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Stundenrekord: Deutsche arbeiten so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr

DPASo fleißig waren die Deutschen schon lange nicht mehr: Im ersten Quartal 2012 kamen sie zusammen auf mehr als 15 Milliarden Arbeitsstunden - so viel wie zuletzt im Boom der Wiedervereinigung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838679,00.html
  1. #10

    Die willigen Sklaven

    Was macht reich ? Arbeiten oder arbeiten lassen ? Die Reichstumsstatistik sagt es , wo die Kohle zu hause ist da wird diese sich vermehren . Wer schafft den dafür nötigen Mehrwert , richtig , der vom Moos abhängige Sklave der in steter Angst vor dem Sozialabstieg zwangsweise oder ängstlich für ein Appel und ein Ei den Rücken krumm macht . Während der Vermögende die überschüssige Kohle zur Zockerbank gebracht hat , wird der Sklave jetzt mitsamt seiner Sippe dafür haften wenn die Kohle verzockt wurde . Wir sind ein Volk von Lemminge die im treuer Ergebenheit immer im Stechschritt dem Untergang entgegenschreiten . Wir ackern fleissig für unsere Altersvorsorge , dem Benz und dem Häuschen , wir hauten zur Not den Nebenmann zum Krüppel wenn es uns weiterbringt , gehen fleißig unseren Metzger wählen und schauen dummdoof aus der Wäsche wenn der Big Bang kommt und unsere all die Früchte der Schindere in dem Lokus verschwinden . Da soll die FDP´ler mal erklären wo sich Leistung lohnt ? Erst müsste der Griff Leistung definiert werden , wer Millionen in den Sand gesetzt hat bekommt für diese "Leistung" noch ne Mille in den Ar... geblasen , das ist Leistung al´a FDP & Co.
  2. #11

    ... und verdienen so..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So fleißig waren die Deutschen schon lange nicht mehr: Im ersten Quartal 2012 kamen sie zusammen auf mehr als 15 Milliarden Arbeitsstunden - so viel wie zuletzt im Boom der Wiedervereinigung.

    Arbeitsstunden: Deutsche arbeiten so viel wie zuletzt vor 20 Jahren - SPIEGEL ONLINE
    ..weniger als vor 20 Jahren!

    Was heute als Mindestlohn diskutiert wird, so ca. 8 €, das konnte man 1980 schon als Hilfskraft in der Industrie verdienen, also knappe 16 DM.
  3. #12

    hier wird die Antwort gegeben für das Dilemma und...

    ...die Gründe für das kommende Chaos.

    Zitat von geistestreu Beitrag anzeigen
    ...ist der Grund nicht der Wirtschaftsboom, es reicht einfach vorrn und hinten zum Leben nicht mehr. Somit geschieht das aus Zwang!!
    Zitat von wander Beitrag anzeigen
    Wie hat sich die deutsche Lohnquote seit 1990 verändert?

    Und was bedeutet das in realen Zahlen: wieviel mehr hätten die deutschen Arbeitnehmer ohne Neoliberalismus heute auf ihrer Seite gehabt?
    So ist es!

    Die Ökonomin Friederike Spiecker hielt am 22.Oktober in Öserreich einen Vortrag "Wie den Euro retten? Erfolgreiche Therapie durch korrekte Diagnose.", der das, was jetzt kommt, alles vorhersagt. Sehr Hörenswert für diejenigen, die wissen wollen, wem sie das zu verdanken haben und warum und wo die Reise hingeht. Ab min. 15:45 einsteigen reicht.

    Wie den Euro retten? - Friederike Spiecker - YouTube

    die Hauptschuldigen am kommenden Chaos machen ganz unbekümmert eine fröhliche Sause und dumme Witze in journalistischer Begleitung

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/d...0_ae50405e.mp3

    während sich die Bürger ängstlich fragen, was nun auf sie zukommt. Es bleibt die Frage, wie wir diese unfähigen Politiker, die Ökonomie und Volkswirschaft nichts verstehen und uns alle dermaßen reinreiten, loswerden.
  4. #13

    Absatz

    Zitat von hienstorfer Beitrag anzeigen
    Es wird malocht - für Umme! U-Boote zu verschenken! Euro- retten, retten, retten!
    Ein Volk von Malochern - kaputt schuften für nichts!

    Wir sollten erst einmal bei den Italienern, Griechen Schulden machen, und dann in Italien, Griechenland schön Urlaub machen. So 'ne richtige Sause wäre jetzt angesagt. Dann in einigen Jahren deklarieren wir einfach den Staatsbankrott.

