. Beowulf-Cluster. Linux zu verwenden hat hier den grossen Vorteil, dass die Entwicklung vollstaendig in der Hand der Rechner-Entwickler bleibt. Daher ist es eher verwunderlich, dass MS-OS hier "nur" 5 Prozent langsammer ist. Hinzu kommt, dass MS hier in einen gewachsenen Markt einbrechen wollte, wo es bereits etablierte Firmen gibt, die hochwertige, optimierende Uebersetzer entwickeln.
  2. #2

    Nicht wirklich Beeindruckend

    Ein auf GPGPU basierender Rechner ist vorallem für Streaming Applikationen gebaut. Es ist kein Allzweck Rechner wie Maschinen die entweder vollständig auf CPUs oder im Verbund mit Cell-Prozessoren von IBM setzen. Bei vielen Anwendungungen bleibt so am Ende vergleichsweise nur noch sehr wenig Rechenleistung übrig.

    Ausserdem wird die Krone schon nächstes Jahr wieder in die USA wandern, dann, wenn die Universität von Illinois ihren Power7 basierten IBM Blue Waters in Betrieb nimmt - mit 10Pflops. Und schon 2012 will IBM für die LLNL eine Maschine der nächsten BlueGene Generation mit 20Pflops fertigstellen.

    Beide Rechner werden ihre Spitzenleistung aber in allen Anwendungsbereichen bringen. Das ist dann der grosse Unterschied zum chinesischen und japanischen GPGPU Modell mit dem man zwar kostengünstig Benchmarkrekorde aufstellen kann, daneben aber bei den Berechnungen sehr eingeschränkt ist, will man Spitzenperformance.
  3. #3

    Linux schlägt Windows

    Was gibt's sonst noch an brandaktuellen Neuigkeiten aus der IT-Welt Herr Kremp?
  4. #4

    Wer hat den längsten?

    Oh man, was für ein Titel! "Linux schlägt Windows"
    Dieser Titel ist ja nun mehr als falsch.
    Der Laie stellt sich das nun so vor, daß auf so einem Großrechner wahlweise Windows7 oder Ubuntu aufgespielt wird, damit die Entwickler dann mal nen ordentlichen Benchmarktest für "Farcry" machen können?

    Aua.....
  5. #5

    Das Drumherum

    Zitat von semitone-x Beitrag anzeigen
    Oh man, was für ein Titel! "Linux schlägt Windows"
    Dieser Titel ist ja nun mehr als falsch.
    Der Laie stellt sich das nun so vor, daß auf so einem Großrechner wahlweise Windows7 oder Ubuntu aufgespielt wird, damit die Entwickler dann mal nen ordentlichen Benchmarktest für "Farcry" machen können?

    Aua.....
    Also mit der "Einzelplatz Version von Windows " kommen sie da sicherlich nicht weit - und Umbuntu ist soweit ich weiss auch nur als Einzelplatzversion verfügbar!
    Aber von beiden gibt es Kernels die Problemlos mit einer beliebigen Anzahl von CPU's und auch GPUS auskommen, von Linux da eher noch als von Windows!

    In jedem Fall muss immer der Kernel angepaßt sein - aber der ist winzig klein letztlich - das was die Betriebsysteme ausmacht ist aber nicht der Kernel - sondern das drumherum - und das bleibt letztlich immer das gleiche!
  6. #6

    Problemstellung

    Zitat von Gani Beitrag anzeigen
    Ein auf GPGPU basierender Rechner ist vorallem für Streaming Applikationen gebaut. Es ist kein Allzweck Rechner wie Maschinen die entweder vollständig auf CPUs oder im Verbund mit Cell-Prozessoren von IBM setzen. Bei vielen Anwendungungen bleibt so am Ende vergleichsweise nur noch sehr wenig.....
    Das ist so schlichtweg reine US Werbung - weil es einfach nicht stimmt!
    Der Vorteil der GPU's liegt in der speziellen Konstruktion der Matrix-Kernels - eine 4x4 Matrix in der Transformationen nunmal sehr effektiv in einem Rechnenschritt erledigt werden, und formal lassen sich alle Wissenschaftlichen Transformationen auf solche matrizen zurückführen!

