Forum


 

Studium in China: Tolerieren geht über Studieren

China ist gut für die Karriere und für Studenten, die das Abenteuer suchen.*Für Christopher Rohmer war der Kuturschock beim Auslandstudium enorm, der Spaß aber auch.*Die Eigentümlichkeiten der Chinesen machen tolerant, sagen China-Kenner. Und wer unpolitisch tut, kommt gut*zurecht.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...779070,00.html
  1. #1

    das

    Passt für jeden und jedes Land, als unpolitisches Weichei und Warmduscher, kommt man überall zurecht!
  2. #2

    ....

    Die deutsche Wirtschaft schickt ihre wertlosen Wanderameisen nach China die dort zum perfekten Fachdeppen ausgebildet werden, der junge Mann konnte ja noch kein Wort China als er dort ankam. Und man benötigt keineswegs "toleranz" , nein viel weniger : man braucht nur ein Weichei zu sein , konform zu werden, genau wie die Milliarden Chinesen und die Fähigkeit wegzuschauen und sein Maul nicht aufzumachen
    schrecklich wie wir so etwas als gesellschaft tollerieren.
    Aber erst kommt das Fressen, dann die Moral oder?
  3. #3

    Konsenskultur?

    "China hingegen sei 'eine Konsenskultur'. Widerworte an der Uni seien indiskutabel. Die drei Ts - Taiwan, Tibet und Tiananmen - seien ebenso tabu wie politische Diskussionen.

    Ich bezweifle, dass China eine "Konsenskultur" ist. Entscheidend ist m. E. vielmehr, dass es totalitär regiert wird und dass es keine Meinungsfreiheit gibt.
  4. #4

    Studium in China

    Ich lebe seit 8 J. In China, mein Mann arbeitet hier, als wir vor 8 J. Nach Shanghai kamen, habe ich die Chinesen offen, neugierig und aufgeschlossen( Auslaendern gegenueber) erlebt. Seit 5 Jahren leben wir in Beijing/Peking und erleben hier eine voellig andere Kultur. Es ist auch mein Eindruck, dass China sich mehr und mehr abschottet. Koennte sein, dass die chinesischen Komillitonen gar von "oben " aufgefordert werden, nicht in allzu engen Kontakt mit auslaendischen Studenten zu treten. Ein Chinese haelt sich dann daran! "Oben" hat Angst, dass liberale und demokratische Ansichten der Auslaender bei der eigenen Bevoelkerung zu Aufstaenden fuehrt, als koenne der Auslaender die Bevoelkerung !. CHina ist nervoes und die Auslaender spueren es.
  5. #5

    ...

    Lustig wie hier geraten wird einer totalitären Dikatur "offen" und "tolerant" entgegenzutreten.
  6. #6

    .

    Zitat von Magnolie5 Beitrag anzeigen
    Ich lebe seit 8 J. In China, mein Mann arbeitet hier, als wir vor 8 J. Nach Shanghai kamen, habe ich die Chinesen offen, neugierig und aufgeschlossen( Auslaendern gegenueber) erlebt. Seit 5 Jahren leben wir in Beijing/Peking und erleben hier eine voellig andere Kultur. Es ist auch.....
    Das übliche, Shanghai & Beijing und somit kennt man China.

    Leben Sie mal ein paar Jahre im Landesinneren, dann können Sie über "China" schreiben, ansonstsen empfehle ich Ihnen nur die Städte Shanghai & Beijing als Kenner oder Insider zu erwähnen.
  7. #7

    ..

    Zitat von SchneiderG Beitrag anzeigen
    Das übliche, Shanghai & Beijing und somit kennt man China.

    Leben Sie mal ein paar Jahre im Landesinneren, dann können Sie über "China" schreiben, ansonstsen empfehle ich Ihnen nur die Städte Shanghai & Beijing als Kenner oder Insider zu erwähnen.
    Sie schreibt wenigstens aus jahrelanger, eigener Erfahrung, was haben Sie zu dem Thema beizutragen? Ich kenne mehr als Shanghai und Beijing und kann Ihnen bestätigen dass das eine grundsätzliche Tendenz ist, eine Verschmischung der Studentenschaft gibt es fast gar nicht, manche Gaststudenten sprechen schon von Segregation. Zu sagen wäre aber auch dass chinesische Studenten auch untereinander kaum Freunde haben, zu sehr ist Konkurrenzdenken und mangelnde Freizeit verankert.
  8. #8

    absolut korrekt

    Zitat von SchneiderG Beitrag anzeigen
    Das übliche, Shanghai & Beijing und somit kennt man China.
    Leben Sie mal ein paar Jahre im Landesinneren, dann können Sie über "China" schreiben, ansonstsen empfehle ich Ihnen nur die Städte Shanghai & Beijing als Kenner oder Insider zu erwähnen.
    Absolut korrekt. S & B sind rein westliche Städte.
    Und der arme Ingenieurs-Student saß seine Zeit in verschulten Unterrichten ab, die auch noch auf Englisch gehalten wurden, in denen er keinen Kontakt mit Chinesen fand! Au weia! Von China bekam er wahrscheinlich nicht mehr mit als bei seinen Ausflügen zusammen mit seinen westlichen Komilitonen mal am Wochenende in die (westliche) Stadt oder in den Semesterferien zu irgendeiner großen Sehenswürdigkeit des Landes (wie man schön an den bereitgestellten Fotos sieht).

    Und nun darf er sich als "Held, der hinter feindlichen Linien kämpfte" fühlen, stolz sein Bildchen "ich auf der Großen Mauer" herumzeigen und irgendwas von Toleranz faseln.
    - Was natürlich gleich vom RWTH-Koordinator gleich freudvoll aufgegriffen und in "Karrierevorteil" umgemünzt wird.

    Au weia, die Bretter, die da gebohrt werden, sind aber ganz fürchterlich dünn!
  9. #9

    Einer von tausend

    Ich stimme Autocrator zu. Ich gehöre selber zu den 1000 Studenten, die letztes Jahr in China studierten - Wo ist jetzt mein SpOn-Artikel?

    Ich hab in Xi'an studiert und ich weiß ja nicht, aber diese Trennung von chinesischen Studenten und Wesis, war auch bei uns spürbar. Zwar redete man sich immer mit dem Verweis auf die Sprachbarrieren raus.. trotzdem spürte man die (große) Mauer zwischen uns und "ihnen" deutlich. Einmal durch Xi'ans Industriegebiet fahren und man lernt ein anderes Gesicht Chinas kenne.

    @Ephemeris, lieber gehen die Wanderameisen ins Ausland und sammeln Erfahrungen, als dass sie für 400,-/Monat in Deutschland ausgebeutet werden.


TOP



TOP