    35h Woche, Rente mit 60! Hollandes Programm - auch für uns!
    Ihr erster Absatz, insbesondere Euro retten, retten, retten und der Rest ein klein wenig überarbeitet, hätte das Zeugs für einen zumindest mittelgroßen Hit und zumindest Ihr persönlicher Bankrott wäre einige Jahre herausgeschoben.
    MFG
    jolip
  5. #14

    Fleißig???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So fleißig waren die Deutschen schon lange nicht mehr: Im ersten Quartal 2012 kamen sie zusammen auf mehr als 15 Milliarden Arbeitsstunden - so viel wie zuletzt im Boom der Wiedervereinigung.

    Arbeitsstunden: Deutsche arbeiten so viel wie zuletzt vor 20 Jahren - SPIEGEL ONLINE
    Was bleibt den Menschen übrig, wenn die Arbeit immer stärker verdichtet wird. Das ist alles dieser "effizienz" und "shareholder value" geschuldet.
    Der Kapitalismus läuft sich gerade heiß
  6. #15

    Es wird wieder in die Hände gespuckt

    wir steigern das Bruttosozialprodukt. Damit wir höhere Steuern zahlen können, damit die Industrie satte Gewinne macht und damit wir auch noch den Rest Europas mit Geld versorgen können.
    Es ist deprimierend für deutsche Arbeitnehmer, wenn sie dann jeden Tag in den Medien lesen/hören, wie unsere Politiker die Steuergelder verplempern und für Schulden anderer Länder aufkommen. Gleichzeitig wird dann noch eine höhere Lebensarbeitszeit gefordert, weil ansonsten die Renten nicht mehr bezahlbar sind. In den Schuldenländern können sie dafür spätestens mit 60 die Rente geniesen.
  7. #16

    Sie ist deutlich..

    Zitat von wander Beitrag anzeigen
    Wie hat sich die deutsche Lohnquote seit 1990 verändert?

    Und was bedeutet das in realen Zahlen: wieviel mehr hätten die deutschen Arbeitnehmer ohne Neoliberalismus heute auf ihrer Seite gehabt?
    ... zurückgegangen, die Profit-Quote ist deutlich gestiegen.
    Wenn bei sinkender Lohnquote die Beschäftigung steigt, so malochen immer mehr Lohnabhängige für immer weniger Geld. So will es der Neo-
    Liberalismus.
  8. #17

    optional

    Ich schaue mir mal die Mehrzahl meiner Kollegen/Innen in einem grossen Konzern an. Bestimmt 70% Singles. Die kriegen allein zu Hause einen Koller. Viele kommen auch krank zur Arbeit, stecken alle an, weil sie es zu Hause nicht aushalten. Und wir - mit Familien - werden schikaniert als Faulenzer...
  9. #18

    ...

    Deutsche arbeiten so viel wie seit 20 Jahren nicht mehr

    Wofür, fragt man sich?

    Dafür, ein System zu erhalten, das bewirkt, daß der erarbeitete Wohlstand gerade nicht bei denen ankommt, die ihn erarbeiten.

    Als ob Banker etwas leisten würden, was von Nutzen für die Allgemeinheit wäre.

    Aber es ist eh egal. Der deutsche Arbeiter wird eines Tages morgens zur Arbeit gehen und feststellen, daß über Nacht und völlig unerwartet, so scheint es, alles zusammengebrochen ist. Und dann wird Jammern und Zähneklappern sein und Geschrei in den Lüften. Und alles ist gut.

    Das System ist sowas von am Ende...meine Güte, wer hätte das gedacht, daß eine Generation den Zusammenbruch des Kommunismus und des Kapitalismus und dazu noch drei Kernschmelzen erlebt?
  10. #19

    Zitat von hienstorfer Beitrag anzeigen
    Es wird malocht - für Umme! U-Boote zu verschenken! Euro- retten, retten, retten!
    Ein Volk von Malochern - kaputt schuften für nichts!

    Wir sollten erst einmal bei den Italienern, Griechen Schulden machen, und dann in Italien, Griechenland schön Urlaub machen. So 'ne richtige Sause wäre jetzt angesagt. Dann in einigen Jahren deklarieren wir einfach den Staatsbankrott.

    35h Woche, Rente mit 60! Hollandes Programm - auch für uns!
    Man könnte sich ja verabreden und alle Deutschen fahren mit dem Auto nach GR, Spanien und E. An einem Stichtag wird abgereist, ohne die Hotelrechnung zu begleiche. Ei, was für ein Spaß !


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