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Suchtberatung im Coffeeshop: Anonym und offen

DPASuchtberatung findet in den Niederlanden dort statt, wo Cannabis offen verkauft wird: im Coffeeshop. So erreichen Sozialarbeiter mögliche Abhängige direkt. Holland setzt dabei auf Pragmatismus statt auf Strafen - mit Erfolg. Kaum ein Land hat so wenige Drogentote.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-879382.html
  1. #1

    oh je

    dieser artikel spielt schlimme vorurteile subtil ein: "nicht jeder cannabis-raucher hat ein suchtproblem" neinnein, aber sicher die meisten von den langhaarigen, denkt sich oppa scholz seinen teil dazu.

    schlimmer noch finde ich den umgang mit dem wort "drogentote": denn in der regel killt nicht die droge den abhängigen, sondern die lebensumstände, in die ihn sein illegales treiben abdrängt.
  2. #2

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    schlimmer noch finde ich den umgang mit dem wort "drogentote": denn in der regel killt nicht die droge den abhängigen, sondern die lebensumstände, in die ihn sein illegales treiben abdrängt.
    Genau, es ist ja nicht die Pistole, die einen toetet, sondern der, der abdrueckt. :)))

    Fazit: kein Waffenverbot in den USA :)))
  3. #3

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    dieser artikel spielt schlimme vorurteile subtil ein: "nicht jeder cannabis-raucher hat ein suchtproblem" neinnein, aber sicher die meisten von den langhaarigen, denkt sich oppa scholz seinen teil dazu.

    schlimmer noch finde ich den umgang mit dem wort "drogentote": denn in der regel killt nicht die droge den abhängigen, sondern die lebensumstände, in die ihn sein illegales treiben abdrängt.
    Sie sprechen hier bestimmt auf die tausenden Cannabisfixer an, die jedes Jahr beim Haschtabletten spritzen elendig zugrunde gehen.
    Das ist aber auch kein Wunder, die sind ja auch total enthemmt weil sie immer diese satanische Stromgitarrenmusik hören.
  4. #4

    Zitat von HaioForler Beitrag anzeigen
    Genau, es ist ja nicht die Pistole, die einen toetet, sondern der, der abdrueckt. :)))

    Fazit: kein Waffenverbot in den USA :)))
    Die Frage ist doch:
    Wieviele Drogentote verursacht Alkohol? ich bin mir sicher, dass es wesentlich mehr sind.
    ...und nein, meine Harzer-Zeit ist schon was länger vorbei, dennoch haben ich mit Abstand den größten Mist gebaut, als ich besoffen war.
    Einfach alle Drogen freigeben, wer will, der kommt doch auch heute schon an jede Droge ran, nur der Weg fordert mehrere Opfer.
  5. #5

    Zitat von pariah_aflame Beitrag anzeigen
    schlimmer noch finde ich den umgang mit dem wort "drogentote": denn in der regel killt nicht die droge den abhängigen, sondern die lebensumstände, in die ihn sein illegales treiben abdrängt.
    Sie sollten sich besser informieren, eine Tödliche Überdosis einer Droge ist Tödlicher als jedes Drogensüchtigen Umfeld, auch von legal erworbenen Geld kann man Tödliche Drogen kaufen und es sind auch schon genügend Drogenkonsumenten an Legal Käuflichen Medikamenten gestorben.

    Soll ich noch weite aufzählen?
  6. #6

    in diesem Fall

    tötet die Droge/Kulturgut Marihuana keinen einzigen Menschen. Die letale Dosis ist einfach nicht zu erreichen, auch wenn das sogenannte "Drogenexperten" oder "Suchtbeauftragte" gerne implizieren wollen. Tatsächlich haben vor allem letztere in der Regel solche Drogen nie konsumiert, daher frage ich mich, wie Sie zu Ihrer Fachqualifikation gekommen sind. Oft geben Sie vor, diesen durch den häufigen Kontakt mit Konsumenten erlangt zu haben, doch das ist m.e. Schaumschlägerei. Oft wird Pot auch als Einstiegsdroge gebranntmarkt, es ist jedoch so, daß Pot in den allermeisten Fällen entspannend wirkt, während z.B. Speed und Kokain aufputschend wirken und somit konträr agieren. Daher ist von einem Umsteigen der meisten Konsumenten auf solche Drogen nicht auszugehen, auch wenn das gerne als Schreckgespenst genutzt wird. Ja es ist tatsächlich wahr, wer einen Joint raucht, setzt sich nicht gleich eine Woche später im Vondelpark einen Schuß Heroin. Und wenn das erst gemeint ist mit den Suchtberatern in den Coffeeshops, dann schlage ich mal direkt vor, das man in Deutschland sofort handeln sollte: In jeder Kneipe sollte mal ein Suchtberater vorbeischauen. Die Vorstellung ist grotesk. Und doch ist Alkohol die weitaus gefährlichere Substanz. Doch die Meinungsmache lässt uns oft unterschwellig etwas anderes glauben.
  7. #7

    Die Kriminalisierung des Cannabis Konsums...

