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Stundenlange Sperrung: Kabeldiebe legen Bahnstrecke Hamburg-Hannover lahm

Mehr als 100 Züge waren betroffen: Im Raum Hannover ist in der Nacht der Bahnverkehr zusammengebrochen, Fernzüge auf der Strecke von und nach Hamburg wurden komplett umgeleitet. Metalldiebe hatten Strommasten und Signalanlagen auseinandergenommen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...841150,00.html
  1. #30

    Titelzwang

    Metalldiebstähle gibt's hier bei uns an der polnischen Grenze jede Nacht. Ein Kloster hier um die Ecke hat seine Kupferregenrinnen mittlerweile gegen welche aus Plastik ausgetauscht. Ein Betrieb direkt an der Grenze ist mittlerweile zum Hochsicherheitstrakt umgebaut worden... er hat aber trotzdem über 100.000€ Diebstahlschäden zu verzeichnen. Interessanterweise kann er sich aber keinen Nachtwächter leisten.
    Übrigens sind es nicht immer Ausländer. Auch Deutsche klauen.
  2. #31

    Wer erinnert sich noch an Bahnwärter?

    Zitat von X.Y Beitrag anzeigen
    Unglaublich, wie es im "Wirtschaftsstandort Nr1" bergab geht - Autozündler halten Metropolen in Atem, jetzt bringen Bagaluten Bahnstrecken zum Erliegen ...
    In der guten alten Zeit gab es alle paar Kilometer ein Bahnwärterhäuschen mit einem Streckenwärter, der seinen Teil der Strecke überwachte. Lest mal Gerhart Hauptmanns "Bahnwärter Thiel" -- eine fantastische Novelle über das abenteuerliche Leben dieser Menschen.
  3. #32

    Zitat von inhabitant001 Beitrag anzeigen
    Metalldiebstähle gibt's hier bei uns an der polnischen Grenze jede Nacht. Ein Kloster hier um die Ecke hat seine Kupferregenrinnen mittlerweile gegen welche aus Plastik ausgetauscht. Ein Betrieb direkt an der Grenze ist mittlerweile zum Hochsicherheitstrakt umgebaut worden... er hat aber trotzdem über 100.000€ Diebstahlschäden zu verzeichnen. Interessanterweise kann er sich aber keinen Nachtwächter leisten.
    Übrigens sind es nicht immer Ausländer. Auch Deutsche klauen.
    Der Vorteil am Stehlen liegt ja nicht daran, dass man Pole oder Rumäne ist, sondern dass man wie in Ihrem Fall ein Grenze in der Nähe hat über die man das Diebesgut in Sicherheit vor der Polizei bringen kann oder wie bei den rumänischen (oder was auch immer) Banden, dass man in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt ist, ohne Strafakte, ohne Fingerabdrücke im Zentralcomputer. Diese Leute stehlen ja nicht weil sie Rumänen sind, sondern weil sie Diebe sind, die die Vorteile der Globalisierung nutzen - wie viele Banken und Untermehmen auch.
  4. #33

    Verfolgung...............................

    Es ist doch leicht zu verfolgen wo die Sachen gelandet sind, alle Schrotthändler in Deutschland und wo Metall verarbeitet wird können doch geprüft werden. An der Grenzen sollte Zoll jede Schrottladung, egal per Schiff oder LKW auf einzelne Teile prüfen. Ich bin sicher dass sowas nie wieder passiert, wenn die Polizei die Sache nachgeht, habt ihr gesehen wie schnell die Polizei den kanadischen Mörder gefasst hat, da hat man Weltweit nach ihm gefahndet und nicht Deutschlandweit. Weiteres Problem stellt hier die Vorurteile manche Leute. Es mag sein dass die westeuropäischen Ganoven die Finger von öffentlichen Eigentum lassen, aber es bedeutet nicht dass unbedingt polnische oder rumänischen Banden hier am Werk sind. Es kann genauso gut die russischen Ganoven sein. :-)
  5. #34

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, aber durch die offenen Grenzen wurde ein Zusatzmalus geschaffen. Und für Inländer ist Metalldiebstahl einfach viel zu anstrengend, vor allem der Weiterverkauf ist nicht einfach. Der lässt sich in Osteuropa deutlich einfacher händeln.
    Was zu der sprunghaft gestiegen Zahl auch von Metalldiebstaehlen unser lieber Wolfgang Schaeuble zu sagen haette.Der sagte naemlich 2007 aus Anlass der Erweiterung der Schengen-Personenfreizuegigkeit:
    "Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat mit Blick auf die bevorstehende Ausdehnung des sogenannten Schengen-Raumes in Richtung Osten vor übertriebenen Ängsten gewarnt. "Die Menschen können darauf vertrauen, dass die Abschaffung der Grenzkontrollen nicht nur ein Mehr an Freiheit bringt, sondern auch ein Mehr an Sicherheit", sagte er am Donnerstag in Frankfurt (Oder)"
    Schengen-Abkommen - "Ein Mehr an Sicherheit" - Politik - sueddeutsche.de

    Immerhin sollte nun hoffentlich und endlich auch dem letzten klar sein,was aktuell von Politikern wie Schaeuble in punkto Parolen zur Eurokrise zu halten ist....

    Uebrigens: Aus welchem Material ist denn Schaeubles Rollstuhl? Leider ist es doch wohl so,dass Politiker die Sorgen von Buergern-wenn ueberhaupt-erst dann respektieren,wenn sie selber davon betroffen sind...

