und wer zahlt?
APHurrikan "Sandy" hat an der US-Ostküste gewaltige Schäden hinterlassen, erste Schätzungen gehen von bis zu 50 Milliarden Dollar aus. Nur langsam kehrt Normalität ein. Zumindest zwei Flughäfen in New York haben den Betrieb wieder aufgenommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864478.html
und wer zahlt?
Was sind schon 50 Milliarden im Gegensatz zu dem, was die amerikanische Notenbank FED die ganze Zeit an frischem Geld druckt und noch drucken wird.
Diese Berichterstattung in epischen Dimensionen ist doch absurd.
Es wird ja nun so getan, als sei das da sonst was passiert. Dabei sieht man solche Nachrichten aus anderen Teilen der Welt mit wesentlich schlimmeren Auswirkungen doch fast täglich in den Nachrichten.
Die New Yorker hat es erwischt - das wußte man schon seit Sonntag.
Gestern der sog "Brennpunkt" in der ARD war dann wohl auch der Gipfel. Denn wirklich neues hat der auch nicht gezeigt. Da könnte man auch jeden Tag einen Bennpunkt aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak senden ... aber das interessiert ja niemanden mehr.
Bei allem war mir negativ an Amerika auffällt,hier liesse sich viel lernen.Durchatmen zupacken und die Kirche im Dorf lassen.Wenn ich mich an das Oderhochwasser erinnere,bei dem die Betroffenen das Bild eines Weltuntergangs malten,gefällt diese Herangehensweise besser.
"Die Natur ist verdammt viel mächtiger als wir es sind."
Wow, was für eine Erkenntnis! Wäre mal schön, wenn die Menschheit aus solchen Natur"katastrophen" lernen würde.
Ich habe diesen Beitrag exemplarisch für viele Ähnliche der letzten Tage rausgegriffen. Zum einen nervt es mich, dass man Katastrophen quasi miteinander verrechnet. Mein Mitleid gilt genauso den amerikanischen Opfern dieser Naturkatastrophe wie den Menschen in Syrien, Afghanistan oder Palästina, die aus anderen Gründen zu Opfern wurden und werden. Ich weiss nicht, was manche im Forum antreibt, solche Dinge gegen einander zu verrechnen und damit zu verharmlosen. Zum anderen ist die von dem Sturm Sandy ausgelöste Katastrophe noch immer in vollem Gange, derzeit sucht man Verschüttete, die Infrastruktur wird noch mindestens über Wochen hinweg eingeschränkt sein, d.h. viele Menschen werden in der nun kalten Jahreszeit ohne Strom, Treibstoff und Wasser auskommen müssen. Viele US-Amerikaner stehen nun ohne Wohnung da und sind auf Notunterkünfte angewiesen, haben darüber hinaus Autos, Kleidung, Unterlagen, Wertgegenstände etc. pp. verloren und nicht 'nur in New York' sondern in einem mehr als 1000 Kilometer langen Bereich von Washington bis hinauf den Verlauf des Hudsons und seiner Nebenflüsse. Könnte man sich hier nicht mal damit begnügen, diese Menschen zu bedauern, statt diese gegenüber anderen Opfern herabzuwürdigen?
Nicht "kleckern" - ich denke 100 Milliarden sollten/könnten es schon sein!