    ..hat dazu geführt, dass viele darauf hereingefallen sind, dass der Dealer auch anderes im Gepäck hat. Die Endkriminalisierung in den Niederlanden hat dazu geführt, das nicht mehr bei diesen Dealern gekauft wird. Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Glückwunsch an die Niederlande, denn Cannabis ist ein Rauschmittel und kein Rauschgift, wie Alkohol oder Crack, oder Kokain (Definition von der WHO).
  8. #8

    so nicht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Suchtberatung findet in den Niederlanden dort statt, wo Cannabis offen verkauft wird: im Coffeeshop. So erreichen Sozialarbeiter mögliche Abhängige direkt. Holland setzt dabei auf Pragmatismus statt auf Strafen - mit Erfolg. Kaum ein Land hat so wenige Drogentote.

    Cannabiskonsum: Suchtberatung im Coffeeshop in den Niederlanden - SPIEGEL ONLINE
    Da glaubt man noch kurzzeitig die seit Jahren stark tendenzielle Berichterstattungswand in Bezug auf Drogen /Cannabis wird mit diesem Artikel durchbrochen...
    doch nein- auf eine subtile Art ist obiger Bericht noch schlimmer...
    da er entgegen früherer Artikel ("kiffen macht dumm" uvm.) die "BILD"-Klatsche nicht hervorholt ,sondern sogar die geringere Zahl an Drogentoten in Holland würdigt, spricht dieses Thema eine andere Zielgruppe an ....nur um dieser dann doch wieder durch die Blume (oder besser Blüte) zu bescheinigen das jeder Kiffer nur durch umfängliche Betreuung und Beratung davon abgehalten werden kann sein Leben völlig verwahrlost und verwirrt im amsterdammer Schnittgerinne auszuhauchen....
    Hier wird unterschwellig ein Bezug zwischen Cannabis und Drogentoten hergestellt für den es wissenschaftlich keine Belege gibt.

    Die Sozialarbeiterin trifft sich mit Menschen im Coffeeshop -d.h. ABSEITS DER SCENE um mit ihnen in Ruhe- evtl. sogar bei einem Tütchen- über eventuelle Probleme mit HARTEN DROGEN zu sprechen das könnte genau so gut in einer Bahnhofsmission oder einem Jugendclub geschehen...
    Der vermeitliche Rückgang der Cannabistouristen ist neben der neueren Gesetzgebung (Weedpass) vor allem darauf zurückzuführen das mitlerweile sehr viel zu Hause angebaut wird bzw.das sich die Importkanäle geändert haben( Albanien,Kroatien,Tscheschien)
    Apropo Tscheschien...
    es bedarf schon einiges an geistigen Verränkungen um zu akzeptieren das es für eine Demokratie-30km von der unsrigen entfernt- möglich ist zu erlauben sich 5 weibliche Pflanzen in die Wohnung oder Vorgarten zustellen ..während es eine halbe Stunde flussabwärts schon jur. ein Verbrechen(keine Ordnungswiedrigkeit oder einfache Straftat!) darstellt diese zu ernten-selbst dann wenn man nix verkauft..und das bei durchaus vergleichbarer Kultur und Rechtsauffassung...
    selbst wenn man über Nacht Hanf völlig legal in unbegrenzter Menge handeln und kosumieren könnte (ab 18 muß schon sein)...keine einzige der negativen und fast schon herbeigesehnten Folgen würde eintreten...das wissen auch fast alle in dieser Sache Verantwortlichen...nur ändern tut sich nix-über die Gründe wäre es schon wert zu spekulieren....
  9. #9

    es ist anzumerken...

    das die liberale Drogenpolitik der Niederlande zu der geringen Anzahl von Drogentoten geführt hat. Eine repressive Politik war noch nie erfolgreich, siehe auch das Alkoholverbot früher in den USA. Die repressive Politik fördert nur die kriminelle Energie.








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