dapdEr hatte weder Abi noch einen Hochschulabschluss, wollte aber Lehrer werden. Also frisierte ein heute 43-Jähriger seinen Lebenslauf und unterrichtete jahrelang an Gymnasien in Süddeutschland. Seine Eltern hätten ihn unter Druck gesetzt, sagte er später. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...829700,00.html
der meister taugt zum präsidenten,als führer aller gänseenten
ich wünsche ihm den erhalt seiner pensionsanwartschaften und die nichtrückzahlung seiner bezüge.
schließlich hat er die eine und andere spitzenlaufbahn ermöglicht.
Kommt drauf an wie "erfolgreich" er denn letztlich war.
Ansonsten traue ich dem einen oder anderen durchaus zu auch ohne Studium ein guter Lehrer zu sein.
Zur Blaupause für den beruf sollte man das aber wohl dennoch nicht machen.
Schließlich gibt es trotz entsprechender Beispiele ja auch noch den Führerschein oder das medizinstudium.
Ohne Papier gut unterrichten geht nicht; aber mit Papier schlecht unterrichten wäre gegangen! toll
Macht doch nichts, er kann doch immernoch Verteidigungsminister werden.
natürlich sind die auswirkungen für die schüler gravierend aber mir tut der "falsche" Lehrer leid. Was muss der unter den Eltern schon gelitten haben und dann quält er sich in die Schule, nur damit vermutlich die Eltern zufrieden sind... Schlimm das der Druck von aussen heute so groß ist und man sich verbiegen muss um dazu zu gehören oder Anerkennung zu bekommen.
Ohne diesen Betrug gutzuheißen, aber wenn der in den Knast kommt, dann sollte diese Staatanwaltschaft sich den Freiherrn.... noch mal vorzunehmen.
Auch hier wieder der Beweis, daß die Justiz auf einem Auge blind ist. Denn sonst wären einige Bonner/Berliner "Größen" wegen Betrug, Urkundenfälschung, etc. im Gefängnis gelandet....
Immerhin muss man ihm zugestehen, dass er das Zweite Staatsexamen geschafft hatte - wenn auch mit 3,5.
Indirekt ist aber ersichtlich, dass aufgrund des Lehrermangels in manchen Bundesländern auch Nieten jahrelang geduldet werden. Und es ist auch ein Armutszeugnis der Behörden, wie er ohne Überprüfung seiner Daten, eine erfolgreiche Bewerbung abgeben konnte.
Aber zum Glück hatte er ja eine 1,5 im Zweiten Staatsexamen angegeben, so dass es dem Schulleiter wohl Spanisch vorkam, obwohl es sich um die Fächer Biologie und Sport handelte.