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Suche nach Atommüllendlager: Gabriel will Gorleben nicht ausschließen
DPADie Debatte um den Salzstock im niedersächsischen Gorleben sorgt nun auch innerhalb der SPD für eine Debatte: SPD-Parteichef Sigmar Gabriel will Gorleben bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll nicht ausklammern - die SPD in Niedersachsen sieht es anders.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...845915,00.html
- #1 23.07.2012 14:01 von
Genug Müll in der Gegend
Es wird nie eine Einigung darüber geben ob Gorleben nun geeignet ist oder nicht, die Parteien werden hier weiterhin auf ihren Standpunkten beharren.
Jedoch ist Niedersachsen, was Atommüll angeht bereits belastet genug - in Kürze soll Schacht Konrad in Betrieb genommen werden, und keine 20km weiter befindet sich das unsägliche Lager Asse, ein Trauerspiel bei dem auch Angela Merkel als damalige Ministerin sich zu dem Kommentar hat hinreissen lassen, das Lager wäre sicher.
Allein aus diesem Grund sollte Gorleben hier ganz hinten anstehen - man kann nicht ein ganzes Land mit Atomenergie versorgen und dann den ganzen Müll in ein kleines Gebiet schaffen. Das wäre nur dann aktzeptabel wenn es die einzige Möglichkeit darstellen würde. Insofern ist es richtig Gorleben bei der Standortwahl erstmal aussen vor zu lassen.
Abgesehen davon - solange man sicher weiss dass man selbst nicht die Folgen der eigenen Energieverschwendung tragen muss (ausser in Form einer gestiegenen Rechung) ist man hier eher unbesonnen - der Gedanke der Müll könnte am Ende vielleicht vor der eigenen Tür landen weckt dann vielleicht doch noch den einen oder anderen auf. - #2 23.07.2012 15:31 von
Doch, genau das ist das sinnvollste. Was schlagen Sie vor? Den Müll möglichst großflächig verteilen damit es "fair" ist und jeder was zu tragen hat?
Selbstverständlich sollte man mitmöglichst wenig und möglichst nah zusammen liegenden Lagern auskommen, um die Belastung eben auf ein möglichst kleines Gebiet zu beschränken. - #3 24.07.2012 08:22 von
optional
Dieses Problem wird von der Atomenergie-Industrie immer ungern angesprochen. Aber irgendwann wird man wohl auch dieses Thema ansprechen müssen. Wenn man nun einen neuen Standort ins Spiel brächte, wäre der Aufschrei groß. Gorleben jedoch hat sich dadurch, dass es die langjährigen Erkundungen akzeptiert hat, quasi durch Gewohnheitsrecht als Endlager-Standort etabliert.
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