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Studienplatzvergabe: Alles bleibt chaotisch

Studienplätze sind*begehrter denn je, trotzdem bleiben wegen der mangelhaften Zulassungsverfahren der Unis jährlich Tausende frei.*Ein bundesweites Vergabesystem rückt nun erneut in weite Ferne. Auch die doppelten Abi-Jahrgänge 2012 schlittern damit absehbar*ins Bebwerber-Chaos.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...804315,00.html
  1. #1

    Bildungs-Chaos wo man hinschaut

    Die großen Absolventenzahlen kennt man doch seit Jahren. Aber jeder kleine Landespolitiker möchte da noch ein wenig Bedeutsamkeit untermischen (und wenn er auch zu einer mikroskopisch kleinen Splitterpartei gehört). Griechenland ist überall!
  2. #2

    Die Folgen des Reformwahns

    Ein gutes Beispiel, wie pseudoliberale "Entbürokratisierung" zu Chaos führt. Die ZVS hatte ihre Aufgabe immer zuverlässig erfüllt. Bürokratisch, transparent, zuverlässig und für alle Bewerber gleich.

    Dann fing der Reformverschwurbelungswahn an und man meinte, man müsse die Studienplatzvergabe in Zukunft individueller, moderner, mit mehr Softskills und natürlich irgendwie Software umsetzen. Universitäten müssen "unabhängiger" werden und "wie Unternehmen handeln". Dummerweise sind Universitäten keine Unternehmen und Studeten keine Kunden. Man hätte wissen müssen, dass Studenten Angst haben, am Ende ohne Studienplatz dazustehen und sich an sehr vielen Unis bewerben und zugesagte Plätze spät oder gar nicht wieder ablehnen, sondern einfach nicht auftauchen.

    Das neue System wird nie so gut wie die ZVS funktionieren. Das Beste wäre, man gesteht sich ein, dass die Reform gescheitert ist und kehrt zur ZVS zurück.








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