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Super Bowl XLVI: Die Giants triumphieren über die Patriots

Erfolg für die New York Giants: Das Team um Star-Quarterback Eli Manning hat im Super Bowl die New England Patriots bezwungen. Die Entscheidung in einer dramatischen Partie fiel erst eine gute Minute vor Schluss. Sebastian Vollmer verpasste den ersten NFL-Titel für einen Deutschen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,813490,00.html
  1. #10

    Also, der Manning - einfach irre!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erfolg für die New York Giants: Das Team um Star-Quarterback Eli Manning hat im Super Bowl die New England Patriots bezwungen. Die Entscheidung in einer dramatischen Partie fiel erst eine gute Minute vor Schluss. Sebastian Vollmer verpasste den ersten NFL-Titel für einen Deutschen.

    Super Bowl XLVI: Die Giants triumphieren über die Patriots - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport

    Und ich dachte, der sitzt zurzeit in einer Einzelzelle und wartet auf das Urteil eines Militärgerichts. Also etwas muss man den Amerikanern schon lassen: Ihre Sportler scheinen alle bei Superman in die Schule gegangen zu sein. Wow!

    Eine Fernseh-Nation, die Chips-Werbung und Touchdowns für weltbewegend hält, kann sich nicht gleichzeitig noch um Politik kümmern. Schade, dass der SPIEGEL sich nicht zu schade ist, dieser Art der Weltsicht auch noch Vorschub zu verleihen.

    American Football ist eine Sportart, die in Europa nur eine ganz kleine Minderheit interessiert und die auch noch nur deshalb, weil sie in der Nähe amerikanischer Garnisonstädte aufgewachsen ist.

    Was ich vermisse, sind Artikel über Bradley Manning und die Zukunft des Rechtsstaats im Westen sowie über's Röhnradfahren.
  2. #11

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Irgendwie macht das Spiel für Außenstehende wenig Sinn:


    Safety 2 Pkt, Field Goal 3 Pkt, Touchdown 7 Pkt. Scheint einfach.

    Aber halt. In der 30. Minute gabs für einen 4 Yard TD 7 Punkte, in der 60. Minute für einen 6 Yard TD nur 6 Punkte....
    Das ist auch ein bisschen blöd geschrieben.
    Ein Touchdown gibt immer nur 6 Punkte. Die Manschaft, die diesen erzielt hat, bekommt aber noch die Chance auf einen bzw. zwei Extrapunkte. Meist entscheidet man sich für einen Extrapunkt, weil einfacher. Da muss der Ball von der 3 Yardlinie zwischen die Pfosten gekickt werden.
    Man könnte aber auch einen Extralaufspielzug versuchen und 2 Extrapunkte erhalten, wenn erfolgreich.
  3. #12

    Zitat von Draven Beitrag anzeigen
    TD = Touchdown (6 Pkte)

    ... danach gibt es noch die "Conversion", welche als Fieldgoal (1Pkt) oder von der 20yd Linie ausgespielt wird (2Pkt)

    Wenn also einmal 7 Pkte für einen Touchdown dort steht, dann hat der Fieldgoal Versuch geklappt, d.h. das Fieldgoal wurde getroffen (6+1=7) und beim anderen Versuch eben nicht.
    Das ist in mancher Hinsicht nicht korrekt.

    Es gibt den "Point after" - Kick des Balles durch die Torstangen, wobei der Ball von der 2-Yard-Linie gespielt wird. Die Entfernung zu den Torstangen beim Kick ist daher effektiv ca. 20 Yards: Rückspiel zum Ballhalter ~ 8 Yard, die Torstangen sind 10 Yard von der Endlinie entfernt, das ergibt einen Kick von der +10 zur "-10" Yard-Linie. ERGEBNIS: 1 Punkt bei Treffer.

    Alternativ gibt es eine "2-Point-Conversion" - das entspricht einem zweiten Touchdown und wird ebenfalls von der 2-Yard-Linie angespielt. ERGEBNIS: 2 Punkte bei erfolgreichem Eindringen in die Endzone.
  4. #13

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Da muss der Ball von der 3 Yardlinie zwischen die Pfosten gekickt werden.
    Richtig für die NFL ist: von der 2-Yard-Linie. (3-Yard-Linie ist die Regel für College-Football).

