... wird immer die wirtschaftliche Keule ausgepackt..., auf die Dauer ist das auch keine Lösung, ich nenne das sogar Erpressung...
REUTERS / KyodoDer Streit zwischen Japan und China um drei unbewohnte Inseln spitzt sich zu: Peking bestellte Tokios Botschafter ein, weil seine Regierung die umstrittene Inselgruppe von privaten Besitzern kaufen will.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...854969,00.html
... wird immer die wirtschaftliche Keule ausgepackt..., auf die Dauer ist das auch keine Lösung, ich nenne das sogar Erpressung...
erheben ja auch Anspruch auf Tibet, das sie seit Jahrzehnten besetzt halten. Im Westen weiß man, was davon zu halten ist...
Die Ansprüche auf die Senkakus sind sicher genauso echt, wie all die Vuitton-Taschen und Rolex-Uhren, die man in China auf der Straße kaufen kann...
Was haben privatrechtliche Besitzverhältnisse mit den territorialen Ansprüche der Staaten zu tun?
ist alles ein Skandal, was den Anspruch anderer Staaten auf von China beanpruchtes Territorium verstärkt. Dabei sind die Verhältnisse hier durchaus nicht so, dass China den Anspruch zweifelsfrei begründen kann. Einem internationalen Schiedsgerichtsspruch der gegen China ausgeht würden die Chinesien sich nicht unterwerfen. Sie hätten sich aber wahrscheinlich nicht beschwert, wenn die (japanischen!) Privatbesitzer die Inselchen an China verkauft hätten.
Ich vermute dass sich China langfristig darauf vorbereitet, die Inseln mit Waffengewalt oder der Drohung damit zu nehmen. Wir werden noch Kriege in diesen Gewässern sehen. Die anderen Anrainer sind gut beraten, die Amerikaner vor Ort zu behalten...
Der Kern des Übels ist doch die unglaubliche Ausdehnung der Nationalgewässer rund um einen Felsen. So wie bei den Falkland Inseln (Malvinas ?) oder anderen. Früher gingen die davon beherschten Gewässer bis zum Horizont und dahinter waren internationale Gewässer. Aber nun sind's 200km oder waren es sogar 200sm ? Diese aus meiner Sicht illegale territoriale Aneignung früher internationaler Gewässer hat schon zu viel Ärger geführt, da es eben um Fische, um Bodenschätze und um Zutrittsrechte geht. Letztlich um extrem viel Geld und Projektion militärischer Macht. Nachdem man lange Zeit daran gearbeitet hatte China in seiner Ecke einzuklemmen, ist es nun kein Wunder, wenn das riesige Land entsprechend aggressiv versucht, aus der Ecke wieder heraus zu kommen. Es ist eben leider so, daß immer wieder der Versuch gemacht wird, Ländern die Zugänge zu verwehren - siehe die Geschichte Rußlands.
Sind sie nur ein bisschen kriegsgeil, oder hoffen sie dass die amerikanischen "Freunde" den ganz großen Knall provozieren?
Aber selbst diese sind nicht dumm genug dazu, und auch die taiwanesische Bevölkerung ist den letzten Wahlen zufolge eher für eine Annäherung zum Festland, und nicht für den Konfrontationskurs.