    Normale CPU' Konstruktionen glänzen da eher mit einem gigantischen Aufwand für "Verwaltung" von Daten - aber durch ihre Einfach Rechenwerke läßt deren Leistung für Numerische Berechnungen schlichtweg zu wünschen übrig!

    Das "Prinzip" hinter allen heutigen "Superrechnern" ist so oder so das massiv parrallel Prozessing - nicht so sehr der Bau der einzelnen CPU - die tritt als solches schlichtweg immer mehr in den Hintergrund! Es kommt immer mehr darauf an wie man die "Verdrahtung" letztlich dieser Parallelen Prozessoren vornimmt, wie man eine optimale Verteilung der Problemstellung auf die Einzelrechner gewährleistet - und auch das "Sammeln" der Daten wieder!

    Hat man das einmal prinzipiell gut gelöst , dann ist mit GCPUS es letztlich ein leichtes die Leistung auch locker und einfach auf 100 oder mehr Petaflops zu steigern - ohne aufwendige Neuentwicklung von speziellen CPUs!
    Zumindest soweit es sich um massiv Parralel "floatingpoint rechnen geht wie es in den Naturwissenschaften üblich ist"!

    Buchhaltungscomputer brauchen das schlichtweg zb: nicht - bei denen reichen einfache Pipelines da die Art der Berechnungen nicht sehr von einander abhängig ist!

    Aber das ist eben das Problem - die Flops pro Sec. spielen letztlich nicht die entscheidende Rolle bei der Lösung von Aufgaben - es kommt darauf an wie flexibel das System insgesamt einsetzbar ist für unterschiedliche Bereiche!

    Ob IBM mit ihrem Konzept von zwar sehr schnellen und trickreichen -aber extrem Energieschluckenden CPU's langfristig weitermachen können ist eher zweifelhaft - da gibts schlichtweg grenzen der Thermodynamic die sie nicht überschreiten können...

    Das effektivest "Computermodell" sitzt übrigens im Kopf - extrem schlecht in Flops, aber als Universal Rechner schafft dieses Modell mit dem Energieverbrauch einer Glühbirne schlichtweg Leistungen für die alle Supercomputer der Welt noch ein Jahrhundert brauchen würden.

    Scheinbar ist das "super-parrallelprozessing" irgendwie letztlich allen bisherigen "SpezialCPUS" doch um längen überlegen .. auch wenn es beim "addieren" etc. massive Probleme hat!
  7. #7

    In einem Rennwagen muss man die Kraft auch erst einmal auf die Strasse bringen

    Die terraflops sind genau solche Flops, wie die PS-Zahlen von Boliden, die die Kraft erst nicht auf die Straße bringen, dann die Straße versuchen auszuradieren, alle 3 Runden tanken müssen und in der ominösen 7. Runde ausbrennen.

    Nicht die Anzahl der Rechenoperationen ist entscheidend, sondern nach welcher Zeit das Ergebnis aus einer normierten Aufgabe vorliegt.

    Es gibt Rechner mit einem bestimmten Betriebssysteme, die vergeuden 95 % der Kapazität mit interner Verwaltung.

    Es gibt Aufgaben, die laufen sauber programmiert in Assembler auf einen 386xProzessor mit Coprozessor schneller als auf diesem Boliden in China.
  8. #8

    FreeDOS schläft Linux

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    China ist schnell, Japan grün: In China steht zwar der schnellste Supercomputer der Welt. Japan macht allerdings vor, wie man mit ganz ähnlicher Technik noch sparsamer rechnen kann - mit einem Linux-Betriebssystem. Die Windows-Alternative arbeitete langsamer.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...729131,00.html
    selten etwas Dümmeres gelesen - wer braucht heute noch mehr Rechengeschwindigkeit.
    Seit der Steigerung der Rechengeschwindigkeit werden die Wettervorhersagen immer ungenauer


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