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Süd-Sieg in Schultest: Wir können alles - auch Deutsch
Baden-Württemberg und Bayern bekommen die besten Noten in Deutsch - und in den Fremdsprachen gleich dazu. Ein neuer Schultest unter Neuntklässlern zeigt ein riesiges Gefälle von Süd nach Nord, West nach Ost. Aber auch in den Siegerländern hapert es. SPIEGEL ONLINE zeigt die vier zentralen Probleme.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...702372,00.html
- #1 23.06.2010 15:12 von Stefanie Bach
Sprache
Ich muss ehrlich sagen, dass ich Testergebnissen misstraue, deren zugrundeliegende Kriterien nicht transparent und deutlich sind. Der Pisa-Sprachtest, den ich mir einmal genauer angeschaut habe, fragte das Funktionieren eines Menschen als Konsument und Mitarbeiter ab. Von wirklicher Sprachkompetenz war da keine Rede.
Grundsätzlich kann die Bedeutung von Sprache gar nicht überschätzt werden. Sie ist grundlegend für unsere Demokratie und die Kulturgesellschaft. Der Zusammenhang von Sprache, Bildung und Erziehung. - #2 23.06.2010 15:17 von
Titel
Wen überrascht es? Die Wahrheit ist eben nicht politisch korrekt.
Ich ziehe daraus folgende Schlüsse:
1) Länger zusammen lernen ist schlecht.
2) Das 3-gliedrige Schulsystem ist dem US amerikanischen Einheitsbrei überlegen.
3) Ziellose und sinnlose Fördermaßnahmen bringen nichts.
4) Es gibt Genetik und deren Auswirkung
5) Es gibt Erziehung und deren Auswirkung
6) Es gibt Hormone und deren Auswirkung
Anstatt nun also wieder irgendwelche sinnlosen Fördermaßnahmen zu ergreifen, sollte man doch lieber mal sehen, ob man das eigene Weltbild nicht mal an die Wahrheit anpassen sollte. - #3 23.06.2010 15:27 von
dämliche "Leistungs"tests
Hat eigentlich mal einer das Sozialverhalten der Kinder (und der Eltern) in den verschiedenen Regionen getestet ?
Vielleicht schneiden die im Süden nur besser ab, weil sie egozentrischer sind (und erzogen werden) als andere.
Denn was diese Gesellschaft braucht (und gern als 'Leistung' bezeichnet) ist: Durchsetzen gegen Andere, Ellbogenmentalität, Rücksichtslosigkeit, Karrieregeilheit.
Darin sind wir nämlich saugut hier im Süden. Die Älteren vor allem und der Nachwuchs lernt ja schnell. - #4 23.06.2010 15:31 von Onkel Uwe
Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!
7) Es gibt Diskriminierung --> und diese gilt, wie auch in Ihrem Fall, bekämpft!
1) ist anhand genügender Beispiele aus anderen Ländern längst als unsinnig belegt.
2) diese Entscheidungswege sind etwas zu beschränkt. Es gibt mehr Optionen. Beide Wege sind nicht die besten.
3) hui, mal was korrektes. Natürlich sollten Fördermassnahmen einen Sinn haben.
4) Das ist mal grundsätzlich mehr als fraglich. Es gibt genug Gegenanzeigen.
5) auch mal wieder korrekt. Warum nutzt man es dann nicht gekonnt? Ganztagesgesamtschulen mit befähigten und motivierten Erziehern/Lehrern wären der perfekte Weg, wenn man den Punkt eingesehen hat.
6) Hormone sind etwas zeitlich schwankendes, von äusseren Umständen beeinflussbares und deshalb schlecht geeignet um an dieser Stelle sinnvoll angeführt zu werden.
Aber sowas ist ja alles irrelevant. Ein dummes Facharbeiterkind muss ein dummes Facharbeiterkind bleiben. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder in den Bildungsadel aufsteigen dürfte? - #5 23.06.2010 15:31 von
- #6 23.06.2010 15:34 von
Konfuzius sagt....
Reiche länder gute Bildung, Arme länder schwache Bildung, Reiche Eltern schlaue Kinder, Arme Eltern dumme Kinder.
Machen wir es wie Robin, von den Reichen nehmen und an die Armen geben oder wer sich nicht traut, den Test einfach abschaffen. Die nächste Generation wird den Inhalt eh nicht lesen können :) - #7 23.06.2010 15:37 von
Methodenfehler?
Die Studie ist lediglich ein Vergleich der besten 80 Prozent. Nur diejenigen Neuntklässler hatten teilgenommen, die mindestens einen mittleren Abschluss anstreben. Sind "20 Prozent der schwächsten Schüler offenbar schon abgeschrieben"? wie SPD-Sprecher Mentrup meint?
- #8 23.06.2010 15:38 von tito
Sozialdemokratische Politik in Bremen:
Durchgehende Dummheit als Preis für Gleichheit: no future!
Wahrscheinlich hats auch noch viel gekostet. - #9 23.06.2010 15:39 von
Gefälle gibt es auch andere
Man darf nie vergessen, dass gerade in den neuen Bundesländern Hochdeutsch immernoch keine Muttersprache ist (mhh nu).
Aber im Ernst:
Vielleicht kann ja auch mal erwähnt werden, dass von Nord nach Süd, von West nach Ost die Länder mehr Mittel zur Verfügung (z.B. für Bildung) haben.
Der Schlusssatz, man sehe vielleicht ein, dass es unklug ist, an der Bildung zu sparen, wird wohl zweifelsfrei stimmen. Die Politiker setzen allerdings gerade genau das Gegenteil um.
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