Forum


 

Subventionen: Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende

DPADa wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die Öko-Revolution werde nicht "mit einem Übermaß an Subventionen" gelingen. Der Bundespräsident vertraut ganz der Marktwirtschaft.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837049,00.html
  1. #340

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Sie erkennen das Problem richtig. Die Mitte der Gesellschaft, die sich Solaranlagen leisten kann, wird von beiden Seiten angegangen. Die monopolistischen Energieriesen auf der einen Seite wollen den Stachel aus dem Fleisch gezogen bekommen. Und die Hartz IV Empfänger auf der anderen Seite versprühen neidgetrieben Gift.

    Viele .....
    Kosten losen Strom für die Endverbraucher? Das werden ja paradiesische Zeiten, ich freu mich auf 1022 und die dann wegfallende Stromrechnung. Scherz beiseite, glauben Sie wirklich, daß der Strom da billiger wird, oder sind Sie ein Opfer der EE-Propaganda?
  2. #341

    genauer bitte

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    nach meiner kenntnis garantieren die für stürme bis 250 kmh?-
    jedenfalls lag schon kyrill bedeutend höher
    Sehr lokal begrenzt, nicht flächendeckend.
  3. #342

    ...

    Zitat von hannohonk Beitrag anzeigen
    Kernkraft ist also ungefährlich weil ab und zu ein Handwerker vom Dach fällt? Interessant!
    ...
    Man fragt sich auch wie viele Arbeiter bei Betrieb und Wartung von Kernkraftwerken zu Tode stürzen oder sonstwie sterben. Wenn das bei PV zu den Toten der Technologie zählt dann müsste das bei Kernkraftwerken ja wohl auch zählen.
  4. #343

    Zitat von schlob Beitrag anzeigen
    die leistung lässt mw auch ohne hagel nach-
    und dann kommt eine teure entsorgung als sondermüll-

    leider muss man das selbst bezahlen,weil: hersteller ist pleite
    Oder es sind chinesische Paneele, aber die bezahlen auch nicht für die Entsorgung, denen ist das so was von egal. ;-)
  5. #344

    Genauer bitte

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Eben, der Glaube man bekäme Versorgungssicherheit mit EE ist eben nur ein Glaube und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. ;-)
    Warum sollte es mit EE keine Versorgungssicherheit geben können? Bitte erklären Sie mir, warum die Langerung von Biomasse und potentieller Energie in Staudämmen zusammen mit bedarfsgerechtem Einsatz unmöglich ist? Wind und Strom entlasten den Verbrauch diese Grundlastfähigen EE und können bei Überproduktion ebenso in chemischer Form gespeichert werden.

    Die Energiemenge ist in der Tat begrenzt und teurer, als fossiles zu verbrennen. Aber ist fossiles unbegrenzt und ohne zusatzkosten zu nutzen. Wie bewerten Sie diesen Text:
    Umwelt: Smog über China - Welt - Tagesspiegel
  6. #345

    Kann sein!

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Stimmt. Oder: auch mit Autos und Flugzeugen haben wir vielleicht jetzt gar keine Energiewende nötig.
    Zum teil schon, zum Teil nicht. Es gibt viele Aspekte in den ENEV z.B. die fragwürdig sind. Wie sieht die CO²-Bilanz der Herstellung von WDVS aus, wie die der Entsorgung nach geschätzten 20-30 Jahren. Teils nicht Nachvollziehbare Subventionen in der Bausanierung, Solar usw.

    Doch es gibt auch Gründe für eine Energiewende, jedenfalls was die Herstellung von Energie angeht. Die oben genannten Punkte haben ja auch viel damit zu tun den Bedarf zu senken, weil es einfacher ist einen geringeren Bedarf über EE zu realisieren. Hauptpunkt aus meiner Sicht ist das Problem mit den Folgekosten/Folgeschäden durch AKWs, hier ist eine Abkehr notwendig, solange die Endlagerfrage nicht geklärt werden kann.

    Von daher sehe ich eine Energiewende hin zu EE als sinnvoll an, aber es ist kein Allheilmittel und sollte vor allem nicht im Eiltempo durch geboxt werden.
  7. #346

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Auch hier ist es genau andersrum. Die ganzen Sekundärkosten der EE wie Netzausbau, Backup und Reserve sind intransparent.
    Die Netzbetreiber haben vor ein paar Tagen Zahlen auf den Tisch gelegt, was ist daran intransparent, wie viel Backup und Reserve wir brauchen ist auch kein Geheimnis, schließlich gibt es genug Leute, die bezahlt werden um dies auszurechnen.

