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Subventionen: Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende

DPADa wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die Öko-Revolution werde nicht "mit einem Übermaß an Subventionen" gelingen. Der Bundespräsident vertraut ganz der Marktwirtschaft.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837049,00.html
  1. #190

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Dann müsen Sie uns nur noch erklären, wenn es Menschenrechte, Umweltschutz etc. nur in marktwirtschaftlichen Systemen gibt, warum diese Rechte immer erst gegen den erklärten Willen des Marktes erkämpft werden mußten.

    Oder wollen Sie uns erzählen, dass Umweltschutzrechte von den Industriellen gegen die Wünsche der Grünen erkämpft wurden?
    MFG
    jolip
    Umweltschutzgesetze wurden und werden in keinster Weise gegen den Willen aller Marktteilnehmer eingeführt. Gewisse "schmutzige" Betriebszweige haben geringere Interessen daran, andere lechzen nach Gesetzen, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.

    Die einzelnen Marktteilnehmer verhalten sich nur so lange marktwirtschaftlich, wie die Rechtssicherheit und die Garantie eines freien Marktes besteht. Wird das Ganze aufgeweicht, wird für Vergünstigungen, Subventionen und Staatsaufträge lobbyiert. Die marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen durch den Staat mitgetragen werden.

    Nicht wenige Marktteilnehmer sind keine Marktwirtschaftler im Geiste. Daran liegt eine besondere Stärke der Marktwirtschaft: Sie funktioniert auch ohne Gläubige. Sozialistische Planwirtschaft funktioniert hingegen noch nicht mal mit Sektenjüngern.
  2. #191

    Herr Gauck sollte sich mal über's Phöbus-Kartell informieren,

    das für jede Glühbirne eine maximale Brenndauer von 1000 Stunden vorschrieb. Abweichler mußten Strafe zahlen. Er ist eine gläubiger Naivling, der noch an den guten Kapitalismus glaubt. Als Paketausträger würde er anders reden, er sollte mal mit Wallraff plaudern, nicht mit verwöhnten Leuten, die von Staatsknete leben.
  3. #192

    ...

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    Der Artikel sugeriert, als hätte der Bundespräsident der FDP und den Energiekonzernen nach dem Munde geredet. Das ist aber so nicht ganz richtig! Hätte der Autor dieses Artikels die Rede des Bundespräsidenten vollständig gelesen, so hätte er auch den folgenden Satz lesen können: "Marktwirtschaftliche, wachstumsfreundliche Umweltpolitik heißt für mich, dass Kosten für Umweltbelastungen und Umweltrisiken den Verursachern in Rechung gestellt werden und nicht den Steuerzahlern." Das bedeutet doch wohl, das die Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken für die Folgen ihres Handelns zur Kasse gebeten werden müssen.
    Genau.

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    Stattdessen soll der Steuerzahler für das Desaster in der Asse und andere skandalöse Dinge, welche die Energiekonzerne verusacht haben, die Zeche zahlen.
    Die "Energiekonzerne" waren aber nie für Asse verantwortlich sondern der Staat. Und der eigentliche Skandal dort ist, dass aus der Asse aus politischen Gründen ein Desaster gemacht wird. SO werden Steuergelder verschwendet.

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    Da werden Unternehmen durch den FDP-Wirschaftsminister reichlich mit CO²-Zertifikaten beschenkt
    Das kommt von der EU, nicht vom Wirtschaftsminister.

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    und von der EEG-Umlage befreit. Und am Ende sollen die Privathaushalte für alles zahlen.
    Alternativ hätten Privathaushalte keine Jobs mehr und könnten für gar nichts mehr zahlen. Wäre das besser?

    Zitat von kleinerhobit Beitrag anzeigen
    So soll in der Bevölkerung Stimmung gegen die Energiewende gemacht werden. So wirft der Bundestagswahlkampf seine Schatten voraus! Das hat auch Gauck erkannt und daher das Verursacherprinzip angemahnt. In diesem Puknk wünsche ich mir eine ausgewogenere Berichterstattung.
    Meinen Sie wirklich es würde sich eine Partei gegen die Energiewende aussprechen? Nach der erfolgreichen Verblödung der Massen ist das unwahrscheinlich. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es zu diesem Thema leider schon lange nicht mehr; da müsen Sie sich die Informationen schon selbst in Fachzeitschriften zusammensuchen.
  4. #193

    Bravo, Herr Bundespräsident

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Da wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die Öko-Revolution werde nicht "mit einem Übermaß an Subventionen" gelingen. Der Bundespräsident vertraut ganz der Marktwirtschaft.
    Gauck liegt damit ganz auf der Linie der dt.Monopolkomission!
    "Wettbewerb spielt bei der Energiewende keine Rolle. Wir erleben eher das Gegenteil. Der mühsam erkämpfte Wettbewerb auf dem Energiemarkt wird wieder zurückgedrängt."
    Unsinnige Subventionen und Grüne Ideologie gefährden die Energiewende und verursachen hohe Kosten für die Verbraucher.
    Erneuerbare Energien sind o.k. - aber bitte nicht nach Art der DDR 5-Jahrespläne!
  5. #194

    ...

