Forum: Blogs
Subotic vs. Robben im Spitzenspiel: "Ich habe keinen Bock auf Schwalben"
AFPEs war der große Aufreger in der Schlussphase im Duell zwischen Dortmund und den Bayern: Nach Arjen Robbens verschossenem Elfmeter schrie BVB-Verteidiger Neven Subotic den Münchner an. Der Serbe hatte eine Schwalbe gesehen. Zu Recht?
http://www.spiegel.de/sport/fussball...827117,00.html
- #220 13.04.2012 15:38 von
Korrekt
Korrekt, eigentlich ein schöner Satz, der die Fakten zusammenfasst. Der Elfmeter war berechtigt. Es gab schon seltene Situation wo so etwas nicht gepfiffen wurde, aber da hätte Dortmund (Weidenfeller) einfach nur Glück gehabt.
Es ist heutzutage halt so im Fussball: Läuft der Angreifer mit hohem Tempo auf den Verteidiger (Torwart) zu und kontrolliet den Ball und stellt sich der Verteidiger derart in den Weg, dass er den Körper oder Beine des Angreifers entscheidend blockiert und ist darüber hinaus auch nicht zu erkennen, dass er (der Verteidiger) bzgl. Balleroberung einen eindeutigen Vorteil hat, dann hat der Angreifer 2 Möglichkeiten
a) Ball vorbei an Verteidiger schieben, versuchen drumrum zu kommen (inkl. eigenen Laufweg ändern)
b) Freistoß "mitnehmen"; d.h. mehr oder weniger Laufweg beibehalten und soweit abbremsen und "fürsorglich" fallen wie nötig um Verletzungen zu vermeiden
Bei b) kann man nun herumlamentieren, dass das berechnend ist, der Spieler zu schnell, zu theatralisch fällt usw. usw. Fakt ist jedoch, dass der Verteidiger das Foul bereits begeht, wenn er sich einem in vollem Lauf befindlichem Angreifer derart entgegenstellt. Und wenn der Angreifer das Foul "mitnimmt", dann muss der Verteidiger das in Kauf nehmen. Und im Strafraum wird das erst recht gemacht, da es Strafstoß gibt.
Das macht jeder Bayern-Profi so, das macht jeder Dortmund-Profi so. Und das weiß ein Subotic und es weiß auch ein Weidenfeller.
Um die Argumentation mal noch in ein anderes Licht zu rücken: In den offiziellen Berichterstattungen (Zeitung, SPON usw.) wird nicht in Frage gestellt, dass es ein korrekter Strafstoß war. - #221 13.04.2012 15:44 von
...
Jep. Er geht eindeutig zum Ball.
Jep. Entweder ch gehe zum Ball und nehme billigend in Kauf, dass der Stürmer dadurch behindert wird. Dass das ein Foul ist, geben aber die Regeln nicht her.
Oder aber, ich versuche dem Spieler ein Bein zu stellen. Wäre Robben drüber gesprungen, Weidenfeller hätte sich umgedreht und versucht ihm die Beine weg zu ziehen. Dann würde ich Ihnen zustimmen.
So ists halt billigend in Kauf nehmen und wenn das Ihrer Meinung nach strafbar ist, dann sind wir wirklich wieder bei Andi Möller. - #222 13.04.2012 15:45 von
Und was wäre passiert, wenn sich Robben nicht fallen gelassen hätte?
Es ist ja nun nicht so, dass Weidenfeller an ihm vorbei greift und sich Robben dann hinlegt... wir sind uns doch wohl alle einige, dass Robben volles Brett in Weidenfeller gelaufen wäre, wenn er nicht vorher abgehoben hätte, oder? Dann wäre der Pfiff berechtigt. So aber nicht? Das ist doch völlig unlogisch.
Im Regelwerk steht nun mal, dass ein Spieler einen Verstoß begeht, wenn er nach Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz versucht, dem Gegner ein Bein zu stellen.
Und das kann man Weidenfeller durchaus unterstellen, besonders in Punkto Fahrlässigkeit und Rücksichtslosigkeit. - #223 13.04.2012 15:49 von
also nochmal. in zeitlupen bei sky etc. wird ganz klar gesagt und man kann es auch ganz klar sehen, dass weidenfeller robben gar nicht berührt hat, sondern der sich selbst in die hacken tritt und abhebt. das ist doch auch nichts neues bei robben. im dfb-achtelfinale in bochum hat er diese show auch schon abgezogen. er merkt, dass er den ball nicht mehr bekommt und setzt zum abflug an.
- #224 13.04.2012 15:54 von
- #225 13.04.2012 15:59 von
- #226 13.04.2012 16:03 von
- #227 13.04.2012 16:03 von
Egal
Ja, dann auch noch mal für Sie: Es ist in dem speziellen Fall egal, ob Weidenfeller Robben berührt oder nicht. Weil es einzig Robbens Entscheidung war, sich nicht berühren zu lassen. Weidenfeller kann diese Entscheidung nicht mehr treffen, der er wirft sich in einem Tempo vor Robben, dass er es nicht mehr kontrollieren kann.
Robben legt den Ball an Weidenfeller vorbei (den Ball berührt Weidenfeller übrigens nicht) und dann liegt der Weidenfeller vor Robben. Und Robben fällt (tritt sich meinetwegen selbst in die Hacken, damit der Fall realistischer wird. geschenkt). - #228 13.04.2012 16:07 von
- #229 13.04.2012 16:09 von
reden wir doch einfach mal von den fakten. robben hat den elfmeter rausgeschunden und hat diesen anschließend selbst verhauen, genau wie die großchance kurz vor schluss, wo er aus 3 metern das leere tor nicht trifft. beim 1-0 für dortmund ist ausgerechnet robben derjenige, der das abseits aufhebt. tja, pech würde ich mal sagen. glückwunsch, borussia!
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

