Millionen Häusern*und ihren Bewohnern*droht bei Feuer offenbar ein Desaster: Styropor-Platten zur Wärmedämmung sind*nach Recherchen des NDR extrem leicht entflammbar. Selbst die meisten Bauherren ahnen nichts von der tödlichen Gefahr.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...800017,00.html
Na ja, am Bau gibt es drei übliche Feuchtequellen:
* Von unten (aufsteigende Erdfeuchte)
* Von außen (Regen)
* Aus der Luft (warme, feuchte Luft aus dem Innenraum berührt kalte Bauteile, wo sich dann Kondenswasser bildet. Jeder kennt den Effekt, dass die Brille beschlägt, wenn man mit einer kalten Brille von draußen in ein warmes Zimmer kommt).
Die ersten beiden Feuchte-Probleme muss man immer durch geeignete Maßnahmen lösen, egal, ob mit oder ohne Isolation und unabhängig vom Isolationsmaterial.
Das dritte Feuchte-Problem ist das, wo am meisten aufpassen muss, weil jede Veränderung am Haus zu unvorhergesehenen Veränderungen führen kann. Beispiel: Auch ohne Isolation hat man das Problem, dass an einer Stelle in der Wand der Taupunkt unterschritten wird, so dass feuchte Luft, die von innen dorthin diffundiert, dort dann ihre Feuchtigkeit ablädt. Wohnt man in einer feuchten Gegend und wird wegen Schattenbildung diese Wand nicht im nächsten Sommer von der Sonne wieder "trockengeheizt", dann wird die Feuchte zum Dauergast. Und da die feuchte Wand weniger gut isoliert als die trockene, ist die feuchte Wand auch die kälteste Wand. Mit dem Ergebnis, dass dort noch mehr Wasser kondensiert und die Wand noch feuchter wird. Und das alles ohne Isolation!
Viele Altbauten sind nun so, dass das Luftfeuchteproblem einfach dadurch vermieden wurde, dass die Fenster nicht dicht schließen. Selbst, wenn im Winter draußen 100% Luftfeuchte herrschen, durch die Aufheizung von 0 °C auf 20 °C sinkt die Luftfeuchte von 100% auf 26%. Entsprechend gering ist dank des ständigen Luftaustausches die Luftfeuchte in den Zimmern im Winter, und folglich hat man keine Probleme mit Kondensation in den Wänden.
Werden jetzt neue, dichte Fenster eingebaut, steigt die Luftfeuchte schlagartig an, und man bekommt Ärger mit den Wänden. Und das, obwohl man nach jedem Duschen lüftet.
Gegen das Luftfeuchte-Problem hilft am besten eine Dampfsperre: Eine Folie auf oder unter dem Innenputz, die Wasserdampf zuverlässig zurückhält. Manche Bauherren sind nun so clever, und bringen gleich zwei Dampfsperren an: Eine innen und eine außen mit der Isolation. Und wundern sich dann, wenn die Mauer dazwischen "ins Schwitzen" kommt, weil sie eindringende Restfeuchtemengen nicht mehr los wird. Wie soll sie auch - innen wie außen ist eine Sperre!
Fazit: Man kann mit oder ohne Dämmung viel falsch machen. Aber so wahnsinnig kompliziert ist es auch nicht, dass einem ein Fachmann nicht sagen kann, wo's langgeht. Ein Baugutachter kostet so um die 100 € pro Stunde. Mit Anfahrt und zwei Seiten Gutachten hier 300 bis 500 € auszugeben, bevor man für 10.000 bis 30.000 € total falsch dämmt, ist sicher nicht verkehrt.
Jag
aus leidvoller Erfahrung ... http://en.wikipedia.org/wiki/2010_Shanghai_fire
"The fire may have been caused by the accidental ignition of
polyurethane foam insulation used on the building's outer
walls.[7][13] In China, the foam is commonly used as insulation
material without the addition of flame retardants, and the foam
produces toxic gases and carbon monoxide when burned.
"
Schöne Diskusiion hier, vor allem von Leuten, die von Bauphysik wenig oder keine Ahnung haben.
Dass eine Styroporplatte brennt ist nur bedingt richtig, die Überschrift des Artikels ist schon unnötig reisserisch.
Bewertet wird immer das ganze System, und das brennt nicht.
Bei einem Zimmerbrand schlagen in der Regel die Flammen immer so stark nach draussen, dass das Feuer auf das nächste Geschoss überschlägt. Liegt aber an den Möbeln im Zimmer.
Und die immer wiederkehrende Behauptung, dass durch die Wärmedämmung die Schimmelgefahr im Raum erhöht wird, zeigt nur ein absolutes Unwissen. Dies ist bei fachgerechter Ausführung nämlich dem falschen Lüftungsverhalten der Bewohner geschuldet (Kipplüftung). Hier findet kein Luftaustausch statt. Das fällt aber vorher nicht auf, da durch die oft undichten Fenster eine Zwangslüftung vorhanden war. Die Luftfeuchtigkeit geht nebenbei bemerkt nur zu ca. 2 % durch die Wand. Und wie oben behauptet, liegt der Taupunkt nur bei monolithischer Bauweise in der Wand, bei einem Dämmsystem liegt er in der Dämmebene. Die Wand wird also nicht feuchter.
Das Raumklima wird mit Wärmedämmung übrigens auch besser (richtiges Lüftungsverhalten vorausgesetzt), da die Wandoberflächentemperatur bei gedämmter Fassade nur gering unter der Innenraumtemperatur liegt und damit keine Konvektion entsteht (Luftzug an der Wand).
Und das die Energieersparnis zutrifft, kann jeder bestätigen, der sein Haus gedämmt hat.
Interessant ist übrigens noch, dass bei der Vielzahl der Brände die es in gedämmten Häusern gab, diese Katastrophen ausbleiben.
Schon 1970 habe ich festgestellt, dass Styropor brennbar ist und beim Verbrennen extrem heiße Tropfen und einen beißenden Rauch entwickelt. Wobei der giftige Rauch das Hauptproblem ist. Eine alternde Bevölkerung kann nicht so schnell ein brennendes Haus verlassen, wie es vielleicht wünschenswert ist. Die Folge ist im Falle eines Falles dann fatal. Glas- oder Mineralwolle kann da nur die Alternative lauten. Ist zwar teurer aber dafür sicherer.Obwohl ich der Meinung bin, dass eine massive Steigerung der Produktionsmengen die Preise sinken lässt. Was mich aber erschreckt ist der Umstand, dass bei den von den Herstellern bezahlten Brandtests offensichtlich praxisferne Bedingungen unterstellt werden. Für mich stinkt die Sache gewaltig.
kein problem die cdu csu fdp spd merkelei hilft da wieder raus reisst alles runter und verkauft dir ne neue isolierung ....anfrage an herrn hauk herrn schuster und herrn seehofer ....geld her oder leben
Ja, ja, und die Ökoförderungen kriegen sie nur wenn sie 16cm auf die Wand auftragen.
Wenn das im Falle eines Brandes auf einen Menschen heruntertropft ist er verloren. Das Styropor ist nicht mehr zu lösen.
Ein bewußt eingegangenes "Restrisiko" der Ökofaschisten (Mit Umweltschutz haben die Grünen bei genauem hinsehen noch nie was zu tun gehabt)