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Stuttgart-Trainer Labbadia: "Das war ein harter Tag für Cacau"

Getty ImagesTrainer Bruno Labbadia führte Stuttgart in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auf Platz sechs. Dennoch wurden nur zwei VfB-Profis für die EM nominiert. Im Interview spricht der 46-Jährige über die Ausbootung von Stürmer Cacau, die Auftritte von Mario Gomez und die Chancen der deutschen Elf.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...839201,00.html
  1. #1

    Sehr angenehmer Standpunkt, sachlich-faire Herangehensweise.
    Danke, Herr Labbadia
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trainer Bruno Labbadia führte Stuttgart in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auf Platz sechs. Dennoch wurden nur zwei VfB-Profis für die EM nominiert. Im Interview spricht der 46-Jährige über die Ausbootung von Stürmer Cacau, die Auftritte von Mario Gomez und die Chancen der deutschen Elf.

    Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart im Interview - SPIEGEL ONLINE
    Endlich mal jemand, der die Bedeutung Klinsmanns für den Systemwechsel im deutschen Fußball artikuliert.
    Keine Erbhöfe, keine Funktionärseinmischung, Nachwuchsförderung und
    Persepktiven für alle, das sind Verdienste Klinsmanns.
  3. #3

    Richtig,

    Zitat von Tommi16 Beitrag anzeigen
    Endlich mal jemand, der die Bedeutung Klinsmanns für den Systemwechsel im deutschen Fußball artikuliert.
    Keine Erbhöfe, keine Funktionärseinmischung, Nachwuchsförderung und
    Persepktiven für alle, das sind Verdienste Klinsmanns.
    und deshalb ist Klinsi auch bei den Bayern gescheitert. So weit war (und ist) man dort im Management mit Hoenes und Rummenigge noch nicht, dass man einem Trainer wie Klinsmann solche Freiräume zugesteht. Wobei ich der Meinung bin, dass das Bayern-Management eine gute Arbeit macht - aber - für einen Trainer wie Klinsmann ist dann dort kein Platz.
  4. #4

    Klinsmann

    Erstaunlich, wie lange es braucht, bis Wahrheiten ausgesprochen werden dürfen oder können, bis der Druck des Tabus nicht mehr wirkt.
    Herr Labadia hat recht. Jürgen Klinsmanns Arbeit über 2 Jahre hat einen unschätzbaren Wert und die derzeitige Klasse erst möglich gemacht.
  5. #5

    Die neue Generation Fußballlehrer

    Chapeau für dieses Interview.
    Da spricht ein kluger Mann und Fußball Kenner, dem eigene Eitelkeiten egal sind und für den am Ende nur der Erfolg zählt.
    Egal wie zustande gekommen, ob mit seinen eigenen Spielern oder nicht.

    Wie hier schon angesprochen, gut dass wir jetzt im deutschen Fußball solche offenen und freien Geister haben.
  6. #6

    Klinsmann war schon gut

    Zitat von witti Beitrag anzeigen
    und deshalb ist Klinsi auch bei den Bayern gescheitert.
    Die Tatsache dass Uli Hoeness Klinsmann eingestellt hatte, obwohl dieser damals sich gegen die Bayernstars Oliver Kahn und Sepp Maier als Torwarttrainer entschieden hatte und bei den Bayern Fans deswegen extrem unbeliebt war beweist doch sehr viel.

    Es beweist dass Uli Hoeness den Anteil von Jürgen Klinsmann am Erfolg der attraktiveren Spielweise der deutschen Mannschaft hoch einschätzte.

    Mannschaft, Trainer und Umfeld passte damals bei den Bayern nicht zusammen, wobei es jeder Trainer mit eigener Philosophie in München sehr schwer hat. Das Scheitern in München spricht nicht gegen den Trainer.

    Nur der eigentliche positive Umschwung was die attraktive Spielweise angeht (und sich leider nicht in Titel auswirkt) ist die bessere Nachwuchsausbildung. Nach der WM 90 gab es einen Stillstand da die Vereine gute Talente aus der ehemaligen DDR bekamen. Heute hat der Trainer sehr viele sehr gute junge Spieler zur Verfügung, während Berti Vogts und Erich Ribbeck notgedrungen auf die überalterten Stars setzen musste.
  7. #7

    Gutes Interview

    Hallo,

    wenn man sich dazuhin überlegt, dass ein großer Teil Deutschlands, vor allem der sogenannten 'Experten' (Lattek und andere Gurken) Klinsmann nach dem Spiel in Florenz feuern wollte....
    Speziell der Zwanziger, am Rockzipfel der Bild, wollte den Matthäus anheuern!
    Und wer stand als einziger dagegen? Richtig, mayer-Vorfelder!
    Wir Baden - Württemberger/VfB Fans sind die einzigen die über den schimpfen dürfen, der Rest von Fußballdeutschland sollte dem die Füße küssen:
    1. weil er an der Bild, den anderen Funktionären und den 'Experten' widerstanden hat
    2. weil er es war, der gegen Widerstände im DFB ('Was das kostet') eine extrem gute Jugendförderung eingeführt hat. Übrigens auf der Basis des Konzepts von Berti Vogts - ein anderer von der Bild gemobbter!
    Der erste der außerhalb Schwabens, wo man die Diskussion eh nicht verstehen konnte, der MV beisprang, war übrigens Uli Hoeneß
    Politisch war der MV ein Gegner, was seine Zeit als DFB-Präsident angeht, war er der beste den der DFB bisher hatte.








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