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Stuttgart 21: Gegner stürmen Bahnhofs-Baustelle

Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben eine Baustelle im Schlossgarten besetzt. Die Initiative "Parkschützer" nannte das ein wichtiges Signal: "Der Widerstand lebt." Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...769506,00.html
  1. #1

    wie meinen?

    "Zuvor hatten nach Angaben der Polizei rund 3000 Menschen gegen das 4,1 Milliarden Euro teure Bahnvorhaben demonstriert. Auf einer Kundgebung hatten die Projektgegner insbesondere kritisiert, dass für die geplante größere Entnahme von Grundwasser noch keine Genehmigung vorliege"

    Glaubt denn noch ein vernünftiger Mensch, daß es denen um die Milliarden oder das Grundwasser ginge? Diese Scheinheiligkeit ist nicht mehr zu überbieten, wird aber von den Wohlmeinenden kaum noch wahrgenommen. Der Staat ist das Ziel, nicht der Park. Grünflächen gibst ausserhalb in 10-Minutenreichweite en masse.
  2. #2

    in der Tradition Ghandis

    Toll, da beweisen die Parkschützer mal wieder ihre Gewaltfreiheit und ihren Respekt vor demokratisch gefällten Mehrheitsentscheidungen. Das letzte Mal übrigens bei der Landtagswahl als die große Mehrheit der Menschen Pro-S21-Parteien wählten.

    Auf der anderen Seite haben sich die Grünen diese Suppe ja selbst eingebrockt, die sie jetzt auslöffeln dürfen.
  3. #3

    Peanuts

    wegen 4 Milliarden gehen die Schwabe auf die Straße, wegen hunderten Milliarden die wir für Griechenland, Irland, Portugal später Spanien und Belgien verschleudern, zuckt sich kein Mensch.

    Also lasst die Jungs das Geld doch wenigstens in Stuttgart verbuddeln dann bleibt es zumindest im Land.

    Oder: Endlich auf die Straße und dagegen protestieren!
  4. #4

    .

    Zitat von MarcoMa Beitrag anzeigen
    "Zuvor hatten nach Angaben der Polizei rund 3000 Menschen gegen das 4,1 Milliarden Euro teure Bahnvorhaben demonstriert. Auf einer Kundgebung hatten die Projektgegner insbesondere kritisiert, dass für die geplante größere Entnahme von Grundwasser noch keine Genehmigung vorliege"

    Glaubt denn noch ein vernünftiger Mensch, daß es denen um die Milliarden oder das Grundwasser ginge? Diese Scheinheiligkeit ist nicht mehr zu überbieten, wird aber von den Wohlmeinenden kaum noch wahrgenommen. Der Staat ist das Ziel, nicht der Park. Grünflächen gibst ausserhalb in 10-Minutenreichweite en masse. Herr Kr. ergeht sich derweilen in schwäbisch-gutturalen Allgemeinplätzen, ich warte noch, bis er Frau Käßmann zur Sonderbeauftragten beruft, Herr Geißler hat sich ja seine Pension verdient.
    Denen geht es darum, dass nicht Kriminelle die Stadt ruinieren und, auf gut Schwäbisch, "an Scheiß bauat, der et funktioniert".

    P.S.: Die erwähnten Kriminellen kaufen sich einfach die Menschen, die die Gesetze machen, auf deren Einhaltung sie dann später bestehen...
  5. #5

    tja

    Die Obrigkeiten haben gerade überall Probleme mit den mündigen Bürgern. Von wegen Politikverdrossenheit. Spanien gestern mittag: http://le-bohemien.net/2011/06/20/ei...egen-den-pakt/
  6. #6

    Polizei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben eine Baustelle im Schlossgarten besetzt. Die Initiative "Parkschützer" nannte das ein wichtiges Signal: "Der Widerstand lebt." Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...769506,00.html
    Wann schreitet die Polizei endlich ein und macht diesem Spuk ein Ende?
    Wie lange glaubt selbst diese Regierung noch kriminelle sogenannte Parkschützer tolerieren zu müssen? Und wieso hat dieser grenzwertige sogenannte "Verkehrsminister" noch die Frechheit, sich mit seinem Laptop mit Aufkleber gegen S21 ablichten zu lassen? Er ist Minister für alle Bürger unseres Landes BW und nicht für einen versprengten Haufen.
    Es wird langsam Zeit, wie 1933, das Land zu verlassen, wenn demokratische Spielregeln von einer Gruppe von Anarchisten ständig verletzt werden.
  7. #7

    Die Bahn reitet ein totes Pferd

    Der Protest wird nicht abflauen, dafür haben zu viele Menschen vergangenen Winter zu lange gefroren; dafür sind wir Baden-Württemberg zu bodenständig.