    Geheimnisvoll finde ich wie viel wir bezahlen müssen, bis das letzte AKW rückgebaut und der letzte Brennstab für tausende von Jahren verbuddelt ist.
  8. #347

    Meinung - und Amt..

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Steht das im Grundgesetz?
    Selbstverständlich. Ergibt sich konkludent (schlüssig) aus Art. 82:

    GG - Einzelnorm: Art 82

    Wer Gesetze unterschreibt, muß seine persönliche Meinung hintanstellen.

    Sonst besteht die Gefahr, daß er ein Gesetz solange nicht unterschreibt, bis es seiner Meinung genehm ist. Das wäre untragbar.

    Meinungen kann der Bundeskanzler vertreten und jeder politische Mensch, bis zum Abgeordneten.

    Der Bundespräsident - hat sich eben zurückzuhalten.

    Auch wenn das Ihrer persönlichen Auffassung widerstrebt.
  9. #348

    ...

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    Als Bundespräsident hat er sich mit persönlichen Meinungsäußerungen zurückzuhalten.

    Insbesondere bei Fragen der Wirtschafts- und Umweltpolitik, die oftmals parteipolitisch-emotional geprägt sind.

    Das gebietet das Amt. Wie ich schon erwähnte: Vielleicht ist der Mann eine erneute Fehlbesetzung.
    Zumindest sollte er sich umfassend informieren bevor er loslegt.
  10. #349

    ...

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Meinen Sie, Milchkuhhaltung ist weniger gefährlich
    dazu gibt es keine Alternative.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Da gehen die Meinungen auseinander.
    weil "nah" relativ ist. Näher als die geplanten offshore WK-Kapazitäten ist sicherlich einsehbar. Greifswald wurde übrigens auch für die Fernwärme verwendet.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Ja, ich lese Ihre Texte seit Jahren und Sie sind in der Tat sachlich und informativ ohne polemisch zu werden. Das ist selten und erfrischend. Aber bitte akzeptieren Sie, dass andere Menschen mit denselben Fakten zu anderen Schlüssen kommen.
    Danke. Natürlich akzeptiere ich das, auch wenn es mir unverständlich ist. Außerdem finde ich es traurig, dass diese Fakten in den Medien nie zu finden sind.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Aber Sie sollten Gesamtsysteme, Gesamtkosten und Gesamtrisiken vergleichen und nicht einzelne Komponenten.
    Da haben Sie Recht: bei LCA wird immer nur der Erzeuger betrachtet. Backup etc. werden nicht einbezogen. Das bringt allerdings vor allem Windkraft und PV bessere Ergebnisse.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Das Risiko durch Tschernobyl ist in der Tat gewiss, aber nicht genau bekannt.
    Es ist bekannt. Es ist 0. Wir haben und hatten in Deutschland nie RBMK-Reaktoren.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Übrigens ist das Reinigen von Solaranlagen nicht risikoreicher, als das jährliche Reinigen von Dachrinnen. Auch beim Fensterputzen fallen hunderte Hausfrauen in den Tod.
    Das ist beides nicht energierelevant.

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Die Risiken der EE sind vorhanden. Wir sind noch lange nicht am Ziel, es wird teuer und die notwendige Speicherung wird aufwendig. Aber wo sind die Alternativen?
    Zunächst brauchbare Lösungen entwickeln bevor man unausgereiftes einsetzt.
    Beispiel 2010: Der Etat der DFG, die viele Bereiche fördert war 2.3 Mrd Euro. Diferenzkosten für PV: 7.5 Mrd Euro.


    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Wann wir anfangen, ist egal. Die Entwicklung und Errichtung kostet immer gleich viel Lehrgeld und Zeit. Es kommt nur auf die Prognose zur Preisentwicklung und Verfügbarkeit der fossilen Brennstoffe an.
    Je weiter die Entwicklung fortgeschritten ist desto preiswerter die Errichtung. Bei den fossilen ist bekannt, das viel vorhanden ist und es ist absehbar, dass die preise nicht stark steigen (Braunkohle: kein Weltmarkt, Steinkohle: schwer zu sagen, Gas: wenn gefract wird wird es billiger (siehe USA), Uran: Preis nicht sehr wichtig).


TOP



TOP