DPADa wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die Öko-Revolution werde nicht "mit einem Übermaß an Subventionen" gelingen. Der Bundespräsident vertraut ganz der Marktwirtschaft.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837049,00.html
Warum sollte es mit EE keine Versorgungssicherheit geben können? Bitte erklären Sie mir, warum die Langerung von Biomasse und potentieller Energie in Staudämmen zusammen mit bedarfsgerechtem Einsatz unmöglich ist? Wind und Strom entlasten den Verbrauch diese Grundlastfähigen EE und können bei Überproduktion ebenso in chemischer Form gespeichert werden.
Die Energiemenge ist in der Tat begrenzt und teurer, als fossiles zu verbrennen. Aber ist fossiles unbegrenzt und ohne zusatzkosten zu nutzen. Wie bewerten Sie diesen Text:
Umwelt: Smog über China - Welt - Tagesspiegel
Zum teil schon, zum Teil nicht. Es gibt viele Aspekte in den ENEV z.B. die fragwürdig sind. Wie sieht die CO²-Bilanz der Herstellung von WDVS aus, wie die der Entsorgung nach geschätzten 20-30 Jahren. Teils nicht Nachvollziehbare Subventionen in der Bausanierung, Solar usw.
Doch es gibt auch Gründe für eine Energiewende, jedenfalls was die Herstellung von Energie angeht. Die oben genannten Punkte haben ja auch viel damit zu tun den Bedarf zu senken, weil es einfacher ist einen geringeren Bedarf über EE zu realisieren. Hauptpunkt aus meiner Sicht ist das Problem mit den Folgekosten/Folgeschäden durch AKWs, hier ist eine Abkehr notwendig, solange die Endlagerfrage nicht geklärt werden kann.
Von daher sehe ich eine Energiewende hin zu EE als sinnvoll an, aber es ist kein Allheilmittel und sollte vor allem nicht im Eiltempo durch geboxt werden.
Die Netzbetreiber haben vor ein paar Tagen Zahlen auf den Tisch gelegt, was ist daran intransparent, wie viel Backup und Reserve wir brauchen ist auch kein Geheimnis, schließlich gibt es genug Leute, die bezahlt werden um dies auszurechnen.
Geheimnisvoll finde ich wie viel wir bezahlen müssen, bis das letzte AKW rückgebaut und der letzte Brennstab für tausende von Jahren verbuddelt ist.
Selbstverständlich. Ergibt sich konkludent (schlüssig) aus Art. 82:
GG - Einzelnorm: Art 82
Wer Gesetze unterschreibt, muß seine persönliche Meinung hintanstellen.
Sonst besteht die Gefahr, daß er ein Gesetz solange nicht unterschreibt, bis es seiner Meinung genehm ist. Das wäre untragbar.
Meinungen kann der Bundeskanzler vertreten und jeder politische Mensch, bis zum Abgeordneten.
Der Bundespräsident - hat sich eben zurückzuhalten.
Auch wenn das Ihrer persönlichen Auffassung widerstrebt.
dazu gibt es keine Alternative.
weil "nah" relativ ist. Näher als die geplanten offshore WK-Kapazitäten ist sicherlich einsehbar. Greifswald wurde übrigens auch für die Fernwärme verwendet.
Danke. Natürlich akzeptiere ich das, auch wenn es mir unverständlich ist. Außerdem finde ich es traurig, dass diese Fakten in den Medien nie zu finden sind.
Da haben Sie Recht: bei LCA wird immer nur der Erzeuger betrachtet. Backup etc. werden nicht einbezogen. Das bringt allerdings vor allem Windkraft und PV bessere Ergebnisse.
Es ist bekannt. Es ist 0. Wir haben und hatten in Deutschland nie RBMK-Reaktoren.
Das ist beides nicht energierelevant.
Zunächst brauchbare Lösungen entwickeln bevor man unausgereiftes einsetzt.
Beispiel 2010: Der Etat der DFG, die viele Bereiche fördert war 2.3 Mrd Euro. Diferenzkosten für PV: 7.5 Mrd Euro.
Je weiter die Entwicklung fortgeschritten ist desto preiswerter die Errichtung. Bei den fossilen ist bekannt, das viel vorhanden ist und es ist absehbar, dass die preise nicht stark steigen (Braunkohle: kein Weltmarkt, Steinkohle: schwer zu sagen, Gas: wenn gefract wird wird es billiger (siehe USA), Uran: Preis nicht sehr wichtig).