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Studiengebühren: So beerdigt Baden-Württemberg die Campusmaut
In Baden-Württemberg rückt die Abschaffung der Studiengebühren näher: Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellte jetzt in Stuttgart das Konzept zum Ende des Bezahlstudiums vor. Ab dem Sommersemester 2012 studiert der Südwesten gebührenfrei.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...776776,00.html
- #1 26.07.2011 22:38 von
In Niedersachsen auch nur Gebühren durch Wähler-Betrug
Man sollte bei dieser Gelegenheit daran erinnern, das die Gebühren in Niedersachsen nach einer Wahlkampflüge des späteren Bundespräsidenten Herrn Wulff von der CDU eingeführt wurden.
- #2 27.07.2011 07:50 von
Die Studiengebühren
waren von Anfang an falsch und vor allem unsozial. Jedem muss das Recht eingeräumt werden, studieren zu dürfen. Durch die Studiengebühren wäre es nur den Reichen möglich, zu studieren, die Ärmeren, die sich eine Studiumsfinanzierung nicht leisten können blieben auf der Strecke.
Sinnvoll wäre folgende Regelung gewesen: Das Erststudium ist kostenlos. Wer dann sein Studium abbricht und ein neues beginnt, der zahlt Studiengebühren. Das hätte zumindest dann die "ewigen Studenten", wie man sie ja massenhaft bei den Grünen findet, verhindert. - #3 27.07.2011 07:57 von
Ja
Studiengebühren sind immer Wählerbetrug. Es gibt kein einziges Land, in dem die Studiensituation durch die Einführung merklich verbessert wurde. Vielmehr hat man den Hochschuletat um das Geld der Studenten gekürzt. Inzwischen zahlen die Studenten auch die Heizkosten der Unis, die Verwaltungsangestellten und Dächersanierungen, oder die Grundausstattung. So sind diese Gebühren nutzlos und daher Wählerbetrug.
- #4 27.07.2011 10:32 von
Studiengebühren
Was ist denn daran unsozial, sich als Student mit einem kleinen Anteil an den Kosten für eine Ausbildung zu beteiligen, die ansonsten die Allgemeinheit (oder besser gesagt der Steuerzahler) zahlt?
Das Argument, daß dann nur die Reichen studieren würden zieht wohl nicht. Es müßte wenn dann heißen: Die Kinder der Mittelschicht studieren dann nicht, weil deren Eltern ihren beiden Kindern selbst mit Doppelverdienst kein Studium bezahlen kann, man aber zu viel verdient, daß die Kinder BAFÖG bekommen.
Ich kann hier noch mal die Rechnung aufmachen: 500 Euro pro Semester sind 83 Euro pro Monat, also etwa 20 Euro pro Woche. Es gibt Studenten die locker mal 60 Euro am Wochenende versaufen, aber dann mosern wie teuer doch das Studium ist...
PS: Ich habe gerade meine Studiengebühren überwiesen und hätte das Geld sicher auch für anderes ausgeben können, aber ich denke es für Bildung auszugeben war dann doch die bessere Wahl. - #5 27.07.2011 15:27 von
.
Aber Kindergartengebühren sind nicht ungerecht? Obwohl eigentlich alle Kinder in den Kindergarten sollten?
Nein, das ist bescheuert. Man kann sich vor einem Studium doch mal irren - ich kenne jemanden, der studiert Literaturwissenschaften und kommt damit nicht klar, bricht jetzt nach 2 Semestern ab und fängt was Neues an. Das ist doch echt klüger, als sich durch ein Studium zu ziehen, weil man das eigene hasst. Ein Abbruch sollte dann doch frei sein, solang er früh genug erfolgt.
@Kalaharry: an meiner Uni ist die Heizung immer noch nicht repariert - sollten sie lieber mal tun. Sie haben auch Millionen Studiengebühren übrig. Dürfen sie aber für die Heizung nicht ausgeben. Es bleibt also weiterhin kalt im Winter. - #6 27.07.2011 16:01 von DanielaMund
kT
a) was wäre denn daran unsozial, sich als Oberstüfler mit einem kleinen Anteil an den Kosten für eine Ausbildung zu beteiligen, die ansonsten die Allgemeinheit (oder besser gesagt der Steuerzahler) zahlt? Man hätte ja auch mit Hauptschulabschluß abgehen können...
b) zahlt man ja später durch die Progression selbst mehr Steuern
d) müssen beide Eltern zusammen unterhalb von 1600 € netto verdienen, also bekommt man recht schnell kein Bafög mehr...
d) sind Bafögbezieher nicht von den Studiengebühren befreit, und das Bafög wurde auch nicht entsprechend erhöht. Bei 600 € Maximal-Bafög im Monat (ohne die KK-Zuschläge, aber die gehen ja wieder ab) gibt keiner 60 € an einem Wochenende für trinken aus. Und das ist maximal-Bafög inklusive Mietzuschuß, gehen wir von dem reinen Bafög aus, landen wir nach Abzug der Studiengebühren bei 290 €, von denen noch Bücher zu zahlen sind (nein, die Uni-Bib in HD ist nicht besser geworden nach Einführung desr Studiengebühren), Internet (die Rechner-Pools auch nicht), und die Verwaltungskosten für die Uni (nochmal 15 € im Monat). Für Internet & Bücher habe ich mal 15 € im Monat angenommen, 6 € GeZ, es kommen je nach Fach Exkursionen oder Kostenbeteiligungen bei Praktika dazu...
Die Studenten, die Bafög bekommen, sind das garantiert nicht...
Der Staat hätte das Geld auch für Bildung ausgeben können, aber es für Griechenland auszugeben war die bessere Wahl... - #7 27.07.2011 18:29 von
Studiengebühren
--> Einnahmen aus Studiengebühren müssen raus aus dem LÄNDERFINANZAUSGLEICH
.
--> müssen zeitnah und zweckgebunden eingesetzt werden
.
--> die Ausgaben müssen transparent sein
.
ANSONSTEN: weg damit für alle !
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Es sowieso ein Witz, das die Empfängerländer des Länderfinanzausgleichs die Studiengebühren abgeschafft haben. Es ist wohl einfacher so einen Ausgleich über die Zahl-Länder zu bekommen, als sich mit den "wählenden Studenten" anzulegen. - #8 10.05.2012 09:58 von
Frage
Gibts für Fernstudium Studiengebühr? Das interessiert mich sehr. Danke im Voraus
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