dass das "potluck" die Verballhornung des "potlatch" ist, einer bedeutenden Zeremonie der kanadischen First Nations. Etwas Kultur schadet ja den auslaendischen Studenten nicht.
Andreas Boschmann Ist das gerade echt oder Kulisse? Für Andreas Boschmann verschwimmen in Toronto Realität und Fiktion. Das liegt an der filmverliebten Stadt - und an seinen Kursen. Für die Uni pilgert der deutsche Student in den Kinosaal und schaut sich eine Erotikszene nach der anderen an.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-870341.html
dass das "potluck" die Verballhornung des "potlatch" ist, einer bedeutenden Zeremonie der kanadischen First Nations. Etwas Kultur schadet ja den auslaendischen Studenten nicht.
Er meint damit hoffentlich nicht die letzte Szene in Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" ("North by northwest"), denn deren Schnitt von dem im Schlafwagen sich küssende Ehepaar auf das Eindringen eines langen Etwas in eine schmale Höhle ist alles andere als "willkürlich", sondern gilt als geniale Umgehung der Zensur.
Dieser SPON Artikel ist wieder einmal völlig sinnlos. Jeder der Toronto besucht erkennt ohnehin sofort dutzende Orte aus Filmen wieder. Dennoch gibt es wohl wichtigere Themen die eine Berichterstattung wert sind. Seit 10 Jahren lese ich den Spiegel nunmehr und kann die inhaltsfreien Berichte nicht mehr Nachvollziehen. Naja ein Leser weniger ... Gruß aus Toronto
Die Show läuft seit 2007 nicht mehr!
Naja, das ist eben ein subjektiver Bericht eines offenbar von dieser Stadt begeisterten Auslandsstudenten, der hier und da vielleicht auch ein bisschen naiv klingt - deshalb erscheint diese Artikelreihe auch in der Uni-/Schulrubrik. Ich empfand den Artikel interessant, zumal ich auch schon in Toronto war. Noch interessanter sind allerdings die Fächer bzw. der Studiengang, welchen der Autor offenbar belegt. Hört sich zwar auch nach einem Studium an, was (leider) direkt in die Arbeitslosigkeit führt (außer man hat Kontakte, Vitamin-B, Daddys Firma etc.), aber heute muss man Abiturienten schon Respekt dafür zollen, wenn sie sich nicht für die üblichen BWL-, Management-, Blabla-Fächer entscheiden.
Auch wenn man nicht zig Drehorte wiedererkennt. Wieso müssen viele Menschen etwas wiedererkennen? Entdeckt doch einmal selbst etwas. Der CN Tower ist Pflicht, ein Spaziergang durch die "südliche" Innenstadt zwischen "Küste" und "Chinatown" sowieso. Bei gutem Wetter sollte man an der Oberfläche bleiben, so spannend sind die "Tunnels" auch nicht. Toronto entdeckt man am besten zu Fuss.
Beim alljährlich in Toronto veranstalteten TIFF kann das
Publikum die gesamte weltweite Jahresproduktion von
600 bis 700 Filmen sehen, denn hier werden die Kontrakte zwischen Produzenten und Filmtheatern unterzeichnet. Hier werden keine Preise verteilt, sondern hier wird entschieden, was wir im kommenden Jahr von diesem Weltangebot zu sehen bekommen und was nicht. Einen
besseren Ort, um das Filmgeschäft zu studieren, gibt es nicht, denn hier treffen sich die Techniker aus aller Welt, obschon es auch eine Menge Filmstars zu sehen gibt.
Ich denke, dass sich da ein Fehler in deinen Kulturlehrgang eingeschlichen hat. "potluck" hat nichts mit "potlatch" zu tun... erst recht nichts mit Verballhornung... Klingt zwar aehnlich aber wenn du dir die wiki oder andere Artikel durchliest wirst du schnell erkennen, dass es "potluck" schon vorher gab und es aus England kommt.