Ein Kommentar von Simone Kaiser, der sich gewaschen hat!
dapdStuttgart 21 wird wieder mal teurer - und die Bahn lernt nichts dazu. Wer wie der Staatskonzern stets nur scheibchenweise mit der Wahrheit herausrückt darf sich nicht wundern, wenn Großprojekte keine Akzeptanz mehr finden. Denn schon jetzt ist klar: Auch 6,8 Milliarden Euro werden kaum reichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872565.html
Ein Kommentar von Simone Kaiser, der sich gewaschen hat!
6.800.000.000 EUR reichen also nicht. Man hat sich ja schon an solche Unsummen gewöhnt, aber kann mir mal jemand erklären, was da genau soviel Kohle verschlingt? Wir reden hier über einen Bahnhof! Dieser besteht zum Großteil aus Stahl, Beton und Glas. Die Unternehmer werden dafür sorgen, dass ein Großteil der beteiligten Human Resources nicht viel kosten. Wer steckt sich also die ganze Kohle in den Sack?
...aber es reicht nicht: Zuviele Nutznießer in Halbhöhenvillen rund um die Villa Reitzenstein - und im Vetternstand der LBBW, bohrende Herrenknechte dazu, den Fisch lässt keiner mehr vom Haken, tolle Planungskostenmilliarden und Gutachtenmillionen, ein paar Computer füttern - und schon reicht´s wieder für das Ferienhäuschen am Zürichsee.
Die Kommunkiation der Bahn ist tatsächlich eine Katastrophe.
Immer wieder wird erzählt, ein Ausstieg koste 1,5-2 Milliarden Euro.
Woher kommen diese Zahlen???
Es stimmt das die Bahn für ca. zwei Millarden Euro die Grundstücke zurückkaufen muss.
Die Grundstücke sind jedoch aktuell ca. vier Millarden Euro wert.
D.h. bei einem sofortigen Ausstieg bliebe für die Bahn sogar ein Bilanz-Gewinn von zwei Millarden Euro übrig.
Es gibt sie wohl, die grünprogrammierten Menschen unter uns, die nicht nur Ökosocken tragen, sondern sich auch mehr zu fragen getrauen, als die Normalis. Wie unanagenehm, sind es doch diejenigen, die vor einer finanziellen Katastrophe gewarnt haben und per Volksabstimmung überrannt wurden. Was war noch der ursprünglich geplante Kostenrahmen im Planfeststellungsverfahren? Ich denke es hätte einen gewissen Lerneffekt, würden die Zusatzkosten von allen Stgt.-21 Befürworter getragen werden. Ein Gebührenbescheid für besondere Wünsche. Ganz nach dem Motto, wer gegen besseres Wissen bestellt, soll auch die Zeche bezahlen.
soll die Bahn den Mund aufmachen? Es kommen doch nur Lügen raus. Daß das Ding in seiner Gigantomanie und den vielen Ungewissheiten bei der Bauausführung besonders der Tunnel nie fertig gebaut werden können wird ist schon seit Jahren klar. Es ist die gleiche Verbohrtheit wie beim Oiro die sich mutmaßlich wohl nurmehr als falschen Eitelkeiten nährt.
Nach Einstellung der Baustelle möge man die Ruinen des Bahnhofs als Mahnmal für den Größenwahn der Befürworter stehen lassen, damit ein jeder sehe wie der Irrsinn Trümmer erzeugt.