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Stuttgarter Hauptbahnhof: Erneute Zugentgleisung an Problemweiche

DPAPannenserie in Stuttgart: Schon wieder ist ein Intercity aus den Schienen gesprungen. Fernzüge von Süden nach Norden werden um den Hauptbahnhof herumgeleitet. Die Folgen für den Berufsverkehr sind bislang nicht abzusehen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-860280.html
  1. #120

    Zitat von spon-facebook-1572831435 Beitrag anzeigen
    Das Problem wäre nicht vorhanden, @ donquichotte2012, wenn S21 nicht gebaut werden würde. Das Gleisvorfeld würde in den letzten Monaten wegen S21 komplett umgebaut. Das Gleisvorfeld wurde zusammengeschoben um Platz für die Baugrube zu schaffen, Das Problem jetzt, die Radien im Gleisvorfeld sind viel enger geworden... Was dann passiert sieht man ja jetzt...
    Und solche heftigere Umbauten wären nicht notwendig, wenn der Kopfbahnhof erhalten und generalsaniert wird?
  2. #121

    Zitat von kahabe Beitrag anzeigen
    Und wieso verkraftet er dann ohne weiteres den Ausfall von mehreren Bahnsteiggleisen?
    Ich würde es nicht so mutig "verkraften" nennen, wenn viele Züge Verspätungen haben und viele weitere erst gar nicht in Hbf einfahren. Es sind massive Einschränkungen aufgetreten.
  3. #122

    Zitat von zickezackehoihoihoi Beitrag anzeigen
    Wer garantiert Ihnen, dass die Bauarbeiten für K21 oder irgendwelche sonstigen Bauarbeiten am Bahnhof nicht die gleichen Probleme aufgeworfen hätten?
    Die Garantie liegt darin, dass ab dem Stopp für S21 keine Umbauarbeiten am Hbf stattfinden wird. K21 war nur eine Nebelkerze und wird niemals realisiert werden, auch wegen der ähnlich hohen Kosten.
    So hat man auch in München erlebt: wo ist die Express-S-Bahn zum Flughafen die vom Transrapid-Gegener eingebracht wurde?
  4. #123

    Zitat von filder Beitrag anzeigen
    Nein, wäre es nicht. Ohne Bautrog für den Tiefbahnhof müssten die existenten Bahnsteige nämlich nicht verkürzt und dafür das Gleisvorfeld umgebaut werden.
    Wenn man ohne S21, K21 und all die Fantasieprojekte nur den Bahnhof Generalüberholen möchte, werden auch Gleise und Teile der Bahnhofshalle gesperrt werden müssen, was zum ähnlichen Chaos führen dürfte. Der Chaos würde dann wochen- oder monatelang dauern.

    Die Hoffnung von S21 ist, dass nach einigen Jahren ein neuer Bahnhof entstehen würde. Evtl. ist die Hoffnung unbegründet, aber das weiß man immer hinterher. Kostenexplosion gibt es bei jedem großen Vorhaben, z. B. bei der s. g. Energiewende.
  5. #124

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    So hat man auch in München erlebt: wo ist die Express-S-Bahn zum Flughafen die vom Transrapid-Gegener eingebracht wurde?
    In Planung:
    Neues Gutachten zu Express-S-Bahn zum Flughafen - München - Aktuelles - tz-online.de

    Vorgeschichte:
    Transrapid-Ersatz - Pläne für Express-S-Bahn werden konkret - München - sueddeutsche.de
  6. #125

