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Sunniten gegen Alawiten: Uno warnt vor Krieg der Konfessionen in Syrien
REUTERSDer Krieg in Syrien wird ständig brutaler - und entwickelt sich immer mehr zum Konflikt der islamischen Glaubensrichtungen. Zu diesem Schluss kommt ein Uno-Bericht. Alawiten kämpfen in der Armee, Sunniten auf Seiten der Rebellen. Die Aufständischen feierten zuletzt Erfolge.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-874006.html
- #1 20.12.2012 10:36 von
Friedensvorschlag
Die Alawiten behalten einen Reststaat an der Küste, da wo ihre Hauptsiedlungsgebiete sind. Die Sunniten erhalten einen Großteil des Landes. Die Kurden behalten den äußersten Nordosten. Bedingung: Es gibt keine Vertreibung der Christen. Verhandeln sollte dabei auch der Iran und die USA in direkten Gesprächen.
- #2 20.12.2012 10:44 von
Lange Leitung bei der Uno
Der sog. Stammtisch hat das doch schon vor Wochen erkannt. Aber in erster Linie geht es doch um die Vernichtung der Christen.
- #3 20.12.2012 10:48 von
Dass die Rebellen in den vergangenen Wochen kräftig aufgerüstet haben, ist nichts Neues. Auch dass sie weitere Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht haben. Trotzdem sind beide Seiten weit von einem Sieg entfernt.
Nachdem die Rebellen südwestlich von Damaskus den Ort Darayya befreit hatten, ist ein großer Teil der ehemals rund 75.000 Einwohner geflohen. Bei der vor ein paar Tagen erfolgten Gegenoffensive der Regierungstruppen sollen die Rebellen in Darayya ziemlich hohe Verluste erlitten haben. Im Gegenzug haben die Rebellen vor ein paar Tagen die Kämpfe in den Damaszener Stadtteil Yarmouk getragen. Auch hier sind inzwischen tausende von Menschen (darunter viele Palästinenser) geflohen. Das Ganze ist und bleibt also ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel.
Hier noch ein Bericht der libanesischen Seite almanar , wie es z.T. in den befreiten Gebieten zugeht:
http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?fromval=2&cid=20&frid=23&seccatid=20& eid=77016 - #4 20.12.2012 10:53 von
Warnung
Warum warnt die UNO vor etwas,was schon seit Monaten Realitaet ist.Seit dem Fruejahr finden im Norden des Landes Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Alawiten statt,was dazu gefuehrt hat,dass ganze Doerfer leerstehen und als Stuetzpunkte genutzt werden.
- #5 20.12.2012 10:54 von
richtig
Nur zur Ergänzung: Nicht Wochen, sondern seit über einem Jahr. Und es geht nicht nur um Christen, sondern um alle "falschen" Religionen. Seit über 50 Jahren gibt es dort z. B. keinen einzigen Juden mehr (da spricht aber komischerweise Niemand von Vertreibung oder besteztem Gebiet).
- #6 20.12.2012 11:01 von
Macht Sachen......
Die haben aber lange gebraucht, bis die das verstanden haben. Im Nahen Osten dreht sich immer alles um Religion, Konfessionen usw. Öl natürlich auch. Jeder der sich ein wenig mit der Geschichte dieser Region befasst hat, auch wenn er nur Scholl-Latour gelesen hat, hätte das von Anfang an sagen können.
SItzen in der UNO eigentlich nur Dilletanten?? - #7 20.12.2012 11:01 von
Die Spaltung war vorprogrammiert!
In allgemeiner Betrachtung brauchen wir keine verstärkte Spaltungen auf religiöser Basis.
Und was die Folge der Änderungen ist?
Ganz gezielt entstehen unterschiedliche Trennungslinien die die Zusammenhalt einer Gesellschaft auf demokratischen, liberal-bürgerlichen Prinzipien gefährden.
Nein, Danke, es reicht! - #8 20.12.2012 11:02 von
Verraten von Christdemokraten
Die Bundesregierung hat doch schon längst die Christen in Syrien als Verhandlungsmasse bei den Islamisten gegen die Sicherheit Israels eingetauscht. Während "AusserMinister-SonstNichts"-Westerwelle noch immer sein Mantra vom zu verhindernden Flächenbrand in Nahost runterbetet, steht das Land schon lange im Vollbrand. Die geplante Lieferung von Kampfpanzern an die radikalen Wahhabiten in Saudi Arabien ist da nur der nächste konsequente Schritt in der deutschen "Weltwaldbrandpolitik": Nämlich Feuer mit Feuer zu bekämpfen.
- #9 20.12.2012 11:04 von
Warnung vor ?
Der Konflikt ist doch voll im Gange. Schliesslich sind die Alawiten Ketzer, demaentsprechend werden die Sunniten von denen unterstützt, die echt gottesfürchtig sind.
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