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Studiengebühren-Umfrage: Kaum einer mag die sieche Maut

Bayern und*Niedersachsen sind bald Inseln in einem von Studiengebühren befreiten Deutschland und das finden die Studenten dort gar nicht gut. Der Widerstand gegen die Campusmaut ist weiter massiv - auch dort, wo es da Bezahlstudium bald nicht mehr gibt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...767696,00.html
  1. #30

    Abschaffen, ohne Kompromisse

    und zwar sofort! Das meiste Geld aus diesen Gebühren liegt auf den Konten der Fakultäten und sie wissen gar nicht anzufangen damit. Trotzdem wird Bildung wie eine Ware behandelt. Diese Ökonomisierung aller Gesellschaftsbereiche wird aufhören. Dieses Denken ist falsch und schief. Es schafft nichts gutes, sondern verdirbt alle Bereiche. Und die Menschen in BRD haben ja bereits umgedacht. Die Schlafmützen in den Regierungen verweigern sich wieder. Und sind sie nicht willig, so wird sanfter Druck ausgeübt. Viel Spaß, Seehofer &co!
  2. #31

    Wo studieren Sie denn?

    Zitat von cartman0815 Beitrag anzeigen
    Jau jeder Woche 10-15 Stunden lernen, wo leben Sie eigentlich? Gelernt wird heutzutage lediglich ein paar Wochen vor der Prüfungsphase.
    Also ich lebe in Deutschland und hier in der Gegend kommt das hin. Ein paar Wochen vor der Prüfungsphase sind es dann auch mal 20-25 h.
  3. #32

    Bitte keine pauschalen Aussagen

    Also ich melde mich als ehemaliger Student mit Studiengebühren.
    Diese Aussagen "den reichen Studenteneltern tun 500 € nicht weh" kommen von Leuten, die einfach keine Ahnung haben.
    Wir hatten an der Uni Leute die morgens mit einem 911 zur Uni gekommen sind. Diese sind jedoch die absolute ausnahme. Sie fallen einfach nur auf und werden deshalb gerne für allgemeine Aussagen als Beispiele genommen.
    Dass aber auf einen solchen Studenten min. 100-200 mit dem Fahrrad zur Uni radeln, fällt einfach nicht auf und wird deshalb gerne übersehen.

    Bei mir wurden die Studiengebühren bei der Halbzeit eingeführt und ich muss sagen, dass sich an die Lehre kein Bisschen verändert hat. Dafür wurde die Uni von innen renoviert und wir haben neue Hinweisschilder bekommen... Super.
    Unser Prof hat lange versucht einige Field-Trips finanziert zu bekommen und ist gescheitert. Aber hauptsache das Gebäude sieht hübsch aus.

    Ich bin für Studiengebühren, wenn diese wirklich in die Vorlesungsinhalte fließen.
    Leider habe ich auch von vielen Bekannten gehört, dass bei ihnen an der Uni ähnliche Invesitionen getätigt wurden. Viele Profs waren jedoch weiter Schnarchnasen.

    Zum Thema auf Kosten der Allgemeinheit studieren:
    Wenn jeder nach der Schule eine Ausbildung machen würde, wäre unser Gesundheitssystem ohne Ärzte sehr arm dram. (Nur ein Beispiel)
    Es muss halt auch Leute geben, die sich mit etwas mehr beschäftigen, als in der Schule beigebracht wird.


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