    Zusammenfassung

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Und solche heftigere Umbauten wären nicht notwendig, wenn der Kopfbahnhof erhalten und generalsaniert wird?
    Nein, nicht mit solchen engen Kurvenradien.
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Ich würde es nicht so mutig "verkraften" nennen, wenn viele Züge Verspätungen haben und viele weitere erst gar nicht in Hbf einfahren. Es sind massive Einschränkungen aufgetreten.
    Nehmen Sie mal bei dem bestgeplanten, schiefen und unterirdischen Durchgangsbahnhof vier Gleise weg und sie werden den Unterschied erkennen. Das wäre dann die halbe Bahnhofskapazität.
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Die Garantie liegt darin, dass ab dem Stopp für S21 keine Umbauarbeiten am Hbf stattfinden wird. K21 war nur eine Nebelkerze und wird niemals realisiert werden, auch wegen der ähnlich hohen Kosten.
    Die Umbauarbeit für S21, wo das halbe Gleisvorfeld umgebaut wurde, haben gezeigt, dass der Hauptbahnhof einen Umbau im Gleisvorfeld relativ reibungslos verkraftet. Die Unfälle über die wir hier sprechen betreffen keine Umbauarbeiten sondern das fertige mangelhafte Produkt mangelhafter Planung. Ihre folgenden Befürchtungen sind daher grundlos.
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Wenn man ohne S21, K21 und all die Fantasieprojekte nur den Bahnhof Generalüberholen möchte, werden auch Gleise und Teile der Bahnhofshalle gesperrt werden müssen, was zum ähnlichen Chaos führen dürfte. Der Chaos würde dann wochen- oder monatelang dauern.
    Dann noch eine Frage:
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Die Hoffnung von S21 ist, dass nach einigen Jahren ein neuer Bahnhof entstehen würde. Evtl. ist die Hoffnung unbegründet, aber das weiß man immer hinterher. Kostenexplosion gibt es bei jedem großen Vorhaben, z. B. bei der s. g. Energiewende.
    Wieso denken Sie, dass "neu" gleichbedeutend mit "besser" wäre?
    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    So hat man auch in München erlebt: wo ist die Express-S-Bahn zum Flughafen die vom Transrapid-Gegener eingebracht wurde?
    Es gäbe Strecke für eine Express-Bahn. Mit der wären Sie in unter 25 Minuten am Flughafen statt heute 40. Der RE vom München Hbf nach Freising braucht 23 Minuten. Wenn der nach Neufahrn zum Flughafen abböge wäre er statt in Neufahrn am Flughafen. Warum fährt also kein RE zum Flughafen, die Trasse wäre da.
  7. #126

    Also frühestens 2017. Eher aber 3017. Weil ganz bestimmt auch dort die engagierten Bürger viele, viele Argumente finden werden, warum das ganz und gar nicht geht.
  8. #127

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Also frühestens 2017. Eher aber 3017. Weil ganz bestimmt ...
    ...entschuldigen Sie die Einmischung, aber wenn Sie die Links gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß die Planungen abgeschlossen, die Realisierungsphase eingeleitet - und Einspruchsfristen somit verstrichen sind.

    Hauptsache, man kann als kritiklos Fortschrittsgläubiger seine Vorurteile pflegen, nicht wahr?
  9. #128

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    ...entschuldigen Sie die Einmischung, aber wenn Sie die Links gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, daß die Planungen abgeschlossen, die Realisierungsphase eingeleitet - und Einspruchsfristen somit verstrichen sind.
    ...
    Ach ja?

    Zitat aus dem ersten Link:

    "Weil der Freistaat auf die Untertunnelung einer vier Kilometer langen Neubaustrecke zwischen Zamdorf und Johanneskirchen verzichten will, drohen langwierige Klagen. "

    Neues Gutachten zu Express-S-Bahn zum Flughafen - München - Aktuelles - tz-online.de

    Also eher doch 4017...
  10. #129

    da halbiert sich rein nichts, und Ulm ist ein Kaff

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei, dass ich die vorgesehenen TEN-Korridore, also auch Paris-Bratislava, für sinnvoll halte. Und die Kritik daran für kleinkariert.
    Sicher ist das sinnvoll. Aber es gibt zig mögliche Varianten. Und die mit Abstand teuerste und steilste Variante zu wählen zeigt bestenfalls, daß Geld vergraben werden soll, möglichst schnell und rückstandslos.

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen

    Außerdem wüde ich eine Halbierung der Fahrzeit von Stuttgart nach Ulm schon als "entscheidend schneller" bezeichnen.
    Ob es nun unbedingt 250 km/h sein müssen, kann diskutiert werden, deutlich schneller als die heutigen 70 km/h sollte es schon sein.
    Es geht um zehn bis fünfzehn Minuten, keineswegs eine Halbierung, absolut ausgeschlossen bei der kurzen Distanz, und das müßte bereits ein Grundschüler rechnerisch bewältigen können. Und 70 km/h muß auf der Geislinger Steige nur auf wenigen kurvenreichen Kilometern im oberen Bereich gefahren werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten einer Verbesserung, insbesondere bei einem Gefälle, das alle Züge bewältigen können. Auch andere Streckenführungen bieten sich an, etwa entlang der Rems anstatt der Fils. Um Ulm herum etwa.

    Gestern abend habe ich lauthals und etwas bitter gelacht. Früher gab es in der Wikipedia ein Längsprofil der Strecke mit Angabe der auf die Kilometrierung bezogenen Höhengradienten. Die Gefälle lagen seinerzeit – überprüfbar - zwischen 4,5 und 6,0 Prozent. Das neue Bildchen verzichtet auf alle Detailangaben und gibt nur noch Prozente an. Und die liegen mit einer Ausnahme (3,0%) alle unter 2,5 %. Da hat Gott höchstselbst in den Planungsprozeß eingegriffen. Wurde ja auch Zeit.








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