    Die Bahn reitet ein totes Pferd, es wurde von Mappus zu Tode geritten. Es ist am schwarzen Donnerstag gestorben.

    Wir Baden-Württemberger haben die Schauze voll von den selbstherrlichen Entscheidung. S21 wird das Synonym für Bürgerprotest bleiben.

    Schon einmal waren wir erfolgreich, das war in Whyl.
  8. #8

    Jaja, die Wutbürger ...

    Zitat von MarcoMa Beitrag anzeigen
    "Zuvor hatten nach Angaben der Polizei rund 3000 Menschen gegen das 4,1 Milliarden Euro teure Bahnvorhaben demonstriert. Auf einer Kundgebung hatten die Projektgegner insbesondere kritisiert, dass für die geplante größere Entnahme von Grundwasser noch keine Genehmigung vorliege"

    Glaubt denn noch ein vernünftiger Mensch, daß es denen um die Milliarden oder das Grundwasser ginge? Diese Scheinheiligkeit ist nicht mehr zu überbieten, wird aber von den Wohlmeinenden kaum noch wahrgenommen. Der Staat ist das Ziel, nicht der Park. Grünflächen gibst ausserhalb in 10-Minutenreichweite en masse. Herr Kr. ergeht sich derweilen in schwäbisch-gutturalen Allgemeinplätzen, ich warte noch, bis er Frau Käßmann zur Sonderbeauftragten beruft, Herr Geißler hat sich ja seine Pension verdient.
    ... schade, daß diese BürgerInnen jeglichen Respekt vor demokratisch legitimierten Planungsentscheidungen vermissen lassen, und meinen, die Gewalt sei die Sprache, die die Öffentlichkeit dann ganz, ganz toll finden müsse. Wohlgemerkt außerhalb des Rechtsstaats. Obowhl - sie sind nicht allein; publikumswirksam drängen sich auch Vertreter der Parteiendemokratie ins Rampenlicht. Letzteres wird ja auch von den entsprechend orientierten Medien in kaum verstellter Erwartungshaltung nach wie vor auf die Baustelle gerichtet. Die Partei, die hinter diesen Veranstaltungen stand, stellt jetzt sogar den Ministerpräsidenten! Kaum zu glauben, wenn man sich daran erinnert, daß der "Verkehrsexperte", den diese Partei in die Schlichtung bei Heiner Geißler entsandte (konnte man ja live im Fernsehen verfolgen) vom gleichfalls anwesenden Vertreter der Bahn vorgeführt wurde wie ein schlecht vorbereiteter Gymnasiast. Was mußte eigentlich passieren, um die Menschen in Baden-Württemberg derart zu radikalisieren und sich mit Kräften gemein zu machen, die die Spielregeln des Rechtsstaats nicht akzeptieren können oder wollen? Wo bleibt der Aufschrei von Menschen, die sagen: Wir haben klare und demokratische Spielregeln, die die Rechte und Individualinteressen der Betroffenen in Ausgleich bringen mit dem Interesse der Allgemeinheit an einer Entwicklung der Verkehrsstruktur nach vorn! Warum gilt auf einmal wieder Mein Nutz geht vor Dein Nutz? Wo ist der Sinn für eine Gemeinschaftsaufgabe, die auch allen dienen soll? Warum werden Kräfte gehört, die ungeschminkt und häßlich Individualinteressen verfolgen die über die eigene Gartentüre nicht hinausreichen (not in my backyard), Und warum schrecken die Medien davor zurück, die gewaltbereiten Randalierer als das zu bezeichnen, was sie sind - nämlich als BürgerInnen, denen unsere Verfassung gerade mal eine Schlägerei wert ist (gegen die Verfassung...)? Wäre ja nett zu sagen, es ist ein Erbe der 68er - ist es aber ja nur hinsichtlich der Gewalt. Damals hatten die Menschen ja noch Träume vom Fortschritt. Warum sagt die Gesellschaft nicht: wir wollen die Gewalt nicht in die Öffentlichkeit tragen, auch wenn wir letztinstanzlich verloren haben? Rätsel über Rätsel ...
  9. #9

    Neee

    Zitat von Loewe_78 Beitrag anzeigen
    Denen geht es darum, dass nicht Kriminelle die Stadt ruinieren und, auf gut Schwäbisch, "an Scheiß bauat, der et funktioniert".
    ...
    Nein, werter Forist, denen geht es um Randale. Nichts anderes. Die Leute, von denen Sie meinen zu sprechen, halten sich an die demokratischen und gesetzlichen Spielregeln. Und haben das auch deutlich gezeigt.


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