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Suchmaschinenriese: Google gibt seinen Stromverbrauch preis
Jetzt ist es raus: Der Stromverbrauch*von Google liegt bei 260 Millionen Watt, berichtet die "New York Times"*- genug, um eine Großstadt zu versorgen. Dank seiner Angebote ließe sich aber auch viel Energie sparen, sagt der US-Konzern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785217,00.html
- #50 08.09.2011 22:52 von
Wohin
ist der Bus gefahren mit den Leuten die das interessiert? Hat mit dem Thema nichts zu tun und ausschliesslich Blabla.
Ist übrigens die Regel mit Ihren Posts, rodeln Sie ein Bier trinken und sparen Sie Strom indem sie Ihren Rechner ausschalten.
Übrigens verbraucht der Quad-core auf dem ich das jetzt schreibe weniger Strom als mein PC von vor 10 Jahren...
0,3Wh pro Suchanfrage - mal sehen ich kann wohl 100 Anfragen in einer Stunde (sinnvoll) machen - macht 30Wh - oops das ist der Stromverbrauch eines Laptops pro Stunde... wer verbrunzt hier also den Strom? - #51 08.09.2011 23:05 von
Nun ja
Nun ja,
es gibt hier immer mal wieder ganz Schlaue,die den
Energieverbrauch (Kraftstoffverbrauch) bei Vollast als Basis
für die Berechnung ansetzen.Wirkungsgrad um 33 % .....
ca 230 KW bei Vollast an der Achse und 67 % Verluste (Wärme,Abwärme,Abgase usw.)ergibt für das Kraftwerk Auto
eben ca o,7MW Gesamtleistung für die kurze Zeit des Vollastbetriebes. - #52 08.09.2011 23:11 von
Welche Kraftwerke wollen Sie denn?
Welche (vermutlich fossilen) Energiequellen bevorzugen Sie denn?
Kernkraft? Einerseits besteht immer die Gefahr eines SuperGAU, es gibt das Endlagerproblem, das in kaum einem Land bisher gelöst ist und die Kosten werden nicht transparent gemacht, sondern diverse Posten einfach auf den Staat abgewälzt (v.a. im Bereich Entsorgung und Versicherung).
Braunkohle? Im Rheinland ist in dem Abraum Uran mitenthalten, der bei Förderung frei wird, Menschen werden zwangsumgesiedelt, teilweise enteignet, riesige Landschaftseingriffe sind notwendig und bei der Renaturierung will man einfach ein paar neue Seen schaffen, die für das Ökosystem nahezu wertlos und für landwirtschaftliche Nutzung natürlich auch ungeeignet sind, der Gesamtwirkungsgrad ist grausig.
Steinkohle? Abbau einigermaßen unproblematisch (mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen kann man das Unfallrisiko unter Tage minimieren), aber die Schächte bleiben besten und wenn man über Tage nicht ständig neue Löcher haben will, müssen diese dauerhaft gesichert werden bzw. das Wasser abgepumpt werden. Wenn man davon ausgeht, dass die Schächte nicht schließlich doch alle einstürzen, müssen diese betrieben werden, solange das Gebiet über den alten Bergwerken von Menschen genutzt wird.
Und dann gibt es natürlich noch diverse Bergschäden, die die Immobilien in der Nachbarschaft erleiden (Kohle allgemein). Die Entschädigung ist selten unproblematisch, die Häuserschäden könnten ja andere Ursachen haben …
Und ja, es gibt auch Menschen, die sich an der Optik von Windkraftanlagen oder deren Lärmbelästigung im nahen Umfeld stören, im Vergleich zu den Alternativen halte ich es aber für einen sinnvollen Kompromiss (beim aktuellen Stand der Technik). - #53 09.09.2011 00:41 von
- #54 09.09.2011 00:47 von
Sensation
Dieser Wert muss sehr komisch berechnet sein. Wahrscheinlich hat man einfach den Gesamtstromverbrauch durch die Anzahl der Suchanfragen geteilt. Dann ist es jedoch nicht der Stromverbrauch einer Suchanfrage, sondern der Stromverbrauch der gesamten Datenbereithaltung und Infrastruktur Bereitstellung.
Dass es nicht das gleiche ist läst sich anhand eines einfachen Denk-Beispiels beweisen: Würden sich die Suchanfragen bei Google plötzlich verdoppeln, so wäre dennoch nicht die doppelte Infrastruktur erforderlich (denn diese hängt maßgeblich auch mit der gespeicherten Datenmenge zusammen). Der Stromverbrauch pro Click würde drastisch fallen. Doch der Click an sich würde ja dann immernoch die gleiche Serverlast verursachen und somit in Wahrheit genausoviel verbrauchen wie vorher.
Die Aussage ist einfach sprachlich unpräzise, weil - aus Sensationsgründen - nicht klar dargestellt wird was hier alles zu einem "Click" dazu gezählt wurde. - #55 09.09.2011 01:27 von
- #56 09.09.2011 01:52 von
Übers Jahr gerechnet...
Übers Jahr gerechnet verbraucht Google also grob gerechnet die Energie, die in 245,5 Milliarden Krokanteiern á 160 Gramm enthalten ist.
Also etwa 35 Krokanteier pro Erdenbürger (Stand: etwa Ende Oktober 2011).
Wenn alle Erdenbürger im gleichen Jahr etwa sechs Stunden Fahrrad fahren gehen, wird die gleiche Energiemenge verbraucht.
Frohe Weihnachten! - #57 09.09.2011 05:18 von
das geht doch aber nicht...
wenn der Spiegel den Verbrauch in kw angeben würde könnten man ja keine große Zahl vor die Einheit schreiben und das würde sich dann nicht viel anhören und wäre nicht reisserisch genug und vor allem nicht der Bild entsprechend. Ein Wunder das der Verbrauch nicht in Milliwatt angegeben wurde, aber so weit konnte dann der Praktikant nicht rechnen.
- #58 09.09.2011 06:40 von
- #59 09.09.2011 12:53 von
Standort Kalifornien
bin mir sicher, dass 50% von der verbrauchten Leistung auf das Konto der Klimaanlagen gehen !!
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