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Und schlimm ist, dass es diese geregelte soziale Marktwirtschaft nur in den Büchern der Gebrüder Grimm gibt.
    Und in der BRD sowie einigen anderen Staaten. Wer nicht sieht (nicht sehen will?) wie sozial die Marktwirtschaft in der BRD ist, der ist in der Welt noch nicht weit rum gekommen.
  6. #195

    Zitat von zz_marcello Beitrag anzeigen
    Hr. Gauck ist die Stimme der Freiheit!
    Er weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, dass es persönliche Freiheit nur in einem freien marktwirtschaftlichen System geben kann.
    Danke für diesen Präsidenten!

    kalleblom ...Wo bitte hat Herr Gauck sich jemals zum Sozialismus bzw. für den Sozialismus bekannt und/oder ist für diesen eingetreten???
    Ich kann Ihnen da bezüglich leidvoller Erfahrung und Sozialismus weiter helfen, meine Herren, und verweise mal auf das Terpe-Papier und die Welt. Auszüge im folgenden durch die "Welt" publiziert (veröffentlicht am 23.04.1991 und nochmals am 21.04.2000).

    "Er lobte seinerzeit die Stasi und er wurde mit einem VW Bus für seine Kooperation entlohnt, der für DDR-Normalbürger unerreichbar war."

    "Natürlich brachte er es zum Westreisekader und seine enge Verflechtung in das DDR-System zeigt das Stasi-Terpe-Papier eindrucksvoll auf."

    "Gauck lobte den Dialog zwischen Christen und Marxisten, wie er mit Vertretern des Bereiches Marxismus/Leninismus auf dem Rostocker Kirchentag stattfand und er sprach sich für dessen Weiterführung aus. Er bedauerte, dass der SED-Chefideologe Reinhold daran leider nicht teilgenommen habe. Gauck biedert sich der DDR Führung regelrecht an."

    "Hauptmann Terpe dankte Pastor Gauck "für seine Initiativen und für seine langfristig gute Zusammenarbeit". Ausdrücklich verwies der Stasi-Mann darauf, dass er nicht nur persönlich dankt, sondern dass der Dank vom Ministerium für Staatssicherheit insgesamt kommt."

    "Pastor Gauck erklärte, das Gespräch mit Hauptmann Terpe habe ihn angenehm überrascht, es habe ihm viel gegeben. Er glaube, "dass das MfS einen echten positiven Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft einbringen wird."

    "MfS-Hauptmann Terpe teilte Pastor Gauck mit, dass ihn seine in die BRD übergesiedelten Kinder ab sofort besuchen dürfen. Solch ein Vorrecht und Privileg vergab der Staat nicht ohne Gegenleistung."

    "Abschließend bat Pastor Gauck darum, den Kontakt zu MfS-Hauptmann Terpe halten zu dürfen. Der Stasi-Mann gewährte die Bitte. - Notiz des Hauptmanns zur Auswertung des Gesprächs: "Es wird vorgeschlagen, den OV Larve zu archivieren und einen IM-Vorlauf anzulegen." Klartext: Stasi-Hauptmann Terpe war nach dem Gespräch davon überzeugt, Pastor Joachim Gauck bald als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in den Reihen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zu haben."

    "Gauck hatte den Stasi-Namen “Larve” und er ist nach Maßstäben seiner Behörde ein Täter und kein Opfer. Ein von der Stasi überprüfter und für gut befundener Täter, wie Stasi-Berichte über Gauck belegen."

    Übrigens, die richtigen Bürgerrechtler haben es Gauck 1989 in einer öffentlichen Erklärung untersagt, sich Bürgerrechtler zu nennen. Schon damals war seine Identität als "IM Larve" ruchbar und Menschen aus Gaucks Umfeld nannten ihn einen Stasi-Begünstigten (unter anderem der CDU-Innenminister P.M. Diestel).

