Manchmal fragt man sich ja doch, ob Richtern die Folgen ihrer Entscheidungen einfach egal sind (sein müssen ?) oder ob sie diese billigend inkauf nehmen oder gar vorsätzlich handeln.
Wenn Wettbewerber jetzt erfolgreiche Marken der Konkurenz als Adwords verwenden können, zwingt das den Markeninhaber dazu, selbst einiges Geld an Google zu überweisen, um in der Trefferliste überhaupt noch aufzutauchen. Wenn es genug Trittbrettfahrer gibt, kommt er ggf. alleine nicht mehr dagegen an und der Suchende sieht vom eigentlichen Inhaber der Marke gar nichts mehr, sondern nur noch die "me too"-Produkte ... Mal abgesehen von Google - in wessen Interesse könnte das sein ? Sonst erlaubt man Firmen sich Farben (Magenta) oder Buchstaben (T, i, M, ...) schützen zu lassen und stellt sich fast auf den Kopf um diesem Markenschwachsinn gerecht zu werden (vernichtet Milliardewerte an Plagiaten, etc.), aber hier untergräbt man das ? Ich versteh' die Welt nicht mehr :-) ... Nur gut, daß mir die Adwords egal sind :-).
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