    So wie bei Ex-Innenminister de Maiziere,dessen Tochter vor ein paar Jahren ihr Auto gestohlen wurde-da stand aber seltsamerweise ein Hubschrauber zur Verfuegung,um den Autodieb aus einem ungenannt bleibenden Land (erfolgreich) zu jagen

    Merke: Politikern ist kein Opfer zu gross,dass sie von

    den Buergern erwarten
  6. #35

    Nicht unbedingt neu

    Metaldiebstahl gibt es ja schon länger, und ein anderes Ziel sind z.B. Baustellen und die Lagerplätze der Baufirmen.
    Während des Studiums habe ich auf den Bau gejobbt, und eine meiner Aufgaben war es, die neuen Stahlstützen für die Schalung farblich zu markieren. Und auf die Kabel für die Werkzeuge und Maschinen war der Name der Firma gedruckt. Und zwar nicht "Firma XYZ", sondern "Geklaut bei Firma XYZ".
  7. #36

    Zitat von bruno09 Beitrag anzeigen
    Der Vorteil am Stehlen liegt ja nicht daran, dass man Pole oder Rumäne ist, sondern dass man wie in Ihrem Fall ein Grenze in der Nähe hat über die man das Diebesgut in Sicherheit vor der Polizei bringen kann oder wie bei den rumänischen (oder was auch immer) Banden, dass man in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt ist, ohne Strafakte, ohne Fingerabdrücke im Zentralcomputer. Diese Leute stehlen ja nicht weil sie Rumänen sind, sondern weil sie Diebe sind, die die Vorteile der Globalisierung nutzen - wie viele Banken und Untermehmen auch.
    Der Vorteil dieser Art des Stehlens ist, daß man eine (nach der EU-Grenzöffnung) weitestgehend unbewachte Grenze hat, über die man sich schnell dem Zugriff der deutschen Polizei entziehen kann und die Fahndung erschwert. Da liegt der Hase im Pfeffer.
  8. #37

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    In der guten alten Zeit gab es alle paar Kilometer ein Bahnwärterhäuschen mit einem Streckenwärter, der seinen Teil der Strecke überwachte. Lest mal Gerhart Hauptmanns "Bahnwärter Thiel" -- eine fantastische Novelle über das abenteuerliche Leben dieser Menschen.
    Nur das "Überwachen" galt wohl in erster Linie dem Bahnverkehr und nicht irgenwelchen "sozialdemokratischen" Elementen die sich aus welchen Gründen auch immer am Eigentum der DR zu schaffen machten.

    Der heutige Bahnwärter müsste wohl in erster Linie bewaffnet und in der Selbstverteidigung geschult sein als "Bahn"technisch versiert.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  9. #38

    Zitat von heimwerker-ass Beitrag anzeigen
    Was zu der sprunghaft gestiegen Zahl auch von Metalldiebstaehlen unser lieber Wolfgang Schaeuble zu sagen haette.Der sagte naemlich 2007 aus Anlass der Erweiterung der Schengen-Personenfreizuegigkeit:
    "Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat mit Blick auf die bevorstehende Ausdehnung des sogenannten Schengen-Raumes in Richtung Osten vor übertriebenen Ängsten gewarnt. "Die Menschen können darauf vertrauen, dass die Abschaffung der Grenzkontrollen nicht nur ein Mehr an Freiheit bringt, sondern auch ein Mehr an Sicherheit", sagte er am Donnerstag in Frankfurt (Oder)"
    Schengen-Abkommen - "Ein Mehr an Sicherheit" - Politik - sueddeutsche.de

    Immerhin sollte nun hoffentlich und endlich auch dem letzten klar sein,was aktuell von Politikern wie Schaeuble in punkto Parolen zur Eurokrise zu halten ist....

    Uebrigens: Aus welchem Material ist denn Schaeubles Rollstuhl? Leider ist es doch wohl so,dass Politiker die Sorgen von Buergern-wenn ueberhaupt-erst dann respektieren,wenn sie selber davon betroffen sind...

    So wie bei Ex-Innenminister de Maiziere,dessen Tochter vor ein paar Jahren ihr Auto gestohlen wurde-da stand aber seltsamerweise ein Hubschrauber zur Verfuegung,um den Autodieb aus einem ungenannt bleibenden Land (erfolgreich) zu jagen

    Merke: Politikern ist kein Opfer zu gross,dass sie von

    den Buergern erwarten
    Vielleicht mal darüber nachgedacht, dass die Diebstähle, vor allem von Metallen, nichts mit der EU-Osterweiterung sondern mit den Immensen Spekulationen zu tun haben, die dazu führen, dass der Preis für Kupfer und sonstige Metalle ins unermessliche steigt? Was meinen sie was los wäre, wenn die Leitungen aus Gold wären. Dann würde selbst Sie sich so etwas überlegen.

    Wenn der Preis runter geht, wird der Diebstahl auch aufhören, da es sich schlicht weg nicht mehr lohnt.
  10. #39

    Frustrierte Krimscher

    Neulich hatte ich mein Nummernschild hinten verloren, ich dachte, es wäre vielleicht abgefallen - da stand plötzlich die Kripo vor der Tür, zwei Kerle mit grimmigen Mienen, die mich peinlich befragten. Das Nummernschild war geklaut worden, die Diebe hatten mit seiner Hilfe schon ein paar Mal getankt und waren danach abgehauen. Glücklicherweise hatte ich schon vorher den Verlust des Nummernschildes beim Ortpolizisten gemeldet, die frustrierten Krimscher mussten wieder abziehen... was das mit den geklauten Kabeln zu tun hat? Viel, finde ich.








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