    Ich lach mich jedenfalls immer wieder schlapp, wenn Leute wie Sie auf das Märchen des "Bürgerrechtlers" und "Freiheitskämpfers" Gauck rein fallen.
  7. #196

    ...

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Noch einer wie Gauck und von den vielen, die von bisherigen Produktionskreisläufen der Energieerzeuger und -verteiber keinerlei Ahnung haben.
    Keine Angst: Sie können sich belesen.

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Haben diese Gaucks und Nachplapperer immer noch nicht mitbekommen, dass der Staat seit Jahr und Tag in Deutschland Kohleförderung zur Energieerzeugung und Kernenergieerzeugung subventioniert?
    Das ist falsch. Kohlegewinnung wurde nicht für die Energiegewinnung subventioniert; ohne die Abbausubventionen hätte man die Kohle einfach importieren können. Bei der Kernenergie wurde die Forschung und Entwicklung gefördert, nicht der Einsatz.
    Und wenn Sie meinen diese Förderung war ein Fehler dann müssten Sie Gauck doch zustimmen, wenn er sich dagegen ausspricht diesen 'Fehler' zu wiederholen (?)

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Haben der Gauck und seine Nachplapperer inzwischen immer noch nicht geschnallt, dass z.B. bei Kernergieerzeugung Markt und Marktgesetze von Anfang an durch Sonderregelungen durch Politik gar nicht stattfinden?
    Das stimmt; die EVU wollten Kernenergie nicht haben sondern der Staat. Soll man den "Fehler" (wenn Sie darin einen sehen) wirklich wiederholen?

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Haben der Gauck und seine Nachplapperer immer noch nicht mitbekommen, dass die Atomkraftkonzerne die einzigste Branche auf dem Markt darstellt, die für ihre Produkt (Kernenergie) nicht vollumfänglich haftet und für ihre Produktionsabfälle weder aufkommt noch eine betrieblich Kostenrechnung erstellt?
    Das ist auch falsch. Die Haftung ist nach AtG unbegrenzt, für die Entsorgung zahlen die Erzeuger. Das ist übrigens nur bei der Kernenergie so. Alle anderen dürfen ihren Dreck kostenlos in die Biosphäre einbringen.

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Kann man diesen Gauck - wie auch seine nachsprechenden Jünger - nicht mal auf die Schulbank für einfachste Betriebskostenrechnung bei Kohle- und Kernenergieerzeugern schicken?
    Gehen Sie voran! Aber Vorsicht: Sie werden enttäuscht sen wenn Sie Ökobilanzen studieren. Die externen Kosten sind bei Braunkohle am höchsten (~1 ct/kWh), bei der Kernenergie jedoch geringer (!) als bei den erneuerbaren.
  8. #197

    ...

    Zitat von donkzonk Beitrag anzeigen
    ein arzt und ein pfarrer, die neuen energie experten deutschlands.
    Erinnert an die Ethik-Komission, die den Atomausstieg irgendwie legitimieren sollte.
  9. #198

    Zitat von rgom Beitrag anzeigen
    Marktwirtschaft gemäß FDP: Gewinne in die private Tasche, (externe) Kosten sozialisieren.
    Vielleicht sollte sich Hr. Gauck auch mal mit der "Tragik der Allmende" beschäftigen, wenn er glaubt, es regelt sich alles über Wettbewerb.
    Dann blechen sie lieber dafür, dass ein Häuslebauer sich in den nächsten 20 Jahren an mit Solarstrom auf Kosten der Allgemeinheit dumm und dämlich verdient? Denn die Solarförderung dient hauptsächlich der Bereicherung der gutbürgerlichen Grünen-Klientel.
  10. #199

    Haben

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    Sie sind ja ein richtiger Schlaumeier.
    Habe ich in meinem Beitrag behauptet, dass die Atomenergieerzeuger illegal sprich ohne gesetzliche Regelung ihre Produktionsabfälle dem Gemeinwesen aufbürgen.
    Nein - habe ich nicht.
    Sie.
    Zitat:

    "Haben der Gauck und seine Nachplapperer immer noch nicht mitbekommen, dass die Atomkraftkonzerne die einzigste Branche auf dem Markt darstellt, die für ihre Produkt (Kernenergie) nicht vollumfänglich haftet und für ihre Produktionsabfälle weder aufkommt noch eine betrieblich Kostenrechnung erstellt?"
    Ergo liegen Sie falsch, wie in meinem Link aufgezeigt.
    Das Kompliment geht an Sie, Hr. ....meier.
    Schlau erspare ich mir.
    Nicht böse sein:)








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