    Und der Ball wird auch nicht von der Linie gekickt, sondern angespielt. Also zunächst (bei einem Kickversuch) ca. 8 Yards zur 10 Yards-Linie nach hinten zum Halter gespielt, von wo der Kicker dann kickt. So ergibt sich beim Point After eine effektive Entfernung beim Kick von ca. 20 Yards (da die Torstangen um 10 Yards von der Goal-Line rückversetzt sind).
  5. #14

    Zitat von blackstar2000 Beitrag anzeigen
    Warum sie das versucht haben, habe ich nicht verstanden.
    Mit einer 2-Point-Conversion hatte man die Möglichkeit den Vorsprung auf 7 Punkte auszubauen. Mit einem normalen Extrapoint wären es nur 6 Punkte. 7 Punkte Vorsprung sind deutlich wertvoller als 6. Da es kurz Vorschluss aber ziemlich egal ist, ob man 5 ( beim Scheitern der 2-Point-Conversion) oder 6 Punkte Vorsprung hat, versucht man hier grundsätzlich den Vorsprung auf 7 Punkte auszubauen.
  6. #15

    Zitat von countrushmore Beitrag anzeigen
    Mit einer 2-Point-Conversion hatte man die Möglichkeit den Vorsprung auf 7 Punkte auszubauen. Mit einem normalen Extrapoint wären es nur 6 Punkte. 7 Punkte Vorsprung sind deutlich wertvoller als 6. Da es kurz Vorschluss aber ziemlich egal ist, ob man 5 ( beim Scheitern der 2-Point-Conversion) oder 6 Punkte Vorsprung hat, versucht man hier grundsätzlich den Vorsprung auf 7 Punkte auszubauen.
    Das stimmt so nicht. Es ging um 5 oder 6 Punkte Vorsprung. Seien wir ehrlich: Eigentlich war es egal. Gemacht haben sie es wohl für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Pats ein Field Goal schießen und dann mit einem Onsidekick versuchen, noch eines zu schießen. (Was sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich ist).

    @Mister "interessiert nur eine Minderheit, die in der Nähe von Kasernen aufgewachsen ist": Bitte setzen Sie sich erst mit der Sportart auseinander, die ein hochkomplexes Regelwerk hat und von vielen auch als "Schach auf dem Rasen" bezeichnet wird. Zudem erschließt sich mir nicht, was Sport mit Politik zu tun hat. Beschweren Sie sich bei der Bundesliga auch, dass da nicht lieber über Frau Merkels aktuelle Eurorettungspläne berichtet wird?
  7. #16

    Zitat von zyndstoff Beitrag anzeigen
    Richtig für die NFL ist: von der 2-Yard-Linie. (3-Yard-Linie ist die Regel für College-Football).

    Und der Ball wird auch nicht von der Linie gekickt, sondern angespielt. Also zunächst (bei einem Kickversuch) ca. 8 Yards zur 10 Yards-Linie nach hinten zum Halter gespielt, von wo der Kicker dann kickt. So ergibt sich beim Point After eine effektive Entfernung beim Kick von ca. 20 Yards (da die Torstangen um 10 Yards von der Goal-Line rückversetzt sind).
    Sie haben recht. Ich kenne das nur vom Unisport.
  8. #17

    Brady...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erfolg für die New York Giants: Das Team um Star-Quarterback Eli Manning hat im Super Bowl die New England Patriots bezwungen. Die Entscheidung in einer dramatischen Partie fiel erst eine gute Minute vor Schluss. Sebastian Vollmer verpasste den ersten NFL-Titel für einen Deutschen.

    Super Bowl XLVI: Die Giants triumphieren über die Patriots - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    hat wieder einmal bewiesen das er ein Schönwetter-Quarterback ist. Sobald die Defense Druck macht, flattert er.
  9. #18

    Brady...

    Zitat von patnick Beitrag anzeigen
    hat wieder einmal bewiesen das er ein Schönwetter-Quarterback ist. Sobald die Defense Druck macht, flattert er.
    ... hat das Spiel sicher nicht verloren. Das war die Defense, und das selbe Problem der ganzen Saison. Man könnte viele "wenns" und "abers" sagen, zum Beispiel, dass Brady ein paar Chancen hatte, den Sack zu zu machen, aber letztlich steht der Mann da nicht alleine und braucht seine OL, seine Receiver, etc. Die alle tragen zu einem erfolgreichen Spielzug bei. Aber er hat die Bühne geöffnet für seine Defensive: ca. 4 Minuten, eine Führung. Und die hat das getan, was sie schon die ganze Saison tat: Viel zu viele Yards abgeben (396 insgesamt) und den Giants die Einladung geben, sogar die Uhr runterlaufen zu lassen bis zum Field Goal.

    In 56 Sekunden mit einem Timeout kann man zwar mal was reißen, wenn man Glück hat, aber die Defense der Giants ist dafür nicht schlecht genug - die wissen, wo der Pass hinmuss: Das Feld runter, an die Seiten. Und sie wissen, dass die Pats keine tiefen Receiver wie Randy Moss mehr haben. Das macht es viel zu leicht, es zu verteidigen. So gern Sie es so hätten: Brady mache ich den Vorwurf nicht. Neben einer Defensive brauchen die Patriots dringend eine "Deep Threat", wenn sie noch mal einen Super Bowl gewinnen wollen.








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