Zitat von
king.woita
grundsätzlich teile ich diese meinung. es gibt risiken. die kennt jeder der beteiligten und keiner wird mit vorgehaltener waffe gezwungen.
in diesem konkreten fall scheint es jedoch so gewesen zu sein, dass die äußeren randbedingungen stark grenzwertig waren. (habe das rennen nicht gesehen). und dann kommt dem veranstalter doch eine gewisse sorgfaltspflicht zu. f1-fahrer würde man bei nebel oder schneebedeckter fahrbahn auch nicht rausschicken. oder skispringer bei windstärke 6 von der schanze lassen.
ich lasse meine gerüstbauer auch nicht in 80 m höhe bei -15 grad und peitschendem wind montieren. würd ich aber sagen sie sollens machen und drohen sie sonst rauszuschmeißen, würden sie es vermutlich tun.
ebenso sind die athleten profis, verdienen damit ihr geld und müssen ran, wenn gefahren wird.
es drängt sich schon der verdacht auf, dass zugunsten des zeitplanes oder des ehrgeizigen zieles, die beste wm aller zeiten zu veranstalten, auf biegen und brechen gefahren werden musste, um nicht schon am 1. tag in verzug zu kommen.
und mit vonn ist jetzt defintiv ein zugpferd weg. so unrecht hat dermeier nicht.