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Südkoreas neuer Regierungssitz: Alleine in Sejong City

MACCASejong City ist Südkoreas ganzer Stolz. Die Retortenstadt, die 2030 fertig wird, soll neuer Regierungssitz und kulturelles Zentrum des Landes werden. Käufer reißen sich schon jetzt um die winzigen Wohnungen. Doch selber leben will dort kaum jemand.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841245,00.html
  1. #1

    Brasilia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sejong City ist Südkoreas ganzer Stolz. Die Retortenstadt, die 2030 fertig wird, soll neuer Regierungssitz und kulturelles Zentrum des Landes werden. Käufer reißen sich schon jetzt um die winzigen Wohnungen. Doch selber leben will dort kaum jemand.

    Südkorea: Neue Regierungsstadt Sejong City eröffnet am 1. Juli - SPIEGEL ONLINE
    Ueber Brasilia sagen auch viele, dass es eine kuenstliche Stadt sei, in der es sich nicht leben laesst. Die Stadt ist jung und man trifft eben noch viele Menschen, die als Pioniere von Anfang an dabei ware. Diese Stadt hab bis heute diesen Pioniergeist bewahrt und die Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen ist einmalig,man ist sofort in die Gemeinschaft integriert. Ich habe dort 5 Jahre gelebt und seit der Zeit (mittlerweile sind 20 Jahre vergangen) viele Kontakte gehalten und mit vielen gegenseitigen Besuchen aufgefrischt, es ist wie Heimat..
    Es wird mit Sejong City dasselbe, die Menschen werden der Stadt ihren Stempel aufsetzen und es wird eine wunderbare Sache werden, fuer diejenigen, die zupackenden, kreativen und solidarischen Pioniergeist schaetzen.... mal die Chance, etwas ganz Neues aufzubauen!!
  2. #2

    optional

    Da müßen die Verantwortlichen aufpassen, dass es nicht zu einer Immobilienblase ala Spanien kommt. Oder wie in Dongsheng: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/new-ordos-ist-eine-geisterstadt-in-china-in-der-inneren-mongolei-a-821998.html
    Aber da muss man eben ein wenig mitlenken und die Korruption eindämmen (schon in den Anfängen, wenn es nicht schon zu spät ist...)
  3. #3

    Chance vertan

    Von wegen Umweltfreundlich! Die armen Radfahrer in der Mitte der Autobahn, sollen wohl von beiden Seiten den Lärm und Abgase bekommen! Und viel zu viele Straßen sichtbar. Man hätte die Chance gehabt unterirdische U-Bahn oder automatische Kabinenbahnen zu bauen die alles vernetzten und die Autos draußen lassen. Soll halt GM Daewoo die Bahnen bauen. Und wieso sind da nur 824 Wohnungen im Bau? Soll der Mietpreis künstlich hochgehalten werden?
  4. #4

    .

    Zitat von xees-s Beitrag anzeigen
    Von wegen Umweltfreundlich! Die armen Radfahrer in der Mitte der Autobahn, sollen wohl von beiden Seiten den Lärm und Abgase bekommen! Und viel zu viele Straßen sichtbar. Man hätte die Chance gehabt unterirdische U-Bahn oder automatische Kabinenbahnen zu bauen die alles vernetzten und die Autos draußen lassen. Soll halt GM Daewoo die Bahnen bauen. Und wieso sind da nur 824 Wohnungen im Bau? Soll der Mietpreis künstlich hochgehalten werden?
    Völlig richtig.
    Da wird eine Stadt des 20.Jahrhunderts im 21. Jahrhundert gebaut.
    Man hätte hier eine absolut Autofreie Stadt von Grund auf schaffen können(und Südkorea hat die Technologie und möglichkeiten dazu).

    Jetzt wird halt ein 2tes "Ordos" daraus.
  5. #5

    Spannendes Projekt

    Ich fand Retortenstädte schon immer eine sehr spannende Sache und gebe marianne52 recht, wenn sie sagt, dass solche Wohn- und Arbeitsräume nicht steril und ohne Persönlichkeit bleiben müssen, wenn die Menschen ihnen ihren Stempel aufdrücken.
    In Asien entstehen zurzeit z.B. auch in China geplante Städte, jedoch mit eher mäßigem Erfolg: Viele Menschen wollen dort nicht wohnen.
    Das Flair von gewachsenen Städten haben geplante Siedlungen freilich nicht, doch andererseits wohnt ihnen ein ganz besonderer Pioniergeist inne, Verkersplanung und Archtitektur sind auf der Höhe der Zeit und kreative Menschen bekommen die Gelegenheit zu gestalten und nicht nur leicht zu verändern.
  6. #6

    Ein Grund

    warum große Teile der Regierung nach Süden verlagert werden sollen fehlt noch in dem Artikel. Es lebt sich dort geostrategisch betrachtet viel sicherer als in Seoul, dessen nördliche Stadtteile nur einen Haubitzenschuß weit von der innerkoreanischen Grenze entfernt sind.
  7. #7

    Zitat von lgerlich Beitrag anzeigen
    Da müßen die Verantwortlichen aufpassen, dass es nicht zu einer Immobilienblase ala Spanien kommt. Oder wie in Dongsheng: New Ordos ist eine Geisterstadt in China in der Inneren Mongolei - SPIEGEL ONLINE
    Aber da muss man eben ein wenig mitlenken und die Korruption eindämmen (schon in den Anfängen, wenn es nicht schon zu spät ist...)
    Lol... im Vergleich zu den Entwicklungen rund um Seoul (Incheon Free Economic Zone, Songdo etc.) ist dieses Projekt geradezu niedlich...

    Korea ist absolut faszinierend... ein Besuch lohnt sich allemal.
  8. #8

    Zitat von Mineraloel Steuer Beitrag anzeigen
    Völlig richtig.
    Da wird eine Stadt des 20.Jahrhunderts im 21. Jahrhundert gebaut.
    Man hätte hier eine absolut Autofreie Stadt von Grund auf schaffen können(und Südkorea hat die Technologie und möglichkeiten dazu).

    Jetzt wird halt ein 2tes "Ordos" daraus.

    Oh ja als President hätte ich auch sicher lost mich ihn ne ubahn zu
    begeben von notfällen mal ganz abgeshen.
  9. #9

    Ok Spiegel wir wissen es nun langsam

    Private Unternehmen = gut. Staatliche Planung = böse. Macht ja nix, dass die aktuelle Finanzkrise gerade gezeigt hat, dass dem nicht so ist.


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