Die Schweizer haben sich bereits vor einigen jahren dem Problem gestellt und bei der Auswahl geeigneter Standorte frühzeitig die Bevölkerung eingebunden. So kamen mehrere Standorte in die Auswahl, die dortige Bevölkerung wurde aktiv mit eingebunden, es gibt Kriterien, die nach dem besten, und nicht nach dem politisch am einfachsten durchzusetzenden Ort suchen und die betroffene Region soll durch finanzielle Unterstützung gefördert werden.
Ausgedacht haben sich das System übrigens die Grünen schon in den neunziger Jahren als Alternative für das Gemauschel um Gorleben unter Kohl. Unter Rot-Grün lagen die Pläne dann allerdings auf Eis und seit dem hat sich nicht mehr getan, als dass bis Fukushima weiter Fakten in Gorleben geschaffen wurden.
Der jetzige Plan ergebnisoffen zu suchen ist trotz der Differenzen und der Frage nach der Zuteilung der Kompetenzen auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die EU uns mit einem Messer im Nacken sitzt, weil alle EU-Staaten bis 2015 eine Gesetzgebung haben sollen, welche das Verfahren mit hochradioaktivem Müll regeln soll.
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