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Sturm auf britische Botschaft in Teheran: Attacke*mit Ansage
Ein wütender Mob stürmt die Botschaft, skandiert "Tod für England", verwüstet Büros: Der Angriff auf die britische Vertretung in Teheran verschärft den Atomkonflikt mit Iran. Der Vorfall erinnert an die Besetzung der US-Botschaft 1979 - und war möglicherweise vom Regime orchestriert.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...800718,00.html
- #50 29.11.2011 21:03 von
Alles schon dagewesen, und zwar bei uns
- #51 29.11.2011 21:13 von
titel
Ich bin kein "Freund" des iranischen Regimes und man kann sehr viel krtik äußern dem gegenüber. Allerdings sollte man nicht vergessen bzw. den Rechten von Frauen und Homosexuellen, das unsere Verbündeten Saudi Arabien und Co. die Reche genausowenig beachten. Menschenrechte werden auch von westlichen Staaten verletzt, siehe Guantanamo. Religion hat in Israel genauso einen hohen Einfluss auf die Politik, genauso wie in D. Auch wenn dort keine kirchenpersonen Minister/Präsidentenämter etc. bekleiden. Das der Iran wahrlich kein Israelfreund ist stimmt allerding, glaube aber kaum, das der Iran einen Angrifskrieg wagen würde im gegensatz zu den israelis. Dafür hätte der Iran zu viel zu verlieren, selbst mit Atombombe. (USA/Israel besitzen selber welche).
In unseren westlichen Staaten lassen sich auch totalitäre Ansichten/Strukturen finden, genauso wie verbündete menschenrechte Verletzen und Diktaturen sind. Damit möchte ich nur sagen, dass wir nicht vergessen sollten, dass unsere Seite auch keine weiße Weste hat und man das nicht vergessen sollte. - #52 29.11.2011 21:13 von
Iran ist unwichtig.
Härtere Sanktionen, die Zeiten der milden Laber-Diplomatie sind schon lange vorbei, ein Regime versucht an Atomwaffen zu forschen und hält das Ausland mit nichtssagenden Äusserungen hin.
Kudos! - #53 29.11.2011 21:24 von
Ziemlich viel Provokation...
mal schauen wie weit der iran es noch treiben will...
- #54 29.11.2011 21:28 von
"Gut" und "Böse"?
Dieses Posting reizt mich zu einer Antwort...
Soweit stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Ich habe keinerlei Sympathien für dieses intolerante, brutale Mullah-Regime.
Und hier kriege ich Probleme mit der Zustimmung. Nehmen wir mal an, die Iraner sind "böse" (okay, nicht die Iraner, sondern die regierenden Mullahs). Wer sind dann die "Guten"?
Die Briten, die sich über Jahrzehnte mit ihrer Kolonialpolitik in die Geschicke des Irans eingemischt haben?
Oder die Amerikaner, die aus wirtschaftlichen Gründen einen Premier abgesetzt haben, um stattdessen den Schah wieder einzusetzen?
(Letzteres ist übrigens keine Behauptung, sondern von Historikern allgemein akzeptierte Tatsache. Zum Nachlesen z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax)
Die Besetzung der Botschaft finde ich auch barbarisch, aber kommen Sie mir nicht mit "Gut" und "Böse"! Zwischen Schwarz und Weiß gibt es eine Menge Graustufen. Alles Andere ist ein mittelalterliches Weltbild ("hier Gott - da Teufel"). - #55 29.11.2011 21:30 von
zorn ?
die erstürmung war inzeniert...
so alt wie der eine "student" war, is nich mal meine oma
aber jetzt frag ich mal anderstrum...
was passiert, wenn die britischen hools ma die botschaft der iranies stürmen, un jeden iraner aus dem land jagen...
oder was passiert, wenn in anderen ländern die die iranies "gern" haben deren botschaften stürmen..was dann ?
das kann heiter werden...
iran hat sich damit keinen gefallen getan, un verschärft konflikte, die es nicht braucht - #56 29.11.2011 21:35 von
Wenn
das wirklich so wäre, würde das ja jedem Aufbau eines
Feindbildes Hohn sprechen.
Teilweise liegt es doch in unserer menschl. Natur
ein Solches, zu Hegen und zu Pflegen.
Als z.B. der Kalte Krieg vorbei war, hat das die
gesamte Nato in eine ziemlich tiefe Identitätskrise
gestürzt. Jeder fragte da plötzlich nach deren
weiterm Nutzen. - #57 29.11.2011 21:35 von
Nicht gerade ausgeglichen
Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Eine Botschaft zu stürmen ist unanständig, ja.
Aber ganz ehrlich - was wir im Westen mit den Menschen im Iran angestellt haben, das ist weitaus schlimmer.
Ich rechtfertige das Handeln in Teheran nicht, aber man darf nicht nur andere kritisieren, Selbstkritik kann hilfreich sein. Vielleicht hilft es, wenn der Name von "wutentbrannt" auf "sachlich" geändert wird. ;-) - #58 29.11.2011 21:39 von
Operation Ajax
Hoffentlich wissen sie das die USA 1953 selber die Iranische Regierung überworfen hat, und dann eine Regierung nach Amerikanischen Vorbild aufgebaut hat... Der Iran war bis vor kurzem auch ein verbünderter im Kampf gegen den Terrorismus nur das scheinen en paar Leute zu vergessen.
- #59 29.11.2011 21:42 von
Reform für den Iran
Es ist keine Verteidigung von dummen Taten. Es ist eine Tatsache, dass die Engländer schon vor dem II. Weltkrieg ihre Finger dort drinn hatten. Nach dem II. WK haben dann die Amerikaner ihre politischen Interessen hirnlos durchgesetzt. Und siehe da, selbst die ach so primitiven Iraner haben den Braten gerochen und den Schah zum Teufel gejagt. Dass dann dieses Khommeini-Pack das Ruder übernahm, war bestimmt kein Glücksfall, bewahrte aber die Iraner bislang vor der totalen wirtschaftlichen Ausbeutung.
Parallel dazu den Irak betrachtet, war es für Saddam Hussein auch nicht gerade die Staße des Glücks. Erst von der ganzen westlichen Welt hoffiert und unterstützt, dann fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel und dann seinen Häschern ausgeliefert. Da kommt doch Dankbarkeit für den Amerikaner auf, oder?
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